Lot und Abraham ihre Wege Kinderbibel

..... aus der Kinderbibel

Abraham und Lot sind Freunde auf einer großen Reise. Wegen Streit um Land machen sie getrennte Wege. Abraham bleibt ruhig und lässt Lot wählen, wohin er geht. Lot entscheidet sich für das fruchtbare Gebiet nahe Sodom. Sie gehen unterschiedlich weiter, aber Gott verspricht beiden, bei ihnen zu sein. Die Botschaft: Es ist okay, unterschiedliche Entscheidungen zu treffen, solange man freundlich bleibt und Gott vertraut.


Alles war gut, bis Abraham eines Tages feststellte, dass es nicht mehr genug Nahrung und Wasser für alle gab. Er beschloss, dass Lot mit seiner Familie zu dem fruchtbaren Land stromabwärts ziehen sollte, während er und Sara dort blieben, wo die Erde nicht so fruchtbar war. Als Lot fort war, sprach Gott zu Abraham. „Ich werde dir all das Land geben, das du sehen kannst, und es soll für immer dir gehören. Du wirst so viele Kinder, Enkel und Urenkel haben wie Sterne am Himmel funkeln. Und du wirst der Vater eines großen Volkes sein, das über viele Generationen bestehen wird.“


den Duft des Brotes

Der Duft von Brot
Ein Bäcker, der sein Leben lang Brot für sein Dorf gebacken hatte und für dessen Brötchen die Leute von weit her gekommen waren, war auf der Suche nach einem Nachfolger, denn er wollte sich zur Ruhe setzen. Da er keinen Sohn hatte, überlegte er, wer sein Geschäft übernehmen und in würdiger Weise fortführen könnte. Er ließ im ganzen Dorf die Nachricht verbreiten, dass er jemand sucht, der gerne Brot backe und dieses Handwerk lernen wollte. In den nächsten Tagen stellten sich vier junge Männer bei ihm vor, doch er konnte sich nicht so recht entscheiden. Daher bat er seine Frau um Rat. Sie ließ alle Vier der Reihe nach zu sich in die Backstube kommen und fragte: „Warum möchtest du Bäcker werden?“ Der Erste antwortete: „Ich stehe gerne früh auf und gehe gerne früh zu Bett. Und ein Bäcker erfährt immer frühzeitig alle Neuigkeiten, die es im Dorf gibt.“ Der Zweite kam herein und antwortete auf die Frage: „Ich habe Frau und Kinder zu ernähren.“ Der Dritte antwortete: „Es ist eine Ehre, für die Menschen im Dorf das Brot zu backen.“ Als der vierte junge Mann hereinkam, wartete die Frau des Bäckers einen Moment, dann sagte sie: „Den nehmen wir!“ „Warum ausgerechnet ihn, er hat doch noch gar nicht geantwortet?“ fragte der Bäcker. „Als er zur Tür hereinkam, hat er den Duft des Brotes tief in sich eingesogen“, antwortete seine Frau.

„Schmunzeliges“
Vater zur Tochter: „Und dann, als das Boot kenterte, schlang er wohl seinen Arm um dich!“ – „Umgekehrt, Papa, zuerst schlang er seinen Arm um mich, und dann kenterte das Boot!“

rechten Weg gehen

Mögest du schon am Morgen
der Hilfe des Himmels gewiss sein
und über den Tag in der Sicherheit leben,
den rechten Weg zu gehen.

(irischer Segenswunsch)

Dann leuchtet ein Stern
Wenn du versuchst, so zu leben,
wie Gott dich gemeint hat,
wenn du dein ursprüngliches Bild
in dieser Welt sichtbar werden lässt,
dann trägst du dazu bei,
dass diese Welt heller und heiler wird.
Wenn wir miteinander so leben,
wie es Gott uns zutraut,
dann werden wir immer mehr
die Nacht dieser Welt erleuchten und
zu Lichtträgern der Hoffnung werden.
Dort wo du lebst,
leuchtet dann mitten in der Nacht ein Stern,
auch wenn er noch so klein ist.
Aber dieser eine Stern
verwandelt die Nacht.

„Schmunzeliges“
Der Religionslehrer möchte den Schülern die Rangordnung in der Kirche erklären. Er fragt: „Wer steht an der Spitze der Kirche?“ Meldet sich Benedikt: „Der Hahn auf dem Kirchturm!“

Auferstehung
Wo der Stein des Todes zum Tor des Lebens wird,
wo ein Blick, eine Geste zur befreienden Begegnung wird,
wo das Teilen des Brotes zur Hoffnung des Lebens wird,
wo das Wort Gottes zur Liebe der Menschen wird.
Immer dort ist Auferstehung.