den Duft des Brotes

Der Duft von Brot
Ein Bäcker, der sein Leben lang Brot für sein Dorf gebacken hatte und für dessen Brötchen die Leute von weit her gekommen waren, war auf der Suche nach einem Nachfolger, denn er wollte sich zur Ruhe setzen. Da er keinen Sohn hatte, überlegte er, wer sein Geschäft übernehmen und in würdiger Weise fortführen könnte. Er ließ im ganzen Dorf die Nachricht verbreiten, dass er jemand sucht, der gerne Brot backe und dieses Handwerk lernen wollte. In den nächsten Tagen stellten sich vier junge Männer bei ihm vor, doch er konnte sich nicht so recht entscheiden. Daher bat er seine Frau um Rat. Sie ließ alle Vier der Reihe nach zu sich in die Backstube kommen und fragte: „Warum möchtest du Bäcker werden?“ Der Erste antwortete: „Ich stehe gerne früh auf und gehe gerne früh zu Bett. Und ein Bäcker erfährt immer frühzeitig alle Neuigkeiten, die es im Dorf gibt.“ Der Zweite kam herein und antwortete auf die Frage: „Ich habe Frau und Kinder zu ernähren.“ Der Dritte antwortete: „Es ist eine Ehre, für die Menschen im Dorf das Brot zu backen.“ Als der vierte junge Mann hereinkam, wartete die Frau des Bäckers einen Moment, dann sagte sie: „Den nehmen wir!“ „Warum ausgerechnet ihn, er hat doch noch gar nicht geantwortet?“ fragte der Bäcker. „Als er zur Tür hereinkam, hat er den Duft des Brotes tief in sich eingesogen“, antwortete seine Frau.

„Schmunzeliges“
Vater zur Tochter: „Und dann, als das Boot kenterte, schlang er wohl seinen Arm um dich!“ – „Umgekehrt, Papa, zuerst schlang er seinen Arm um mich, und dann kenterte das Boot!“

rechten Weg gehen

Mögest du schon am Morgen
der Hilfe des Himmels gewiss sein
und über den Tag in der Sicherheit leben,
den rechten Weg zu gehen.

(irischer Segenswunsch)

Dann leuchtet ein Stern
Wenn du versuchst, so zu leben,
wie Gott dich gemeint hat,
wenn du dein ursprüngliches Bild
in dieser Welt sichtbar werden lässt,
dann trägst du dazu bei,
dass diese Welt heller und heiler wird.
Wenn wir miteinander so leben,
wie es Gott uns zutraut,
dann werden wir immer mehr
die Nacht dieser Welt erleuchten und
zu Lichtträgern der Hoffnung werden.
Dort wo du lebst,
leuchtet dann mitten in der Nacht ein Stern,
auch wenn er noch so klein ist.
Aber dieser eine Stern
verwandelt die Nacht.

„Schmunzeliges“
Der Religionslehrer möchte den Schülern die Rangordnung in der Kirche erklären. Er fragt: „Wer steht an der Spitze der Kirche?“ Meldet sich Benedikt: „Der Hahn auf dem Kirchturm!“

Auferstehung
Wo der Stein des Todes zum Tor des Lebens wird,
wo ein Blick, eine Geste zur befreienden Begegnung wird,
wo das Teilen des Brotes zur Hoffnung des Lebens wird,
wo das Wort Gottes zur Liebe der Menschen wird.
Immer dort ist Auferstehung.

dass es dich gibt

Vielleicht weißt du nicht, wie wichtig es ist,
dass Du einfach da bist.
Vielleicht weißt du nicht,
wie gut es tut, Dich einfach nur zu sehen.
Vielleicht weißt Du nicht,
wie tröstlich Dein gütiges Lächeln wirkt.
Vielleicht weißt Du nicht,
wie wohltuend Deine Nähe ist.
Vielleicht weißt Du nicht,
dass Du ein Geschenk des Himmels bist.
Du wüsstest es, würden wir es Dir nur sagen.
Vielleicht wusstest Du es wirklich nicht,
darum sage ich es Dir.
DANKE, dass es Dich gibt.


Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen,
Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.
(Johann Wolfgange von Goethe)

Wer aus Gott lebt, entscheidet sich zu lieben.
Und ein zur Liebe entschlossenes Herz
kann grenzenlose Güte ausstrahlen.
(Roger Schütz)

Frage dich bei allem:
"Hätte Christus das getan?" Das ist genug.

(Christian Morgenstern)

Herr, lass mich erkennen,
wo Not ist.
Herr, lass mich hören,
wo Leid ist.
Herr, lass mich fühlen,
wo Einsamkeit ist.
Herr, lass mich lieben,
wo es schwer ist.


Nur als Gottes Zeit wird die Zukunft auch unsere Zukunft sein.
(Bischof Klaus Hemmerle)

Der Mensch ist nicht das Haus, in dem er wohnt.
Die Seele ist nicht der Körper, in dem sie wohnt.
Das Haus zerfällt, der Körper verwelkt –
Doch die Seele blüht zu immer größerer Schönheit auf,
wenn ihr Sinn erkannt wird.
Denn sie ist nicht von dieser Welt und nicht von dieser Zeit.
Ihre Erbschaft heißt Unsterblichkeit.

(Hans Kruppa)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Und was ist Ihr Beruf?“ – „Tontechniker.“ – „ Ist das nicht eine etwas komische Ausdrucksweise. Warum bezeichnen Sie sich nicht einfach als Töpfer?“
2. „Sagen Sie, kennen Sie eigentlich Beethovens Zehnte?“ – „Nein, ich wusste gar nicht, dass er so oft verheiratet war!“
3. „Sie sind doch Meteorologe. Sind Ihre Wettervorhersagen immer zutreffend?“ – „Durchaus! Unangenehm ist nur, dass manchmal das Datum nicht stimmt!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen