Die allerstillste Liebe ist die Liebe zum Guten.
(Marie von Ebner- Eschenbach)
„SCHMUNZELIGES“
Der Altwarenhändler ist unterwegs und klingelt bei den Müllers. Als sie die Tür öffnet, fragt er sie: „Haben Sie etwas Unbrauchbares im Hause?“ – „Moment“, sagt sie, „ich hole meinen Mann.“
Advent. Zeit der Besinnung. "Siehe" - schauen – zurückschauen - vorausschauen. Sich Zeit nehmen. Sich auf etwas einlassen. Sich öffnen. Sich berühren lassen.
Advent. Zeit der Erwartung. "dein König kommt". Gott kommt. Christus kommt. Gott kommt zu uns in der Gestalt eines Menschen. Als dein König ist er ein König der ganz anderen Art.
Advent. Zeit der Nähe. "zu dir". Du bist gemeint. Es geht um dich. Es geht um Beziehung.
Advent. Zeit der Sehnsucht. "Ein Gerechter und Helfer". Uralte Menschheitssehnsucht, dass da jemand kommt, der alle Ungerechtigkeit aufhebt, der alles Leid wegnimmt, der Frieden schafft ,wo Unfrieden herrscht. Einer, der für die Rechte der kleinen Leute einsteht und ihnen hilft.
Advent. Zeit der Vorfreude. Es kommt die Zeit, in der die Träume sich erfüllen…. Manchmal gehen auch heute schon Träume in Erfüllung. Bruchstückhafte Vorwegnahme dessen, was noch aussteht. Vorzeichen der großen Verheißungen. Hoffnungsgeschichten sind die besten Adventsgeschichten. Sie erzählen von göttlicher Menschwerdung, von Menschlichkeit und von Menschen, die einander zu Engeln werden.
Gesegnete Adventszeit!
„SCHMUNZELIGES“
Ein Jäger nimmt erstmals seinen Sohn mit auf die Jagd. Nach acht Stunden erfolgloser Jagd fragt der Junge: „Sag mal, Vater, haben die alten Germanen wirklich nur von der Jagd gelebt?“
Advent
Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Adventszeit ist Erwartungszeit, nicht Vertröstungszeit.
Sie will zum Aufbruch bewegen, zu mehr Menschlichkeit.
Gottes Ankunft ereignet sich in jedem Menschen,
der mehr er selbst wird, der seine Aufgabe
auf dieser Welt deutlicher entdeckt und lebt.
(Pierre Stutz)
dass ich immer da bin
Interview mit Gott
Mir träumte, ich hätte ein Interview mit Gott. “Du willst also ein Interview mit mir machen?“, fragte mich Gott. „Wenn Du Zeit hast, lieber Gott, gerne“ sagte ich. Gott lacht, „Weißt Du, meine Zeit ist die Ewigkeit. Also schieß los.“ Und ich fragte: „Was verwundert Dich am meisten, Gott, wenn Du die Menschen beobachtest?“ Und Gott antwortete: „Was mich am meisten wundert, ist, dass sie Langeweile empfinden in ihrer Kindheit. Dann beeilen sie sich erwachsen zu werden, und dann sehnen sie sich danach wieder Kinder zu sein. Auch wundert es mich, dass sie ihre Gesundheit opfern, um Geld zu machen, um dann ihr Geld zu opfern, um ihre Gesundheit wiederherzustellen. Wundern tut es mich auch, dass sie vor lauter Planen für die Zukunft die Gegenwart vergessen. Und so leben sie weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft. Und dass sie leben, als bräuchten sie niemals zu sterben. Und dass sie dann sterben, als hätten sie nie gelebt.“ Dann nahm Gott meine Hände in die seinen, und nach einer Weile im Schweigen fragte ich erneut: „Was sind die Lehren, die du deinen Kindern gerne mitgeben möchtest?“ Und wieder antwortete Gott mit einem Lächeln: „Lernen sollten sie, dass man niemanden zwingen kann, einen zu lieben. Aber dass man etwas tun kann, um liebenswert zu sein. Lernen sollten sie, dass das Wichtigste nicht ist, was man hat, sondern wen man hat in seinem Leben. Zu lernen, dass nicht der reich ist, der viel hat, sondern wer wenig braucht. Lernen, dass es nur Sekunden braucht, um tiefe Wunden zu schlagen, auch den Menschen, die wir gerne haben. Und dass es Jahre braucht, um diese zu heilen. Zu lernen was Vergebung bedeutet und sie zu üben. Und dass es nicht genug ist, dass einem vergeben wird von anderen, sondern dass man sich auch selbervergeben und verzeihen muss. Und noch etwas sollten sie lernen, meine Menschen: dass ich immer da bin.“
(Quelle unbekannt)
„SCHMUNZELIGES“
Die Robbenmutter hat lange über die Zukunft ihres jüngsten Nachwuchses nachgedacht. Dann sagt sie: „Ich sehe keine andere Alternative, was deine Zukunft betrifft: Entweder du lernst jonglieren oder, sonst wirst du ein Pelzmantel!“
Licht in den Herzen
www.aloys-trier.de/2024/12/09/licht-in-den-herzen/
www.aloys-trier.de/2025/12/03/teller-raetsel/
www.aloys-trier.de/2025/12/12/adventgebet-licht-tragen/
schön und reich
Die Welt, so mangelhaft sie auch ist,
sie ist dennoch schön und reich.
Denn sie besteht aus lauter Möglichkeiten zur Liebe.
(Sören Kierkegaard)
Advent
Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!
(Matthias Claudius)
Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.
(Jean Paul)
Sternstunden werden uns geschenkt,
wenn wir den inneren Stern in uns neu entdecken
und leuchten lassen.
(Pierre Stutz)
Adventszeit ist Erwartungszeit, nicht Vertröstungszeit.
Sie will zum Aufbruch bewegen, zu mehr Menschlichkeit.
Gottes Ankunft ereignet sich in jedem Menschen,
der mehr er selbst wird, der seine Aufgabe
auf dieser Welt deutlicher entdeckt und lebt.
(Pierre Stutz)
Wenn wir aufhören, den Sinn unseres Handels nur am Ergebnis zu messen,
tun wir den ersten Schritt in ein erfülltes Leben.
Advent
Öffne dich, Himmel und regne herab
Frieden und Gerechtigkeit, Freude und Kraft, Freundschaft und Liebe.
Öffne dich Himmel und verschlinge
den Tod und die Tränen, die Not und das Leiden.
Niemand empfängt einen Segen nur für sich selbst.
(Friedrich von Bodelschwingh)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Zornig hält der Chef einem Mitarbeiter vor: „Sagen Sie mal, Herr Schmitt, haben Sie schon mal darüber nachgedacht, warum wir Ihnen das Gehalt in einer Geschenkverpackung überreichen?“
2. „Meine Frau weiß einfach alles“, meint Karl. – „Das ist noch gar nichts“, übertrumpft ihn Otto, „meine Frau weiß immer alles besser!“
3. „Nun mein Herr, wie war das Hirschsteak?“, erkundigt sich der Ober. Darauf der Gast: „ „Das Tier muss entsetzliches Heimweh nach dem Wald gehabt haben!“ – „Wieso denn das?“ – „Das Fleisch war voller Sehnen!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

