Spuren im Sand nie allein

Spuren im Sand
Ich träumte eines Nachts,
ich ging am Meer entlang
mit meinem Herrn.
Und es entstand vor meinen Augen,
Streiflichtern gleich mein Leben.
Nachdem das letzte Bild an uns
vorbeigeglitten war, sah ich zurück
und stellte fest, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur zu sehen war.
Das verwirrte mich sehr, und ich wandte mich an den Herrn:
„Als ich damals, alles was ich hatte , übergab,
um dir zu folgen, da sagtest du,
du würdest immer bei mir sein.
Warum hast du mich verlassen,
als ich dich so verzweifelt brauchte?“
Der Herr nahm meine Hand:
„Geliebtes Kind, nie ließ ich dich allein,
schon gar nicht in Zeiten der Angst und Not.
Wo du nur ein Paar Spuren im Sand erkennst,
sei ganz gewiss: „ICH HABE DICH GETRAGEN.“

ein Tauftag

...... heute war ein „Tauftag“. Luca, Charlotte, Levin, Emilia, Bjarne und Mats durfte ich in der Markuskapelle und in der Pfarrkirche Christkönig taufen. Gott behüte die Taufkinder und ihre Familien. 
Dankbar, Aloys

Ich wünsche dir,
dass du deine Vergangenheit als kostbaren Schatz betrachtest.
Sicher, du hast manche Verletzungen erlitten
und musstest Niederlagen verarbeiten.
Doch erinnere dich vor allem an das,
was im Leben bereichert hat: deine Erfolge,
Menschen, die dich liebevoll begleitet haben,
spannende Abenteuer und das Gefühl von Geborgenheit.
(Rainer Haak)

Wer in das Leben anderer Menschen Sonnenschein bringt,
bekommt davon auch etwas ab.

(James Matthew Barrie)

„Schmunzeliges“
Lehrer: „Wenn ich sage, ich habe fortgegangen, so ist das falsch. Und warum ist das falsch, Leni?“ – „Weil Sie immer noch hier sind!“

Nichts gelingt gut, außer man vollbringt es mit Freude.
(Thomas von Aquin)

Ein Werkzeug entscheidet nicht, wo es arbeitet.
Der Meister bestimmt, wo es gebraucht wird.
Wir alle sind berufen, das Licht der Welt zu sein,
wo Gott uns hinstellt.

(Corrie ten Boom)

Man soll nie etwas Gutes, sei es noch so klein,
aufschieben in der Hoffnung, in der Zukunft Größeres tun zu können.

(Ignatius von Loyola)

„Schmunzeliges“
Felix ist sauer. „Wenn ihr mein Taschengeld nicht erhöht,“ droht er seinen Eltern, „erzähle ich allen Leuten, wie wenig du verdienst, Papa und wie alt du wirklich bist, Mama!“

Du bist mein Gott, der nach mir fragt,
der nach mir schaut, der mir vertraut.
Du bist mein Gott der um mich weiß,
der mit mir geht, der zu mir steht.
Du bist mein Gott, der zu mir spricht,
der mit mir schweigt, der sich mir zeigt.
Du bist mein Gott, der mich beschenkt,
der an mich denkt, der meine Wege lenkt.
Du bist mein Gott, auf den ich schau,
auf den ich bau, dem ich vertrau.
(Paul Weismantel)

„Schmunzeliges“
Der Ehemann findet abends auf dem Küchentisch einen Zettel seiner Frau: „Komme später, bin bei einer Freundin.“ Darauf murmelt er: „Das hätte ich mal schreiben sollen!“


Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 14. Juni 2025

Evangelium Matthäus 5, 33–37

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist:
Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast.
Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron,
noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße,
noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs!
Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören;
denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen.
Eure Rede sei: Ja ja, nein nein; was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Schwören heißt, Gott zum Zeugen einer Aussage oder zum Bürgen und Garanten eines Versprechens machen. Das ist eine große und gefährliche Sache. Darf der Mensch das überhaupt? Den „Alten“, d. h. dem Volk, das am Sinai stand, wurde eingeschärft, Gott nicht zum Zeugen der Lüge zu machen, mag es sich um eine Aussage oder um ein Versprechen handeln. Das Judentum hat beim Schwören aus einer wohlbegründeten religiösen Scheu die Nennung Gottes vermieden. Es gab eine Anzahl Umschreibungen; es gab auch den Eid in Form einer Selbstverwünschung („Bei meinem Haupt“). In all diesen Fällen bietet der Mensch jedoch ein Pfand an, über das er gar nicht verfügen kann, weder über Gott noch über sein Leben. Aber ist nicht das Schwören überhaupt ein Entwerten des Wortes und eine Entwürdigung Gottes? Es setzt die Lüge als den Normalfall voraus, mit dem man immer rechnen muss. Für den Jünger Jesu ist das Normale aber nicht die Lüge, sondern die Wahrhaftigkeit und die Treue.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)