Deine Mutter
Wenn du noch eine Mutter hast,
So danke Gott und sei zufrieden;
Nicht allen auf dem Erdenrund
Ist dieses hohe Glück beschieden.
Wenn du noch eine Mutter hast,
So sollst du sie mit Liebe pflegen,
Daß sie dereinst ihr müdes Haupt
In Frieden kann zur Ruhe legen.
Denn was du bist, bist du durch sie;
sie ist dein Sein, sie ist dein Werden,
Sie ist dein allergrößtes Gut,
Und ist dein größter Schatz auf Erden.
Des Vaters Wort ist ernst und streng,
Die gute Mutter mildert´s wieder;
Des Vaters Segen baut das Haus,
Der Fluch der Mutter reißt es nieder.
Sie hat vom ersten Tage an,
Für dich gelebt mit bangen Sorgen;
Sie brachte abends dich zur Ruh'
und weckte küssend dich am Morgen.
Und warst du krank, sie pflegte dein,
Den sie mit tiefem Schmerz geboren;
Und gaben alle dich schon auf –
Die Mutter gab dich nicht verloren.
Sie lehrte dir den frommen Spruch,
Sie lernte dir zuerst das Reden;
Sie faltete die Hände dein,
Und lehrte dich zum Vater beten.
Sie lenkte deinen Kindersinn,
Sie wachte über deine Jugend;
Der Mutter danke es allein,
Wenn du noch gehst den Pfad der Tugend.
Und hast du keine Mutter mehr,
Und kannst du sie nicht mehr beglücken,
So kannst du doch ihr frühes Grab
Mit frischen Blumenkränzen schmücken.
Ein Muttergrab, ein heilig Grab,
Für dich die ewig heil'ge Stelle;
O, wende dich an diesen Ort,
Wenn dich umtost des Lebens Welle!
(Friedrich Wilhelm Kaulisch)
ist größer
größer
Gott ist größer als alles.
Gottes Liebe größer als alle Liebe.
Gottes Hilfe größer als alle Not.
Gottes Vergebung größer als alle Vergehen.
BETEN
Du kannst mehr tun als beten,
nachdem du gebetet hast.
Aber du kannst niemals mehr tun als beten,
bevor du gebetet hast.
(Corrie ten Boom)
„Schmunzeliges“
In einem Aufsatz über die Firmung schreibt Benjamin: „Der Priester kann nicht selbst die Firmung spenden. Darum holt er den Bischof zur Verstärkung!“
LEBENSFREUDE
Ohne Blumen, ohne Träume,
ohne schöne Purzelbäume,
ohne Käse, ohne Speck,
hat das Leben keinen Zweck.
Die Welt lebt von den Menschen,
die mehr tun als ihre Pflicht.
(Ewald Balser)
Man kann auf so vielerlei Weise Gutes tun,
als man sündigen kann,
nämlich mit Geld, Worten und Werken.
(Georg Christoph Lichtenberg)
Licht für deine
Liebenswürdigkeit, Nachsicht und Rücksicht
sind die Schlüssel zum Menschenherzen.
(Don Bosco)
Christus der Auferstandene,
hat Trost für all deine Müdigkeit,
Licht für deine dunkelsten Stunden.
(Friedrich von Bodelschwingh)
Sei in diesem Augenblick glücklich, das genügt.
Wir brauchen nicht mehr als den Augenblick.
(Mutter Teresa)
Sei liebevoll mit deinen Worten.
Worte sollen »Licht« sein, Worte sollen versöhnen,
einander näherbringen, Frieden stiften.
(Phil Bosmans)
Wer an Wunder glaubt, vollbringt sie.
(Ernst Moritz Arndt)
Ich richte meine Augen auch
auf alle meine glücklichen Stunden,
die ich in meinem Leben erleben konnte.
Ich bin dein Gott, und lasse meine Liebe über dir aufstrahlen
durch das Lächeln eines liebenden Menschen,
durch das Stück Brot und den Schluck, den jemand mit dir teilt,
durch das gute Wort und das heilsame Schweigen, das jemand dir schenkt.
Ich bin dein Gott, und bin mit dir am Anfang deines Weges,
unterwegs in allen Höhen und Tiefen, am Ende, wenn du ankommst an deinem Ziel.
Ich bin dein Gott, und bin mit dir am Morgen, am Mittag und am Abend.
Ich bin dein Gott und mit der Vielfalt meines Wesens begleite ich dich:
Ich, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen. Ja, Amen!
Die rechte Balance zu finden zwischen Freiheit
und festen Vorgaben – das ist wichtig.
(Notker Wolf)
Herr, barmherziger und kraftvoller Gott!
Durch Dein Brot schenkst Du uns immer wieder
ein Stück Himmel auf Erden.
Wir spüren und kosten Deine Gegenwart
und fühlen uns gestärkt für unser Leben und den Alltag.
Bleib bei uns auf unserem Weg und segne uns!
Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.
(Duke Ellington)
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Lehrer zu Melissa: „Welches Tier hat die Fähigkeit, sich stark anzupassen?“ – „Das Huhn natürlich. Es legt immer die Eier so, dass sie in die Eierbecher passen!“
2. Sagt der Chef zum neuen Mitarbeiter: „Aus Holz sind Sie jedenfalls nicht, Herr Müller – Holz arbeitet nämlich!“
3. Neben dem Spaziergänger hält mit quietschendem Bremsen ein Sportwagen. „Wo bin ich hier?“, fragt der Fahrer. „Friedrich-Schiller Straße“, sagt der Spaziergänger. „Keine Einzelheiten, mein Herr, welche Stadt?“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

