…. Die folgenden drei Impulse werden wir nachher bei der Verabschiedung einer lieben 70jährigen verwenden. Über einige Jahre hat sie mit viel Herzblut als Pädagogin viele Kinder in unserem Stadtteil liebevoll betreut und begleitet.
Dankbar, Aloys
Buch des Lebens
Das Lebensbuch von …. ist zugeschlagen.
Es ist ihr eigenes Buch voller Erfahrungen und Bilder.
Manche Seiten kennen wir,
die einen mehr, die anderen weniger.
In unterschiedlicher Art und Weise
Haben wir vielleicht manche Seiten mit beschrieben.
Dennoch – es war ihr Lebensbuch.
Niemand kann wissen, was alles darin steht,
selbst die nicht, die nahe und lange mit ihr zusammengelebt haben.
Die Fragen und Sehnsüchtedes heranwachsenden Mädchens,
die Hoffnung der jungen Frau, der Mutter, der Oma,
das Ausgesprochene und das Unausgesprochene,
Schönes und Leidvolles:
All das ist enthalten im Buch von …
Und dieses Buch ist jetzt geschlossen.
Aber einer öffnet und liest das Buch: Das ist Gott.
Gott sieht tiefer und liebt mehr als wir es je vermögen.
Der Gott des Lebens von Anfang an.
Der Gott des Lebens jeden Tag und jeden Augenblick.
Der Gott des Lebens auch in schweren Stunden.
Dieser Gott des Lebens – darauf vertrauen wir –
hat …. eingeschrieben in das göttliche Buch des ewigen Lebens.
Komm in mein Land
Eine Hirtin saß bei ihrer Herde am Ufer eines großen Flusses, der am Rande der Welt fließt. Oftmals schaute sie lange über den Fluss und spielte mit ihrer Flöte. Eines Abends kam der Tod über den Fluss herüber uns sagte: „Ich komme und möchte dich mitnehmen auf die andere Seite. Hast du Angst?“ „Warum sollte ich Angst haben?“ fragte die Hirtin. „Seit ich hier bin, schaue ich jeden Tag hinüber über den Fluss…. Das Land am anderen Ufer ist mir nicht fremd.“ Da legte ihr der Tod die Hände auf die Schulter, und die Hirtin stand auf – als wäre nichts – und fuhr mit ihm zusammen über den Fluss. Und lange noch schwebte der Ton ihrer Flöte über dem Wasser.
Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt.
Wir können uns beides nicht aussuchen und bestimmen.
Es gibt etwas Höheres, was unser Kommen und Gehen bestimmt.
(Margret Henscheid)
wir es haben Rätsel
........ so ein Durcheinander! Zu welchem Wort gehören die folgenden Buchstaben?
„L F E Ü H G“ Die Lösung steht am Ende.
P.S. ... ein kleiner Tipp: … gut, dass wir es haben
Hand in Hand mit Gott –
das gibt Freiheit, die Ketten sprengt.
Hand in Hand mit Gott –
das bringt Licht, das alle Dunkelheit durchbricht.
Hand in Hand mit Gott –
das wirkt Freude, die alles Schaffen und Sorgen durchstrahlt.
Hand in Hand mit Gott, -
das schenkt Kraft, die alle Not bezwingt.
(Sarturnin Paule)
Gott betätigt sich in mir durch das Streben nach dem Guten.
(Leo Tolstoi)
Darin liegt die größte Gesundheit des Glaubens.
Ich helfe mir nicht selbst. Sondern mir wird geholfen.
Der kleine Finger Gottes schubst mich in die richtige Richtung.
(Wolfgang Vögele)
Man muss sich durch die kleinen Gedanken,
die ärgern, immer wieder durchfinden
zu den großen Gedanken, die einen stärken
(Dietrich Bonhoeffer)
Das Gewand der Liebe ist aus dem Stoff des Alltags gemacht.
(Paul Bolkovac)
Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann.
Der eine ist gestern, der andere morgen.
Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben
und in erster Linie zum Leben ist.
(Dalai Lama)
„SCHMUNZELIGES“
„Welches ist das nützlichste Haustier?“, wird Marie von der Lehrerin gefragt. Darauf Marie: „“Das Rindvieh. Man kann von ihm alles verwenden: Milch, Fleisch, Knochen und sogar den Namen.“
Man hat nur dann ein Herz, wenn man es für andere hat.
(Friedrich Hebbel)
Es ist ein gutes Gefühl, willkommen zu sein.
Wenn sich jemand freut, dass wir da sind;
dann fällt es uns leicht, anzukommen und auszuruhen.
Gut, dass wir auch bei Gott jederzeit willkommen sind.
Er hat immer ein offenes Ohr und vor allem ein offenes Herz für uns.
Möge der Segen, der auf dir ruht, immer wachsen.
(Irischer Segensspruch)
Freunde
Freunden kann auch mal der Kragen platzen,
wenn sie mit dir reden, aber nur, weil ihr Herz für dich bis zum Halse schlägt.
Freunde kämpfen für dich nächtelang im Gebet
und sagen dir: „Ich habe neulich an dich gedacht!“
Freunde geben dir im Winter ihr letztes Hemd und behaupten,
sie wollten sich sowieso gerade sonnen.
Freunde machen es so ähnlich wie Gott:
Sie mögen dich, so wie du bist,
trauen dir aber zu, dass du dich verändern kannst.
(Albrecht Gralle)
„SCHMUNZELIGES“
Petrus erscheint einem alten Musiker. "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Du bist ins Himmlische Orchester aufgenommen. Die Schlechte: Die erste Probe ist morgen, 9 Uhr!"
... die Lösung: „L F E Ü H G“ „Gefühl“
Darstellung des Herrn
… heute am 02. Februar feiern wir das Fest „Darstellung des Herrn“
Maria und Josef bringen Jesus in den Tempel in Jerusalem, damit er gesegnet wird. Dort treffen sie zwei wichtige Personen: Simeon und die Prophetin Hanna. Simeon hatte lange auf den Messias gewartet, also darauf, dass Gott ihm das Baby zeigt, das Rettung bringen wird. Als er Jesus sieht, freut er sich sehr und sagt, dass er nun beruhigt sterben kann, weil er gesehen hat, dass Gottes Versprechen wahr ist. Er lobt Gott und spricht Segen für Jesus und seine Familie. Hanna ist eine alte Prophetin, die viel betet. Sie freut sich auch über Jesus und erzählt allen, die auf Gottes Rettung warten, von ihm.
Jesus ist das, worauf Gottes Leute gespannt haben. Er bringt Hoffnung, Rettung und Gottes Nähe zu den Menschen. Aber es wird auch klar, dass nicht alle sofort verstehen, wer Jesus ist – manche staunen, andere hoffen weiter. Das Ereignis zeigt, dass Jesus schon von klein auf wichtig ist und dass er Gottes Plan für die Welt erfüllt. Gleichzeitig erinnert es daran, dass Menschen unterschiedlich reagieren können.
Gott kennt dich, liebt dich
und hat einen Plan für dich.
Wir dürfen Jesus kennenlernen,
ihm Vertrauen schenken und hoffen,
dass er uns nahe ist.
Gott, du Quell und Ursprung allen Lichtes,
du hast dem greisen Simeon Christus geoffenbart
als das Licht zur Erleuchtung der Heiden.
Führe uns auf dem Weg des Glaubens und der Liebe
zu jenem Licht, das nie erlöschen wird.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Darstellung des Herrn
Das Fest am 40. Tag nach der Geburt des Herrn wurde in Jerusalem mindestens seit Anfang des 5. Jahrhunderts gefeiert; es wurde „mit gleicher Freude wie Ostern begangen“ (Bericht der Pilgerin Egeria). In Rom wurde es um 650 eingeführt. Der Festinhalt ist vom Evangelium her gegeben (Lk 2, 22–40). Im Osten wurde es als „Fest der Begegnung des Herrn“ verstanden: Der Messias kommt in seinen Tempel und begegnet dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch Simeon und Hanna. Im Westen wurde es mehr ein Marienfest: „Reinigung Marias“ nach dem jüdischen Gesetz (Lev 12). Kerzenweihe und Lichterprozession kamen erst später hinzu. Seit der Liturgiereform von 1960 wurde „Mariä Lichtmess“ auch in der römischen Kirche wieder als Herrenfest gefeiert: Fest der „Darstellung des Herrn“.

