muss Hände bekommen

Unser Reden von Gott muss Hände bekommen,
um anzupacken, wo es Not tut.
Unsere Hoffnung auf Gott muss Phantasie bekommen,
um Neues zu entwerfen und auch zu tun.
Unser Gebet zu Gott muss Füße bekommen,
um den Weg zu den Mitmenschen zu finden.
Unsere Zuversicht auf Gott muss Worte bekommen,
um trösten und aufrichten zu können.
Unser Weg zu Gott muss Weite bekommen,
um offen für alle zu sein.
Unsere Vorstellung von Gott
haben wir durch Jesus bekommen.
Er wurde Mensch, damit wir Gott
auf menschliche Weise erfahren können.
(Christa Carina)

"Anstatt immer nur das Beste zu wollen,
solltest Du lieber einmal etwas Gutes tun."

(Felix am Orde 1932 - 2004)

Liebe ist ein Fürwort
Liebe ist ein Zeitwort
Liebe ist ein Verhältniswort
Liebe ist ein Eigenschaftswort
Liebe ist ein Tätigkeitswort
Liebe ist ein Bindewort
Liebe ist ein Umstandswort
Liebe wird oft zum Fragewort
Liebe wird manchmal zum Zahlwort
Doch Liebe sollte immer das – Hauptwort sein!
(Karl Werner Dickhöfer)

"Nicht die Glücklichen sind dankbar
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind"

(Francis Bacon 1561-1626)

„Schmunzeliges“
Gerd bedauernd zu seinem Stammtischkollegen: „Ich habe nichts als Sorgen, sie nagen förmlich an meinem Verstand! Darauf Anton: „Da kannst du ja beruhigt sein. Da werden sie wohl verhungern!“

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 11. Juli 2026

Evangelium Matthäus 19, 27–29

In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Was werden wir dafür bekommen?
Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch:
Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn
sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt,
werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid,
auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
Und jeder, der um meines Namens willen Häuser
oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder
oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben erben.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Von der Gefahr des Reichtums hat Jesus schon in der Bergpredigt gesprochen: Der Mammon mit seinem Anspruch steht in direktem Gegensatz zum Anspruch Gottes (Mt 6, 24). Jesus verdammt die Reichen nicht, er will sie retten. Wie schwierig das ist, sagt das Bild vom Kamel und vom Nadelöhr; die Aussicht hindurchzukommen ist gleich Null. Mit Recht erschrecken die Jünger, ähnlich wie sie beim Wort von der Unauflöslichkeit der Ehe erschrocken sind (Mt 19, 10). Jesus antwortet ihnen auf zwei Fragen: 1. „Wer kann dann noch gerettet werden?“ (19, 25). 2. „Was werden wir dafür bekommen?“ (19, 27). Gerettet wird nur, wen Gott rettet; darin sind Arme und Reiche gleich, nur hat Gott es mit den Reichen schwerer: Er muss sie zuerst arm machen, und sie müssen sich seiner Hand überlassen. Die zweite, von Petrus ausgesprochene Frage erhält eine doppelte Antwort: Wer Jesus nachfolgt in Armut, Niedrigkeit und Tod, der wird auch bei ihm sein in der kommenden Herrlichkeit; wer alles verlässt, wird alles gewinnen. Nur durch den Tod hindurch gibt es Wiedergeburt und Welterneuerung.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

und ein Herz

Ich wünsche dir Augen, 
die das Schöne und Ursprüngliche sehen,
und ein Herz, das sich daran erfreut.


Danke, Herr, dass Menschen großzügig ihre Zeit,
ihre Talente und sich selbst geben, um dein Reich aufzubauen!

Der Verstand kann uns sagen,
was wir unterlassen sollen,
aber das Herz kann uns sagen,
was wir tun müssen.

(Joseph Joubert)

Gott tut die Arbeit der Liebe an uns,
und er will, dass wir sie an anderen tun.
(Heinz Miederer)

Was du tust, tue ganz.
Wenn ich esse, dann esse ich.
Wenn ich trinke, dann trinke ich.
Wenn ich singe, dann singe ich.
Wenn ich spiele, dann spiele ich.
Wenn ich bete, dann bete ich.
(indische Weisheit)

Unser Leben kann nicht immer voller Freude sein,
aber immer voller Liebe sein.

(Thomas von Aquin)

Haltet fest an der Liebe zueinander!
Die Liebe hat viele Gesichter:
Hören aufeinander - das ist die Voraussetzung der Liebe.
Schauen aufeinander - das ist das Erwachen der Liebe.
Denken aneinander - das ist die Pflege der Liebe.
Sich einsetzen füreinander -das ist die Bewährung der Liebe.
Bereitwilliges Verzeihen - das ist die Erneuerung der Liebe.
Dasein füreinander - das ist die Vollendung der Liebe.
(Rose)

Es ist keine Tugend, edel geboren zu werden,
sondern sich edel zu machen.

(Martin Luther)

Ich ziehe deshalb den Herbst dem Frühjahr vor,
weil das Auge im Herbst den Himmel,
im Frühjahr aber die Erde sucht.
(Sören Kierkegaard)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Es sagte eine Mutter zu ihrem Kind: „Ich habe dir schon tausendmal gesagt, dass du nicht so übertreiben sollst!“
2. Wie behandeln Banker ihre Kunden? Wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne!
3. Ein Mann zum Anwalt: Wie hoch ist Ihr Honorar? - Anwalt: 1000 Euro für 3 Fragen. - Mann: Wirklich? Ist das nicht ein bisschen zu teuer? Anwalt: Ja, das stimmt. Was ist Ihre dritte Frage?

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen