lohnende Übung

Die Geduld des Esels
Ein alter Esel war in einen ausgetrockneten Brunnen gefallen. Der Esel schrie erbärmlich – stundenlang. Der Bauer überlegte nicht lange und kam zu folgendem Entschluss: Der Esel ist alt und der Brunnen muss sowieso zugeschüttet werden. Es lohnt nicht, den Esel herauszuziehen. So wollte der Bauer zwei Aufgaben auf einmal erledigen. Zusammen mit den Nachbarn begann er, Erde in den Brunnen zu werfen. Als der Esel bemerkte, was geschah, schrie er noch lauter. Doch der Bauer ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Irgendwann wurde es ruhiger, so dass man nur noch die fallende Erde hörte. Ein bisschen später schaute der Bauer in den Brunnen und war verblüfft. Mit jeder Schaufel Erde, die seinen Rücken traf, machte der Esel etwas Erstaunliches: Er schüttelte sie ab und machte mit seinem Fuß einen Tritt darauf. Schaufel für Schaufel ging das so. Bald darauf hob der Esel seinen Kopf über den Brunnenrand, dann folgte der Rest seines Körpers. Dann schüttelte er sich noch einmal kräftig, um wieder sauber zu werden, stieß ein kräftiges IA aus und trottete davon. Das Geheimnis der Eselsgeduld: Schüttle ab, womit andere dich belasten. Nimm es unter die Füße und tritt darauf. Dann wird es zur Stufe für den nächsten Schritt in dein Leben! Die Geduld des Esels – eine lohnende Übung.

„Schmunzeliges“
Der Lehrer im Chemieunterricht: „Ich lege jetzt ein Zweieurostück in Schwefelsäure. Wer von euch kann mir sagen, was passieren wird?“ – „Gar nichts!“, ruft Benjamin. „Sehr gut!“ lobt der Lehrer. „Woher wusstest du das denn?“ – „Sonst hätten Sie doch nicht Ihr eigenes Geldstück verwendet!“


begleiten und bewahren

Die schützende Hand Gottes möge über dir sein,
dich begleiten, bewahren und segnen.

(aus Irland)

„Schmunzeliges“
„Also, ich würde mich nun wirklich nicht als Problemtrinker bezeichnen, Herr Doktor. Trinken ist eigentlich das, was mir am leichtesten fällt!“

Wir können aus dem Lebenskuchen uns nicht nur die Rosinen suchen.

(Thomas Morus)

Man soll das Schicksal nicht mit Vorschlägen verärgern,
es liegt viel Wert auf seine eigenen Einfälle.

(Karl Heinrich Waggerl)

Durch Eintracht wachsen kleine Dinge,
durch Zwietracht zerfallen die größten.

(Sallust)

Sich Sorgen zu machen, nimmt dem morgigen Tag nicht seinen Kummer-
Es nimmt dem heutigen seine Stärke.

(Corrie ten Boom)

sondern das Leben

Nicht die Jahre in unserem Leben zählen,
sondern das Leben in unseren Jahren.

(Adlai E. Stevenson)

Wer dir begegnet, Maria, empfängt die Gnade, die dich erfüllt.
Wer dir begegnet, Maria, wird gesegnet im Geist und im Leib, wie du es bist.
Wer dir begegnet, Maria, erkennt das Geheimnis der Liebe, die dich wandelt.
Wer dir begegnet, Maria, beschwingt seine Schritte
in der Freude des Herrn, wie du über’s Gebirge eilst.
Wer mir begegnet, Maria, begegnet dir in mir …
und ein neues Magnificat beginnt zu singen.
(Christa Müller-Hohberg)

Achte auf die Morgenstunde.
Nimm den Anfang des Morgens wahr.
Es ist die Stelle, an der der Tag die Ewigkeit berührt.
(spirituelle Weisheit)

Nichts ist besser organisiert als das, was die Liebe ordnet.
Und nichts ist freier als das, was die Liebe eint.

(Chiara Lubich)

Alleine sein, wenn du Ruhe brauchst.
Ein paar Minuten für dich, die du nicht teilen oder einteilen musst.
In der Einsamkeit liegt die Kraft, in der Stille die Erholung.

Leicht ist es zu geben, aber nur große Menschen haben den Mut,
Freundlichkeit und Großzügigkeit anzunehmen.
(John Steinbeck)

Gönn dir Zeit für Dich selbst.
Erlaube Dir, so zu sein, wie du bist.
Geh gut mit Dir selbst um, tu dir etwas Gutes.

(Anselm Grün)

Immer siegt, wer Milde walten lässt.
(Publius Syrus)

"Ich bin die Tür", sagt Jesus. Einladung und Zusage für alle.
Offen und einladend sein: Aufgabe für jeden von uns.
Füreinander Tür sein, weitherzig einander einlassen,
freundlich beieinander aus- und eingehen.
Zuflucht gewähren und finden.
(Gisela Baltes)

Deine Füße sind dir gegeben,
deine Schritte bestimmst du selbst
.
(Walter Reisberger)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Aber Felix, deine Schrift kann ja niemand lesen!“, beschwert sich die Lehrerin bei der Rückgabe des Tests. – „Und wenn ich deutlich schreibe, dann beschweren Sie sich, dass ich so viele Fehler mache!“
2. Der dicke Alfred muss eine strenge Abmagerungskur machen. Nach einer Woche fragt ihn der Arzt: „Bemerken Sie schon einen Verlust?“ – „Ja, meine gute Laune ist futsch!“
3. Eine Großmutter wartet mit ihrem Enkelkind an der Verkehrsampel und erklärt: „Also, Max, erst leuchtet der Himbeersaft, dann der Zitronenpudding. Bei Kiwi-Eis dürfen wir dann über die Straße gehen!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen