Kamillenblüten

Kamillenblüten
Gott hat eine herrliche Welt geschaffen. Er hätte sie nur nicht den Menschen in die Hände geben sollen; die haben daraus einen Schutthaufen gemacht. In dem neuen Stadtviertel, an den Rändern der Wege sah ich eine Fülle von weiß-gelben Blumen: Kamille. Sie blühten und blühten. Schau mal, sagte ich zu meinem Freund, in all diesen Häusern hier wohnen Menschen, die manchmal Kopfschmerzen, manchmal Bauschmerzen oder sonst Beschwerden haben. Für sie lässt Gott hier schnell ein Heilmittel wachsen. Am nächsten Tag kam ein Mann mit einem Gefäß voller Gift auf seinem Rücken. Die Stadtverwaltung hatte ihn geschickt, um die Wegränder „rein“ zu spritzen. Die Kamillenblumen starben. Für die Behörde waren sie Unkraut. Keiner hatte in ihnen ein Wunder der Liebe entdeckt.
(Phil Bosmans)

Der Bruder
In Indien wurde ein Mädchen gefragt, das seinen kranken Bruder auf der Schulter trug: „Wird dir die Last nicht zu schwer?“ „Das ist keine Last, das ist mein Bruder“, antwortete die Schwester.



ist bei dir Mutsegen

Mutsegen
Gott ist bei dir:

stärker als die Ereignisse der Zeit,
größer als die Mächtigen der Erde,
weiter als die Grenzen dieser Welt,
mächtiger als die Herrscher aller Länder.
Gott ist bei dir.
Gott ist mit dir:
sicherer als alle Sicherheiten,
reicher als alle Reichtümer,
ewiger als alle Zeiten,
gewaltiger als alle Kräfte.
Gott ist mit dir.
Gott ist in dir:
Tröster in jeder Angst.
Tiefer als jede Angst.
Beschützer in jeder Bedrohung.
Ratgeber in jedem Irrtum.
Mutmacher in jedem Versagen.
Gott ist in dir.
Gott ist vor dir:
Zuflucht in jeder Gefahr,
Befreiung in jeder Enge.
Halt in jeder Bedrohung.
Anwalt in jedem Gefängnis,
Gott ist vor dir.
Gott ist hinter dir:
zuverlässig in jeder Verwirrung,
vertrauenswürdig in jeder Unsicherheit,
belastbar wie eine Brücke,
beschützend wie eine Rüstung.
Gott ist hinter dir.
Er ist der eine Gott,
der Seine Hände über dir hält und dessen Liebe
dich trägt, der dich beschützt im Leben und im Tod
und dich am dritten Tag zum Ostermorgen auferweckt:
Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

... mein Hirt:
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Liebe in eurem Lächeln

Seid lebendiger Ausdruck der Güte Gottes:
Güte in eurem Gesicht;
Zärtlichkeit in euren Augen;
Liebe in eurem Lächeln;
Wohlwollen in eurem Gruß

(Mutter Teresa)

Ein freundliches Wort findet immer guten Boden.
(Jeremias Gotthelf)

Geist Gottes
Ich glaube, dass er meine Vorurteile abbauen kann.
Ich glaube, dass er meine Gewohnheiten ändern kann.
Ich glaube, dass er meine Gleichgültigkeit überwinden kann.
Ich glaube, dass er mir Phantasie zur Liebe geben kann.
Ich glaube, dass er Warnung vor dem Bösen geben kann.
Ich glaube, dass er mir Mut für das Gute geben kann.
Ich glaube, dass er meine Traurigkeit besiegen kann.
Ich glaube, dass er mir Liebe zu Gottes Wort geben kann.
Ich glaube, dass er mir Minderwertigkeitsgefühle nehmen kann.
Ich glaube, dass er mir Kraft in meinem Leiden geben kann.
Ich glaube, dass er mir wertvolle Menschen an die Seite geben kann.
Ich glaube, dass er mich ganz und gar durchdringen kann.

Gott hat nichts dagegen, dass du dir etwas gönnst.
Er hat etwas dagegen, dass du anderen nichts gönnst.

(Petrus Ceelen)


Das sind die drei seligen Tugenden,
die in der wahren Liebe gründen: Geduld, Stärke, Beharrlichkeit.

(Katharina von Siena)

Glauben heißt, die Freude genießen, die Gott an uns hat.
(Martin Schram)

Lieben wie dich selbst
Da kam ein Gesetzeslehrer und wollte Jesus auf die Probe stellen; er fragte ihn: »Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?« Jesus antwortete: »Was steht denn im Gesetz? Was liest du dort?« Der Gesetzeslehrer antwortete: »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!« »Du hast richtig geantwortet«, sagte Jesus. »Handle so, dann wirst du leben.«

Heiterkeit und Freudigkeit ist der Himmel unter dem alles gedeiht.
(Jean Paul)

Psalm 146,8
Der Herr öffnet den Blinden die Augen, er richtet die Gebeugten auf.


3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Heinz, hast du eigentlich schon Urlaubspläne gemacht?" "Nein, wozu? Meine Frau bestimmt, wohin wir fahren, mein Chef bestimmt, wann wir fahren, und meine Bank, wie lange wir fahren."
2. "Mama, warum droht der Mann da vorne der Dame auf der Bühne mit dem Stock?" "Er droht nicht, er dirigiert." "Und warum schreit sie dann so?"
3. Die kleine Paula betrachtet ihren Vater. In seinen Schläfen entdeckt sie die ersten grauen Haare. Erschrocken sagt sie: „Papi, Du fängst ja an zu schimmeln!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.