Wer keine Freunde hat, lebt nur zu Hälfte.
(französisches Sprichwort)
Ich will die Welt verändern
und habe beschlossen, bei mir zu beginnen.
Schließt du dich mir an, dann sind wie schon zwei.
(Johannes von Kreuz)
Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.
(Charles Dickens)
Auch der armseligste Mensch,
mag er noch so eingeschüchtert und heruntergekommen sein,
ist ein Mensch und unser Bruder.
(Fjodor M. Dostojewski)
Sei im Reden wahr, sei im Denken klar,
sei im Herzen rein, so wirst du glücklich sein.
Frühlingssegen
Die Kraft aus den Tiefen der Erde steige in uns auf
wie der Saft im Frühjahr die Blumen blühen lässt.
Die Kraft aus den Höhen des Himmels senke sich auf uns
wie der Tau in der Nacht, der die Erde feuchtet.
Die Kraft aus der Mitte schütze uns, erfülle uns, öffne uns.
DU trägst mich im Himmel, ich Dich auf Erden und wir uns im Herzen.
(Kerstin Fehrle)
Auch das ist Kunst, gehört zu Gottes Gaben,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen,
dass, wenn der Sommer längst schon ist verweht,
das Leuchten immer noch besteht.
(Goethe)
Jesus ist auferstanden vom Tod.
Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.
(aus der Osterliturgie)
Jesus du schenkst mir:
Dankbarkeit für den Glauben, Hilfe in schwierigen Entscheidungen,
Trost in persönlichen Nöten, Kraft zum Durchhalten.
Jesus, dich suche ich:
im Gebet, im Gottesdienst, in guter Lektüre, in Menschen, die mir nahe stehen,
in Menschen, die mir im Alltag begegnen, in den Armen dieser Welt.
Jesus, ich will
Zeugnis geben von meinem Glauben, Eintreten für Schwache,
Vergebung schenken, Gutes tun und liebevoll sein.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Susi hat Jakob kennengelernt und ihn sehr sympathisch gefunden. Zur Sicherheit fragt sie ihre Freundin: „Jakob hat mir erzählt, er habe in seinem Betrieb sogar die Betriebsleiter unter sich?“ Darauf die Freundin: „Gelogen hat er nicht, er ist nämlich Malergeselle.“
2. "Was wird Ihr Sohn denn einmal sein, wenn er mit seinem Studium fertig ist?" "Ein alter Mann."
3. „Hast Du schon gehört, in Berlin sollen bald die Treppen im Finanzministerium abgeschafft werden?“ – „Ach, warum das?“ – „Weil dort die Steuerzahler die Wände hochgehen!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Frieden ein Schatz
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Ich wünsche dir,
dass du deine Vergangenheit als kostbaren Schatz betrachtest.
Sicher, du hast manche Verletzungen erlitten
und musstest Niederlagen verarbeiten.
Doch erinnere dich vor allem an das,
was im Leben bereichert hat: deine Erfolge,
Menschen, die dich liebevoll begleitet haben,
spannende Abenteuer und das Gefühl von Geborgenheit.
(Rainer Haak)
„Freunde“ sind wie Perlen: sie werden als Sandkorn geboren,
festigen sich mit der Zeit, und werden dann zum Schatz!
Einfach sein
Sein, einfach da sein und staunend sich freuen über
das Spiel der Wolken, die Strahlen der Sonne, das Lächeln der Kinder.
Sein, einfach froh sein und dankbar für so viele Zeichen
der Liebe, der Freundschaft, der Güte.
Sein, einfach so sein wie ich bin, Gott mich haben will.
Sein, einfach da sein für andere sinnvoll leben.
Die Frhlichen sind die wahren Besitzer,
denn die Welt gehört denen, die sich ihrer freuen.
(Samuel Smiles)
Die Welt sähe anders an
Wenn du dir vornähmst, jeden Tag deines Lebens
einem deiner Mitmenschen etwas Gutes zu tun,
und wäre es nur, ihm ein freundliches Wort zu geben,
und tätest du das jeden Tag, den du noch lebtest,
uns wir alle täten es, wie anders sähe die Welt dann aus!
Und wenn die anderen es nicht tun, sollten wir Christen
nicht wenigstens damit anfangen?
(hl. Vinzens Palloti)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Abendgebet
Abendgebet
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Fingerabdruck
Davor kann ich nicht zurück.
Das ist eindeutig.
Durch ihn bin ich einmalig.
Ich bin nicht irgendwer.
Ich bin ich. Ich bin geprägt, nicht nur in meinem Fingerabdruck,
auch in meinen Gesten, Bewegungen, meinem Gesicht, meinem Charakter – das heißt:
»Eingegrabenes«; geprägt durch das, was war ...
Freude, Liebe, Glück, Freundschaft, Schuld, Enttäuschung, Schmerz, Einsamkeit.
So, wie ich bin, kennt mich Gott:
Mit all meine Tränen und meinem Lachen, meiner Güte und meiner Trägheit,
meiner Zuversicht und meiner Angst.
So, wie ich bin, nimmt er mich an,
liebt er mich, gibt mir täglich neu die Chance,
aus meinem Leben etwas zu machen und neu anzufangen.
Grund genug, Ja zu sagen zu dieser Prägung Mensch.
Daraus erwächst Mut, das notwendige Ja
und das notwendige Nein zu sagen und nach dem Gewissen zu handeln,
Eindrücke und Abdrücke zu hinterlassen.
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.
Gute Nacht, Aloys

