Frieden Einheit

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Guter Gott,
schenke auf der ganzen Erde Einheit und Frieden.
Amen



Unsere Gedanken gehen zu dir, Gott:
Wir glauben dich in unserer Mitte.
An diesem Morgen suchen wir deine Nähe, Gott:
Wir glauben dich an unserer Seite.
In dieser Stunde hören wir deinen Ruf, Gott:
Wir glauben dich auf unserem Weg.
Die Zeit zwischen gestern und morgen
leben wir im Vertrauen auf dich, Gott:
Wir glauben uns in deiner Hand geborgen.
(Christel Voss-Goldstein)

Für ein gutes Gespräch sind Pausen genauso wichtig wie die Worte.
(Heimito von Doderer)

Dein Außen und Dein Innen möge mehr und mehr zusammenfinden.
Das gerade und das Schiefe möge sich begegnen und ergänzen.
Aus Freude und aus Trauer möge wachsen und bleiben neuer und starker Lebensmut.
(Roland Breitenbach)

Das Heil der Menschheit kommt nicht von Königen,
sondern aus der Kraft des Menschenherzens.

(Johann Heinrich Pestalozzi)

Das sind die drei seligen Tugenden,
die in der wahren Liebe gründen:
Geduld, Stärke, Beharrlichkeit.
(Katharina von Siena)

Unser echtes Menschsein soll für die anderen Brücke zum Göttlichen sein.
(Joseph Kentenich)

„Das Leben entflieht schnell.
Nicht eine Sekunde kehrt zurück.
Bemühen wir uns, möglichst viel Zeichen
der Liebe zu geben.“
(Maximilian Kolbe)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

mit zu für

… heute war ich viel unterwegs – zu den Menschen, mit den Menschen, für die Menschen. Nun steht das Wochenende an. Seie wir gespannt, was alles kommt. Dankbar, Aloys

Lieber Gott, danke für diesen schönen Tag.
Behüte und bewahre uns alle in dieser Nacht.
Schenke uns einen guten, erholsamen Schlaf.
Amen

Polstersessel und Holzstuhl
Ein Polstersessel und ein Stuhl standen lange Zeit, - es mögen sogar schon viele Jahre gewesen sein -, nebeneinander. Immer wieder wählten die Menschen, die an ihnen vorbeikamen und sich ein wenig von den Strapazen des Weges ausruhen wollten, den Polstersessel und der einfache Holzstuhl ging leer aus, dabei fühlte er sich kerngesund und hätte den Menschen gerne etwas Gutes getan. „Wie kommt es eigentlich, dass man Dich so sehr bevorzugt?“, fragte der Holzstuhl eines Tages den Sessel. Der Sessel lächelte verschmitzt und antwortete: „Ich gebe nach!“

Dass alles vergeht, weiß man schon in der Jugend;
aber wie schnell alles vergeht, erfährt man erst im Alter.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

„Schmunzeliges“
Treffen sich zwei Regenwürmer. Sagt der eine: „Wo ist deine bessere Hälfte?“ Der andere: „Beim Angeln.“


Der Psalm 12 – für Kinder erklärt

Der Psalm 12 – für Kinder erklärt
Gott liebt die Wahrheit, hört die Schwachen und möchte, dass wir freundlich miteinander sprechen.
Der Psalm 12 spricht davon, dass manchmal Menschen lügen oder gemeine Dinge sagen. Der Psalm erinnert daran, dass Gott die Wahrheit liebt und auf die Menschen achtet, die Hilfe brauchen.
Der Psalm sagt: Manche Menschen benutzen ihre Worte, um andere zu verletzen oder zu täuschen. Gott hört, wenn Menschen ungerecht behandelt werden. Gott kümmert sich besonders um die, die Hilfe brauchen. Auf Gottes Worte kann man sich verlassen. Sie sind ehrlich und wahr.
Wir können daraus lernen: Sage die Wahrheit. Benutze deine Worte, um anderen Mut zu machen und freundlich zu sein. Wenn andere gemein zu dir sind, bist du nicht allein. Gott sieht, was passiert, und ist bei dir. Vertraue darauf, dass Ehrlichkeit und Freundlichkeit wichtig sind.

Psalm 12
12,1 Die Falschheit der Menschen - die Treue Gottes
[Für den Chormeister. Nach der Achten. Ein Psalm Davids.]
2 Hilf doch, o Herr, die Frommen schwinden dahin, /
unter den Menschen gibt es keine Treue mehr.
3 Sie lügen einander an, einer den andern, /
mit falscher Zunge und zwiespältigem Herzen reden sie.
4 Der Herr vertilge alle falschen Zungen, /
jede Zunge, die vermessen redet.
5 Sie sagen: «Durch unsre Zunge sind wir mächtig; /
unsre Lippen sind unsre Stärke. Wer ist uns überlegen?»
6 Die Schwachen werden unterdrückt, die Armen seufzen. /
Darum spricht der Herr: «Jetzt stehe ich auf, /
dem Verachteten bringe ich Heil.»
7 Die Worte des Herrn sind lautere Worte, /
Silber, geschmolzen im Ofen, /
von Schlacken geschieden, geläutert siebenfach.
8 Du, Herr, wirst uns behüten /
und uns vor diesen Leuten für immer erretten,
9 auch wenn die Frevler frei umhergehen /
und unter den Menschen die Gemeinheit groß wird.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.