Am 7. Oktober wird das Fest

Am 7. Oktober wird das Fest „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ gefeiert. Das Rosenkranzgebet kann Kraft für den Alltag und Trost in Zeiten von Krankheit, Trauer und Leid schenken.
Der Rosenkranz ist eine traditionsreiche Gebetsform der katholischen Kirche. Seine Ursprünge reichen weit zurück. Beim Beten betrachten die Gläubigen auf einfache und meditative Weise zentrale Ereignisse aus dem Leben Jesu Christi und der Gottesmutter Maria. Ergänzt wird das Gebet durch kurze Gebete zu Maria. Der Rosenkranz lädt zu Besinnung und innerer Ruhe ein, stärkt den Glauben und kann Gemeinschaft erfahrbar machen.
Die Perlenkette dient als Hilfsmittel beim Beten. Die Betenden lassen sie durch die Finger gleiten und können so den Überblick über die einzelnen Gebete behalten. Gebetsketten und -schnüre gibt es auch in anderen Religionen.
Ein Rosenkranz besteht aus einem Kreuz und 59 Perlen. Das Kreuz erinnert an Jesus Christus, an seine Liebe zu den Menschen und an seinen Tod am Kreuz.

Maria, Mutter Jesu,
begleite uns auf unserem Weg.
Schenke uns Kraft im Alltag,
Trost in Krankheit, Trauer und Leid
und Ruhe in unserem Herzen.
Hilf uns, auf Jesus zu vertrauen,
seine Liebe zu erkennen
und unseren Glauben zu stärken.
Amen.


Allmächtiger Gott gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Höre auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria und führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus. Amen.

Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 07. Oktober 2026

Evangelium Lukas 1, 26–38


In jener Zeit wurde der Engel Gábriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Maria wird vom Engel als die Frau begrüßt, die mehr als alle anderen von Gott geliebt und begnadet ist. Sie steht in der Reihe der großen Erwählten (Abraham, David) und überragt sie alle. Sie ist der neue Zion, das wahre Jerusalem, dem Gottes besondere Liebe und Gegenwart gilt (vgl. Zef 3, 14–16; Sach 9, 9). Was zu Maria über Jesus gesagt wird (Lk 1, 31–33), übertrifft bei weitem das über Johannes Gesagte (Lk 1, 15–17). Seine Titel und sein Name kennzeichnen ihn als den verheißenen Messias der Endzeit, der die Einheit von Juda und Israel wiederherstellen und über alle Völker in Ewigkeit herrschen wird. Er ist der Sohn der Jungfrau, ist wahrer Mensch und gehört doch zur Welt Gottes (1, 35). Anders als Zacharias (1, 18) antwortet Maria auf die Botschaft des Engels mit dem einfachen und großen: Mir geschehe, wie du es gesagt hast.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


einer helfenden Hand

Morgengebet

Herr, öffne meine Augen

für die Menschen, die mir heute begegnen.
Lass mich sehen, was sie brauchen,
und schenke mir ein offenes Herz für ihre Freude und ihre Sorgen.
Mach mich zu einem Werkzeug deiner Liebe.
Lass meine Worte gut tun,
meine Gesten Hoffnung schenken
und meine Gedanken von Güte getragen sein.
Bewahre mich davor,
an Menschen vorüberzugehen, ohne sie wirklich zu sehen.
Schenke mir den Mut, zuzuhören,
die Geduld, zu verstehen,
und die Bereitschaft, dort zu helfen, wo ich gebraucht werde.
Herr, zeige mir heute,
wie ich ein kleines Stück Himmel
in diese Welt bringen kann.
Lass durch mich etwas von deiner Liebe sichtbar werden –
in einem freundlichen Wort,
einem offenen Herzen,
einer helfenden Hand.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Alles Gute, Aloys