3. Station

3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

V Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

L Die Last ist schwer, der Weg steinig, der Herr zu Tode ermattet. Er schwankt und fällt. Doch er wird emporgerissen und zum Weitergehen gezwungen.

V Wir hielten ihn für gezeichnet, von Gott geschlagen und gebeugt.
A Er wurde durchbohrt wegen unserer Missetaten, zerschlagen wegen unserer Vergehen.
V Keine Gestalt hatte er und keine Schönheit,
A ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut.

STILLE

L Wie oft versagen wir Menschen in unserm Dienst. Gott aber will, dass wir den ganzen Weg gehen.

V Herr Jesus, du bist nach dem ersten Fall aufgestanden und hast deine Last weitergeschleppt. Wir bitten dich:
A Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

dein Geist weht wo er will

Dein Geist weht wo Er will,
wir können es nicht ahnen.
Er greift nach unseren Herzen
und bricht sich neue Bahnen.

Dein Geist weht wo er will,
Er spricht in unsre Stille,
in allen Sprachen redet Er,
verkündet Gotte Willen.

Der Geist weht, wo Er will,
ist Antrieb für die Liebe,
die Hoffnung hat Er aufgeweckt,
wo sonst nur Trauer bliebe.

Dein Geist weht, wo Er will,
Er ist wie ein Erfinder,
aus Erde hat Er uns gemacht,
als seines Geistes Kinder.

Tränen trocknen Rätsel

… ein Rätsel:
Mit welchem Fluss kann man sogar Tränen trocknen? Die Lösung steht am Ende.

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.
(Khalil Gibran)

Was du tust, kann ich vielleicht nicht tun.
Was ich tue, kannst du vielleicht nicht tun.
Aber wir tun alle zusammen etwas Schönes für Gott.
Mutter Teresa

Wirkliches Leben ist Ewigkeit konzentriert im Augenblick.
(Irina Rauthmann)

„SCHMUNZELIGES“
Zwei Jäger unterhalten sich. „Ich habe gehört, es gibt Hunde, die sind viel schlauer als ihre Halter!“ „Jaja, sowas habe ich auch.“

Nicht an der Menge unserer Arbeit hat Gott Freude,
sondern an der Liebe, mit der wir arbeiten.

(Franz von Sales)

Ich habe in meinem Leben nichts gefunden,
was mein Herz so still und froh gemacht hätte,
wie die vier Worte aus dem Psalm 23:
„Du bist bei mir.“
(Immanuel Kant)

„SCHMUNZELIGES“
Was sagt der Papa, der bei der Polizei tätig ist, seinem Kind beim Füttern? Aufmachen! Polizei!'

Niemand kennt den Tod. Es weiß auch keiner,
ob er das größte Geschenk für den Menschen ist.


Möge der Stern den Weg weisen,
wenn wir nicht mehr wissen – wohin.
Möge das Licht in unserem Innern leuchten,
wenn wir im Dunkeln stehen.
Möge uns das Kind Geschenk sein,
wenn wir glauben, dass wir nichts mehr zu erwarten haben.

„SCHMUNZELIGES“
Ein Gast fragt beim Studium der Speisekarte: „Wieso sind drei Spiegeleier teurer als drei Rühreier?“ Der Kellner antwortet: „Spiegeleier kann man nicht nachzählen.“

Der Ort, wo der Himmel die Erde küsst
Eine alte Legende erzählt, dass es zwei Menschen gab, die überaus glücklich miteinander lebten. Sie waren zufrieden mit dem, was sie hatten und miteinander teilten. Ihre Liebe wuchs durch die Jahre des Zusammenlebens. Niemand konnte diese Liebe zerstören. Eines Tages lasen sie in einem alten Buch, dass es da irgendwo in weiter Ferne, vielleicht am Ende der Welt, einen Ort gäbe, wo unermessliches Glück herrschte. Ein Ort sollte dies sein, so sagte das alte Buch, an dem der Himmel die Erde küsst. Die beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen. Der Weg war lang und voller Entbehrungen. Bald wussten sie nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs waren, doch aufgeben wollten sie nicht. Fast am Ende ihrer Kraft, erreichten sie eine Tür, wie sie im Buch beschrieben war. Hinter dieser Tür sollte es sich befinden: das große Glück, das Ziel ihres Hoffens und Suchens. Welch eine Spannung war in ihnen. Wie sollte er aussehen, der Ort an dem der Himmel die Erde küsst, der Ort, an dem ein solches Glück herrscht? Sie klopften an, die Tür öffnete sich. Sie fassten sich an der Hand und traten ein. Da standen sie nun - wieder mitten in ihrer Wohnung! Am Ende dieses langen Weges waren sie wieder bei sich zu Hause angekommen. Und sie verstanden: Der Ort, wo der Himmel die Erde küsst, ist dort, wo Menschen sich küssen. Der Ort, wo der Himmel sich öffnet, ist der Ort, wo Menschen sich füreinander öffnen. Der Ort des großen Glücks ist der Ort, wo Menschen sich glücklich machen.

„SCHMUNZELIGES“
Ein Automechaniker kommt tritt an eine Pommes Bude heran. Er verzehrt eine Portion Pommes und sagt dann zu der Verkäuferin: 'Sagen Sie mal, haben Sie eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, was Ihrer Pommes-Bude gut täte?' - 'Ähm, Nein.' - ' Ein Ölwechsel...'

Antwort: … mit dem Überfluss