12. STATION: Jesus stirbt am Kreuz
V Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L Der Herr hängt angenagelt am Holz des Kreuzes. Er betet für seine Peiniger. Um die neunte Stunde schreit er mit lauter Stimme: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und sterbend betet er: „Es ist vollbracht. Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“
V Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und deine heilige Auferstehung rühmen und preisen wir.
A Denn durch das Holz des Kreuzes / ist Freude gekommen in alle Welt.
V Der Herr sei uns gnädig und segne uns.
A Er lasse sein Angesicht über uns leuchten / und schenke uns sein Heil. STILLE
L Es gibt kein sinnloses Leid mehr für den, der an Christus glaubt. Auch im tiefsten Abgrund ist der gekreuzigte bei ihm.
V Herr Jesus, dem Willen des Vaters gehorsam, bist du am Kreuz für das Heil der Menschen gestorben. Wir bitten dich:
A Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.
aus dem Herzen
Die großen Gedanken kommen aus dem Herzen.
(Oscar Wilde)
Das Königskind
Es war einmal ein König. In seiner Stadt herrschte große Armut. Die Menschen in der Stadt waren verbittert und unzufrieden und sie fürchteten ihren Herrscher. Eines Tages ließ der König alle Bewohner am Stadtplatz versammeln, um ihnen etwas Wichtiges mitzuteilen. Gespannt und ängstlich richteten die Menschen ihre Blicke auf den König und waren neugierig auf die wichtige Mitteilung. Der König sprach: „Ich habe heimlich ein Königskind gegen eines eurer Kinder getauscht. Behandelt es gut. Sollte ich erfahren, dass meinem Kind Schlechtes widerfährt, werde ich den Schuldigen zur Rechenschaft ziehen! “Dann kehrte der König auf sein Schloss zurück. Die Stadtbewohner fürchteten die Strafe, weil niemand wusste, welches das Königskind war. Deshalb begannen die Menschen, alle Kinder in der Stadt so zu behandeln, als wäre jedes einzelne das Königskind. Es vergingen viele Jahre. Die Kinder wurden zu Erwachsenen und bekamen selber Kinder. Der mittlerweile alte König beobachtete mit Genugtuung die Entwicklung in seiner Stadt. Aus der früheren armen und schmutzigen Stadt wurde eine prachtvolle, weit über die Landesgrenzen bekannte Stadt. Es gab Krankenhäuser, Schulen, eine große Bibliothek … Die Bewohner waren zufrieden und glücklich. Und warum? Weil alle Bewohner die Kinder in der Stadt mit viel Liebe und gut erzogen haben. Da niemand wusste, welches Kind das Königskind war, wurde jedes in der Stadt so behandelt, als wäre es vom König.
(Autor unbekannt)
„Schmunzeliges“
Lisa hat schon seit Langem einen Verehrer, aber er macht nie einen Heiratsantrag. Einmal ist Lisas Bruder dabei, als sich dieser mit einem Handkuss verabschiedet. „Mutter“, flüstert er überrascht, „jetzt hat er angebissen.“
nicht rezeptpflichtig
Gott hat keine begrenzten Sprechstunden und seine Liebe ist nicht rezeptpflichtig.
Bei ihm sitzt niemand lang im Wartezimmer oder wird vertröstet.
Seine Medizin hat keine Nebenwirkung und er schickt niemanden woanders hin.
(Harald Petersen)
Webe deine Gedanken zu einem bunten Tuch,
das dich erfreut und andere wärmt.
(aus Irland)
Beginnen können ist Stärke, vollenden können ist Kraft.
(Laotse)
„Schmunzeliges“
„Warum musstest du heute nachsitzen?“, fragt der Vater. „Ich habe mich geweigert jemanden zu verpetzten.“ „Das war aber fair von dir, worum ging es denn? „Unser Lehrer wollte wissen, wer Julius Cäsar ermordet hat.“
Wir brauchen uns nicht immer wieder zu ändern,
es genügt vollkommen, wenn wir uns entfalten.
(Ernst Ferstl)
Segen sei mit mir und über allen,
die auf der Suche sind nach dir, Gott, in allen kleinen Dingen.
Segen sei mit mir und über allen, die mir begegnen auf meiner Suche.
Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.
(Katherine Hepburn)

