….. Tagesevangelium vom 04. August 2026
Evangelium Matthäus 9, 35 – 10, 1
In jener Zeit zog Jesus durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen,
verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen;
denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!
Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht,
die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Matthäus 9,35 ist der klassische Text für das Gebet um geistliche Berufungen. Für beides, die Verkündigung der Botschaft von der Gottesherrschaft und die Tätigkeit des Helfens und Heilens, braucht Jesus Mitarbeiter. Die Verse 9,36–38 leiten zur Aussendungsrede (Kap. 10) über. Die ganze Tätigkeit Jesu und auch die Aussendung der Jünger stehen unter dem Motiv des Mitleids mit dem führerlosen Volk. Wobei dieses Bild, damals wie heute, nicht ganz stimmig ist. Menschen haben immer Führer: Politiker, Popstars, Repräsentanten verschiedenster Ideologien und Weltanschauungen. Doch alle menschlichen Führer, so gut ihre Absichten auch sein mögen, scheitern irgendwann am Menschlichen. Nur einer ist der „gute Hirte“, der die Herde nicht nach menschlichen Maßstäben führt: Jesus Christus. An ihm müssen sich auch seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter messen und messen lassen. Das Bild von der Herde („Schafe, die keinen Hirten haben“) wird in 9,37 abgelöst durch das Wort von der Ernte. Die Ernte ist das Bild für das kommende Gericht, bei dem Gott den Weizen in seine Scheune einbringt (Mt 3,12). Mitarbeiter bei dieser Ernte sind die Jünger. Sie künden das Kommen der Gottesherrschaft an und richten die Zeichen dieser Herrschaft auf: Heilungen, Totenerweckungen, Austreibung von Dämonen. Wo Gottes Wort verkündet wird, da wird das Heil angeboten, da wird aber auch bereits die Entscheidung des Jüngsten Gerichts vorausgenommen.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
Der Psalm 28 – für Kinder erklärt
Der Psalm 28 – für Kinder erklärt
Auch wenn wir Sorgen haben, können wir mit Gott reden und darauf vertrauen, dass er uns hilft. Der Psalm 28 ist ein Gebet. Der Beter bittet Gott um Hilfe, weil er Angst hat und sich allein fühlt. Er vertraut darauf, dass Gott ihn hört und beschützt. Am Ende bedankt er sich bei Gott und freut sich, weil Gott ihm Kraft gibt und für sein Volk sorgt.
Psalm 28,1 Hilferuf in Todesgefahr und Dank für Erhörung
[Von David.] Zu dir rufe ich, Herr, mein Fels. /
Wende dich nicht schweigend ab von mir! Denn wolltest du schweigen, /
würde ich denen gleich, die längst begraben sind.
2 Höre mein lautes Flehen, wenn ich zu dir schreie, /
wenn ich die Hände zu deinem Allerheiligsten erhebe.
3 Raff mich nicht weg mit den Übeltätern und Frevlern, /
die ihren Nächsten freundlich grüßen, /
doch Böses hegen in ihrem Herzen.
4 Vergilt ihnen, wie es ihrem Treiben entspricht /
und ihren bösen Taten. Vergilt ihnen, wie es das Werk ihrer Hände verdient. /
Wende ihr Tun auf sie selbst zurück!
5 Denn sie achten nicht auf das Walten des Herrn /
und auf das Werk seiner Hände. Darum reißt er sie nieder /
und richtet sie nicht wieder auf.
6 Der Herr sei gepriesen. /
Denn er hat mein lautes Flehen erhört.
7 Der Herr ist meine Kraft und mein Schild, /
mein Herz vertraut ihm. Mir wurde geholfen. Da jubelte mein Herz; /
ich will ihm danken mit meinem Lied.
8 Der Herr ist die Stärke seines Volkes, /
er ist Schutz und Heil für seinen Gesalbten.
9 Hilf deinem Volk und segne dein Erbe, /
führe und trage es in Ewigkeit!
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.
zu dir gut sein
Sei gut zu dir
Lebensfreude ist die Summe
Vieler kleiner Geschenke
Die uns das Leben Tag für Tag macht:
Ein Spaziergang im Wald,
eine Bank in der Sonne,
ein gutes Buch und schöne Musik,
ein Moment der Stille,
ein Moment de Nähe, ein Lächeln,
eine Umarmung, liebe Grüße per Post.
Möge die Erde dich tragen,
der Himmel dich behüten und alles, was lebt,
dir zum Segen werden.
Genesung
Der Weg zur Genesung ist manchmal lang und mühsam.
Aber wir dürfen darauf vertrauen; Gott ist bei uns,
mit seinem Segen und mit all seiner Liebe.
(Irmgard Erath)
„Schmunzeliges“
Der Sohn brütet über einem Kreuzworträtsel. Schließlich fragt er: „Kannst Du mir helfen, Vater? Mir fehlt nur das letzte Wort.“ – „Geh zur Mutter“, brummt der Vater, „die ist für das letzte Wort zuständig!“
In Tagen der Krankheit
Gott, du kennst mein Leben
und schaust auf mich in den Tagen der Krankheit.
Dir vertraue ich alles an:
Meine Sorgen, meine Lieben,
und mein großes Schicksal.
Lass mich bald gesund werden,
wenn es zu meinem Heile ist.
Gib mir Kraft, alles zu tragen,
was mir auferlegt wird.
Dein Wille geschehe in meinem Leben.
„Schmunzeliges“
Eine Dame will eine Gans kaufen. Sie hat bereits die zehnte Gans in der Hand, sie drückt, reibt, riecht und knetet. Die Marktfrau wird immer nervöser. Dann bricht es aus sie heraus: „Wäre Ihr Mann auch so wählerisch gewesen, liefen Sie heute noch ledig herum!“

