Frieden Ruhe

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Jesus
In die Nacht meines Herzens bringe dein Licht.
In die Traurigkeit unserer Zeit bringe deine Freude.
In die Hektik unseres Lebens bringe deine Ruhe.
In die Gottferne unserer Gesellschaft bringe deine Nähe.
In die Armut unserer Hände lege deinen Reichtum.

Niemals an sich zweifeln ist Eitelkeit.
Niemals an sich verzweifeln ist Weisheit.

(Marcel Jouhandeau)

KINDER
Kinder sind Gottes schönstes Geschenk.
Jedes Kind hat das Recht, auf die Welt zu kommen,
ob es erwünscht ist oder nicht.
(Mutter Teresa)

Wer mit sich selbst in Frieden leben will,
muss sich so akzeptieren, wie er ist.

(Selma Lagerlöf)

Kinder sind hier zu Hause
Freund, wenn Du dieses Haus betrittst,
vieles nicht ganz sauber blitzt.
Du merkst, dass es hier Kinder gibt,
die man mehr als Putzen liebt.
Da gibt es Spuren an den Wänden,
kreiert von flinken, kleinen Händen.
Wir machen die mal später weg,
jetzt spielen wir zuerst Versteck.
Spielzeug liegt an jedem Ort,
doch eines Tages ist es fort.
Die Kinder sind uns kurz geliehen,
bis sie erwachsen von uns ziehen.
Dann wird auch alles aufgeräumt,
dann läuft der Haushalt wie erträumt.
Jetzt freu´n wir uns an unser´n Gören
Und lassen uns dabei nicht stören!

Wir schauen immer nur auf das, was uns fehlt,
satt auf das zu schaue, was wir haben.

(Paul Tournier)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

bleibe bei uns

Abendimpuls:

Herr Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch,
du bist unser Erlöser, du unser Bruder, du unser Herr.
Du bist wahrhaft hier im Zeichen des Brotes.
Wir danken dir für deine Nähe und bitten dich: Bleibe bei uns.
Geh mit uns zu unseren Lieben.
Geh mit uns zu unseren Freunden und Nachbarn.
Geh mit uns zu unseren Feinden, zu denen, die wir nicht verstehen.
Geh mit uns in die Welt. Du hast uns verheißen: Ich bin bei euch
alle Tage bis zum Ende der Welt. Sei gepriesen in Ewigkeit.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.

Gute Nacht, Aloys



gib uns Frieden

1. Wir bringen gläubig Brot und Wein, nimm die Gaben an. 
Lass sie ein Friedenszeichen sein, nimm die Gaben an.
Keiner der Menschen lebt ja vom Brot allein.
Gib uns Frieden, nimm die Gaben an.

2. Das eine Brot kann nur entstehn, nimm die Gaben an,
wenn viele Körne runtergehn, nimm die Gaben an.
Keiner der Menschen lebt ja vom Brot allein.
Gib uns Frieden, nimm die Gaben an.

3. Gekeltert muss die Traube sein, nimm die Gaben an,
damit sie aufersteht im Wein, nimm die Gaben an.
Keiner der Menschen lebt ja vom Brot allein.
Gib uns Frieden, nimm die Gaben an.

4. So nimm uns selbst mit Brot und Wein, nimm die Gaben an,
lass uns einander fruchtbar sein, nimm die Gaben an.
Keiner der Menschen lebt ja vom Brot allein.
Gib uns Frieden, nimm die Gaben an.