..... aus der Kinderbibel
Nachdem Jakob seinen Segen durch den Betrug erlangt hatte, erwartet er, dass Esau ihm mit Zorn begegnet. Er bereitet Geschenke und eine höfliche Haltung vor. Als sie sich treffen, vergießt Esau keine Rachsucht; statt dessen empfängt er Jakob mit Wärme, umarmt ihn und küsst ihn, und die beiden Brüder versöhnen sich. Jakob erkennt Gottes Fürsorge in der Rettung vor Esau und in der Begegnung selbst. Die Versöhnung wird begleitet von Frieden, gegenseitigem Respekt und dem Wiederaufleben der brüderlichen Beziehung. Jakob zieht weiter in das Land Sichem, doch die göttliche Führung bleibt relevant; die Versöhnung markiert einen Wendepunkt in der familiären Linie und in Jakobs Glaubensweg.
Als Jakob endlich ankam, wurde er freudig begrüßt. Er verliebte sich in Rahel, Labans jüngster Tochter. Es war jedoch Brauch, dass die älteste Tochter zuerst heiratete, und so nahm Jakob Lea, Rahels Schwester, zu seiner ersten Frau. Nach einiger Zeit heiratete er auch Rahel. Viele Jahre später beschloss Jakob, mit seinen Frauen und seiner Familie nach Kanaan zurückzukehren. Aber auf dem Weg bekam er Angst. Wie würde Esau reagieren? Würde er ihm vergeben? So sandte Jakob Boten voraus, die mit beruhigender Kunde zurückkehrten. Esau komme ihnen entgegen, mit vierhundert Männern. Jakob suchte verschiedene Tiere als Geschenke für Esau aus, die seine Diener ihm geben sollten.
lohnende Übung
Die Geduld des Esels
Ein alter Esel war in einen ausgetrockneten Brunnen gefallen. Der Esel schrie erbärmlich – stundenlang. Der Bauer überlegte nicht lange und kam zu folgendem Entschluss: Der Esel ist alt und der Brunnen muss sowieso zugeschüttet werden. Es lohnt nicht, den Esel herauszuziehen. So wollte der Bauer zwei Aufgaben auf einmal erledigen. Zusammen mit den Nachbarn begann er, Erde in den Brunnen zu werfen. Als der Esel bemerkte, was geschah, schrie er noch lauter. Doch der Bauer ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Irgendwann wurde es ruhiger, so dass man nur noch die fallende Erde hörte. Ein bisschen später schaute der Bauer in den Brunnen und war verblüfft. Mit jeder Schaufel Erde, die seinen Rücken traf, machte der Esel etwas Erstaunliches: Er schüttelte sie ab und machte mit seinem Fuß einen Tritt darauf. Schaufel für Schaufel ging das so. Bald darauf hob der Esel seinen Kopf über den Brunnenrand, dann folgte der Rest seines Körpers. Dann schüttelte er sich noch einmal kräftig, um wieder sauber zu werden, stieß ein kräftiges IA aus und trottete davon. Das Geheimnis der Eselsgeduld: Schüttle ab, womit andere dich belasten. Nimm es unter die Füße und tritt darauf. Dann wird es zur Stufe für den nächsten Schritt in dein Leben! Die Geduld des Esels – eine lohnende Übung.
„Schmunzeliges“
Der Lehrer im Chemieunterricht: „Ich lege jetzt ein Zweieurostück in Schwefelsäure. Wer von euch kann mir sagen, was passieren wird?“ – „Gar nichts!“, ruft Benjamin. „Sehr gut!“ lobt der Lehrer. „Woher wusstest du das denn?“ – „Sonst hätten Sie doch nicht Ihr eigenes Geldstück verwendet!“
begleiten und bewahren
Die schützende Hand Gottes möge über dir sein,
dich begleiten, bewahren und segnen.
(aus Irland)
„Schmunzeliges“
„Also, ich würde mich nun wirklich nicht als Problemtrinker bezeichnen, Herr Doktor. Trinken ist eigentlich das, was mir am leichtesten fällt!“
Wir können aus dem Lebenskuchen uns nicht nur die Rosinen suchen.
(Thomas Morus)
Man soll das Schicksal nicht mit Vorschlägen verärgern,
es liegt viel Wert auf seine eigenen Einfälle.
(Karl Heinrich Waggerl)
Durch Eintracht wachsen kleine Dinge,
durch Zwietracht zerfallen die größten.
(Sallust)
Sich Sorgen zu machen, nimmt dem morgigen Tag nicht seinen Kummer-
Es nimmt dem heutigen seine Stärke.
(Corrie ten Boom)

