Liebe Leserin, lieber Leser!
Freude ist ansteckend. „Geteilte Freude ist doppelte Freude“ so lautet eine Redensart. Es ist doch wunderbar, wenn Menschen sich so richtig freuen können. Der heutige 3. Adventssonntag wird „Gaudete“ genannt. „Gaudete“ bedeutet „Freut euch!“ Die Freude sollte ein „Markenzeichen“ von uns Christen sein. Ich wünsche uns, dass es ganz viele Gründe gibt, damit wir uns freuen können, und dass es uns gelingt, selber Grund der Freude unserer Mitmenschen zu sein.
Gruß, Aloys
Ein Herz voll Freude sieht alles fröhlich an.
(Martin Luther)
Der Nächste bitte
Gesegnet sei dein nächster Gedanke,
dein nächster Schritt, der nächste Weg,
die nächste Schwierigkeit, die nächste Freude.
Gesegnet sei der Nächste, der dir begegnet.
(Roland Breitenbach)
Der Anspruchslose ist immer an der Quelle der Freude.
(Heinrich Spaemann)
Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!
Noch einmal sage ich: Freut euch!
Eure Güte werde allen Menschen bekannt.
Der Herr ist nahe.
(Phil. 4,4-5)
Advent
Der Herr segne uns und behüte uns.
Er begleite uns auf unserem Weg zur Krippe.
Er schenke uns Wärme und Licht für die kommende Zeit
und lasse auch uns für andere Licht sein.
Lebensfreude
Alt ist man erst, wenn man an der Vergangenheit
mehr Freude hat, als an der Zukunft.
(Coco Chanel)
Dankesworte
Herr, alle Freude kommt von dir.
Du hast deine Freude an allem, was da lebt.
Du bist Schöpfer des Lebens und Ursache allen Seins.
Du schenkst mir Freude an Pflanzen und Tierwelt,
an Himmel, Erde, Wasser, Erde,
an Farben und Formen, an Handwerk und Künsten,
an Malerei und Dichtung, Architektur und Musik.
Du schenkst mir Freude und lässt mich sie genießen.
Du beschenkst großzügig, überraschst und verwöhnst.
Nimm meinen Dank für alles, was um mich war und ist.
(Ursula Bittner)
Ich bin der Meinung, dass man das eigene Ich,
die innere Quelle, am besten in der Einsamkeit wiederfindet.
(Anne Morrow Lindbergh)
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.
(Konrad Adenauer)
3 x „SCHMUNZELIGES“
1.. Der Richter zum Angeklagten: „Sie bekommen entweder 1000 Euro oder 10 Tage Gefängnis.“ Darauf der Angeklagte: „in diesem Fall, Herr Richter, nehme ich selbstverständlich das Geld!“
2. An der Haustür klingelt ein Bettler. Die korpulente Frau des Hauses öffnet. Da sagt der Bettler flehentlich: „Ich habe seit Tagen nichts mehr gegessen!“ Seufzt die Frau: „Meine Güte, Ihre Willenskraft möchte ich haben!“
3. Nach dem Gottesdienst geht eine Besucherin zum Pfarrer und sagt: „Ihre Predigt war einfach wundervoll. Alles, was Sie über Sünde und Laster gesagt haben, trifft genau auf meinen Mann zu.“
Frieden öffne unsere Herzen
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Lebendiger Gott,
öffne unsere Herzen,
damit wir das Wirken deines Geistes spüren,
öffne unsere Hände,
damit wir sie unseren Mitmenschen entgegenstrecken.
(aus El Salvador)
Lass immer ein wenig Platz in deinem Herzen für das Unvorstellbare.
Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte,
sondern ein Geschenk, das ewig bleibt.
(Martin Luther)
Ein Kind, das tröstet. Ein Kind, das Mut macht.
Ein Kind, das mit uns geht. Gott selbst ist Mensch geworden.
Der allmächtige, alles erhabene Gott in Gestalt eines hilflosen Kindes.
WARUM? Weil Gott uns nahe sein will.
Weil Gott Mensch sein will. Weil Gott uns über alles liebt.
Die größte Ehre, die wir Gott erweisen können,
ist froh zu leben, weil wir um seine Liebe wissen.
(Juliana von Norwich)
Beten heißt: in der Luft Gottes atmen;
Beten heißt: ja sagen zu seinem Regiment.
(Friedrich von Bodelschwingh)
Ich glaube, dass wir alle etwas in uns tragen,
das sich entzündet beim Anblick oder durch Kenntnis eines anderen,
und dass wir alle ein Licht für die anderen sind.
(Albert Schweitzer)
Träume empfinde ich als wertvoll.
Nur wenn ich die Dinge wahrnehme,
die mich beängstigen, kann ich etwas verändern.
Menschen, die den Neid abgesagt haben, sind dankbar –
auch für die Schätze, die sie in anderen finden.
(Mahatma Gandhi)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Psalm 71 ein Bittender
Der Psalm 71
Der Psalm 71 ist ein Bittpsalm eines alternden Gläubigen, der Gottes Hilfe in der ganzen Lebenszeit erfahren möchte. Er erinnert Gottes Hilfe aus der Vergangenheit, bittet um fortdauernde Rettung, Schutz und Führung und klagt zugleich seine Verlassenheit an. Der Psalm betont Vertrauen, Dankbarkeit und das Weitertragen des Glaubens an die nächste Generation, damit sie von Gottes Treue hören. Am Ende kehrt erneut Bitte um Rettung und Freude durch Gottes Nähe zurück.
1 Gott, die Zuflucht bis ins Alter
Herr, ich suche Zuflucht bei dir. /
Lass mich doch niemals scheitern!
2 Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit, /
wende dein Ohr mir zu und hilf mir!
3 Sei mir ein sicherer Hort, /
zu dem ich allzeit kommen darf. Du hast mir versprochen zu helfen; /
denn du bist mein Fels und meine Burg.
4 Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers, /
aus der Faust des Bedrückers und Schurken!
5 Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht, /
meine Hoffnung von Jugend auf.
6 Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich, /
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer; /
dir gilt mein Lobpreis allezeit.
7 Für viele bin ich wie ein Gezeichneter, /
du aber bist meine starke Zuflucht.
8 Mein Mund ist erfüllt von deinem Lob, /
von deinem Ruhm den ganzen Tag.
9 Verwirf mich nicht, wenn ich alt bin, /
verlass mich nicht, wenn meine Kräfte schwinden.
10 Denn meine Feinde reden schlecht von mir, /
die auf mich lauern, beraten gemeinsam;
11 sie sagen: «Gott hat ihn verlassen. /
Verfolgt und ergreift ihn! /
Für ihn gibt es keinen Retter.»
12 Gott, bleib doch nicht fern von mir! /
Mein Gott, eil mir zu Hilfe!
13 Alle, die mich bekämpfen, /
sollen scheitern und untergehn; über sie komme Schmach und Schande, /
weil sie mein Unglück suchen.
14 Ich aber will jederzeit hoffen, /
all deinen Ruhm noch mehren.
15 Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden /
und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag; /
denn ich kann sie nicht zählen.
16 Ich will kommen in den Tempel Gottes, des Herrn, /
deine großen und gerechten Taten allein will ich rühmen.
17 Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf /
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.
18 Auch wenn ich alt und grau bin, /
o Gott, verlass mich nicht, damit ich von deinem machtvollen Arm der Nachwelt künde, /
den kommenden Geschlechtern von deiner Stärke /
19 und von deiner Gerechtigkeit, Gott, die größer ist als alles. Du hast Großes vollbracht. /
Mein Gott, wer ist wie du?
20 Du ließest mich viel Angst und Not erfahren. /
Belebe mich neu, /
führe mich herauf aus den Tiefen der Erde!
21 Bring mich wieder zu Ehren! /
Du wirst mich wiederum trösten.
22 Dann will ich dir danken mit Saitenspiel /
und deine Treue preisen; mein Gott, du Heiliger Israels, /
ich will dir auf der Harfe spielen.
23 Meine Lippen sollen jubeln, /
denn dir will ich singen und spielen, /
meine Seele, die du erlöst hast, soll jubeln.
24 Auch meine Zunge soll von deiner Gerechtigkeit reden den ganzen Tag. /
Denn alle, die mein Unglück suchen, müssen vor Scham erröten und scheitern.
Im Licht der gesamten Bibel betrachtet,
bringen uns fast alle Psalmen zu Jesus.
Die Psalmen waren sein Gesangbuch.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

