Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 24. Mai 2025

Evangelium Joh 15, 18–21


In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.
Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.
Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe,
darum hasst euch die Welt. Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe:
Der Sklave ist nicht größer als sein Herr.
Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen;
wenn sie an meinem Wort festgehalten haben,
werden sie auch an eurem Wort festhalten.
Doch dies alles werden sie euch um meines Namens willen antun;
denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
„Die Christen wohnen zwar in der Welt, aber sie sind nicht aus der Welt“, heißt es in einem frühchristlichen Text (Diognetbrief 6, 3). Der Abschnitt Joh 15, 18 – 16, 4a spricht vom Hass der Welt gegen die Jünger Jesu. Die „Welt“ ist zwangsläufig totalitär; sie erträgt es nicht, dass es Menschen gibt, die nicht nach ihrem Gesetz leben. Die Finsternis kann das Licht nicht ertragen. Außerdem: Das Lebensgesetz des Meisters ist auch das des Jüngers. Der Hass der Welt gilt nicht eigentlich dem einzelnen Jünger, er gilt der geheimen Wirklichkeit, der unkontrollierbaren Kraft, die den Jünger treibt, ihn von der Welt unterscheidet und aus ihr herausnimmt; „um meines Namens willen“: Das ist der wahre Grund. Der Hass der Welt gilt Christus dem Herrn selbst und seinem Geist, der in den Jüngern am Werk ist.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


im Leben lernen

Im Leben lernen
Von der Sonne lerne -zu wärmen
einer von vielen zu sein lern - von den Sternen.
Vom Wind lern -frei zu leben,
von den Wolken - frei zu schweben.
Zu nehmen und zu geben-von der Ebbe und der Flut,
und von jedem neuen Tag die Hoffnung - es wird gut.
Vom Meer lern -im Überfluss geben,
mit dem Adler - in die Höhe zu Streben.
Von den Bäumen lern - standhaft zu bleiben
und vom Grashalm - im Sturm dich neigen.
Von der Sonne und vom Regen - in Freud und Leid zusammenstehen
dann kannst du hoch - am Firmament den Regenbogen sehen.
Lern von den Blättern im Herbst loszulassen,
und vom Winter - neue Kraft zu fassen.
Vom Frühling lern- immer neu zu beginnen,
dich zu verwandeln - von den Schmetterlingen.
Von den Jungen lern - zu wachsen,
von den Alten - auszuruhen,
da, wo du jetzt im Leben stehst - dass wichtigste zu tun.
Und vom Herbst lern- Abschied zu nehmen
vom Regen - deiner Tränen dich nicht zu schämen.
Von der Blume lern - dich offen zu zeigen
und von den Steinen lern - das Schweigen.
Vom Abendrot das Wissen - dass nach jeder dunklen Nacht
dass trotz aller Finsternis -ein neuer Tag erwacht!

Willkommen zu sein

Willkommen zu sein gehört zu den großen Freuden im Leben.
Schöneres kann es nicht geben.

Das Gebet sollte der Schlüssel für den Tag
und das Schloss für die Nacht sein.
(Charles Haddon Spurgeon)

„Schmunzeliges“
„Mit 30 Euro kommen Sie noch gut davon“, meint ein Polizist zu einem Autofahrer. – „Das stimmt“, strahlt der Verkehrssünder, „ihr Kollege hat mir vor ein paar Stunden für ein ähnliches Vergehen gleich den Führerschein abgenommen.“

„Schmunzeliges“
Paul will einen neuen Fisch für sein Aquarium kaufen. „Was kosten die Golffische?“, fragt er in der Zoohandlung. – „Fünf Euro ein Fisch.“ – „Oh, das ist teuer. Haben Sie auch Silberfische?“

Die Zeit verändert Menschen,
die Zeit verändert Gefühle.
Die Zeit verändert Situationen,
die Zeit verändert Gedanken und Träume.
Das einzige, was sie nicht verändern kann,
sind die gelebten Momente und Erinnerungen,
die man im Leben nie vergisst.


„Schmunzeliges“
„Mit 30 Euro kommen Sie noch gut davon“, meint ein Polizist zu einem Autofahrer. – „Das stimmt“, strahlt der Verkehrssünder, „ihr Kollege hat mir vor ein paar Stunden für ein ähnliches Vergehen gleich den Führerschein abgenommen.“

Es gibt so viele Wege des erfüllten Lebens,
wie es Menschen gibt.

(Benedikt XVI.)

Wenn man die Natur wahrhaft liebt,
so findet man sie überall schön.

(Vincent van Gogh)

Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein,
als ein rundes Nichts.

(Friedrich Hebbel)

„Schmunzeliges“
„Warum gehst du immer auf den Balkon, wenn deine Frau zu Hause für den Chor übt?“, fragt Joachim seinen Nachbarn. Darauf antwortet dieser: „“Damit alle sehen, dass ich meine Frau nicht schlage!“