Wo die Liebe ist, da ist Freude

Wo die Liebe ist, da ist Freude.
(Thomas von Aquin)

..…was sagt Jesus zum Thema „geistliche Freude“
Jesus sagt, dass geistliche Freude nicht davon abhängt, ob im Leben immer alles gut läuft. Sie entsteht durch die Beziehung zu Gott und das Vertrauen auf ihn. Jesus möchte, dass seine Freude in uns bleibt (Johannes 15,11). Diese Freude kommt durch die Nähe zu Gott und durch die Liebe zu anderen. Sie kann auch in schwierigen Zeiten bestehen bleiben, weil Christen wissen: Gott ist bei ihnen und gibt ihnen Hoffnung. Jesus verspricht eine Freude, die tief und dauerhaft ist – nicht nur ein kurzes Glücksgefühl.

..…eine Geschichte
Ein kleiner Lichtblick
Tom hatte einen richtig schlechten Tag. Er hatte verschlafen, den Bus verpasst und dann auch noch eine schlechte Nachricht bekommen. Am liebsten hätte er sich einfach zu Hause verkrochen. Als er später mit einem Freund spazieren ging, erzählte er ihm davon. Sie redeten, machten ein paar Witze und mussten plötzlich beide lachen. Toms Probleme waren zwar noch da. Aber er merkte: Ich muss nicht alles allein tragen. Es gibt Menschen, die zu mir halten, und es gibt trotzdem Gründe, mich zu freuen.

….. ein Gebet
Lieber Gott,
danke für die schönen Dinge in meinem Leben.
Hilf mir, auch in schwierigen Zeiten nicht den Mut zu verlieren.
Schenke mir Freude im Herzen und Menschen, mit denen ich lachen und reden kann.
Hilf mir, darauf zu vertrauen, dass ich nicht allein bin.
Amen.

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

stehe ich höher

Wen ich auf mein Unglück trete, stehe ich höher.
(Friedrich Hölderlin)

„Schmunzeliges“
Zwei Ostfriesen unterhalten sich: „Pass auf“, sagt der eine, „Ich habe hier Geld in der Hand, wenn Du errätst wie viel es ist, dann gehören die zwei Euro dir!“ „Ach“, sagt der andere, „wozu soll ich mir wegen lumpiger zwei Euro den Kopf zerbrechen!“

Wir bitten dich, o Gott,
Wer an das Gute im Menschen glaubt,
bewirkt das Gute im Menschen.

(Jean Paul)

„Schmunzeliges“
Unterhalten sich zwei Freundinnen über den Alkoholkonsum ihrer Männer. Fragt die eine: "Hat dein Freund eigentlich das Trinken aufgegeben?" Sagt die andere: "Nein, er schwankt noch!"

Das Gebet für den anderen schenkt uns selbst Hoffnung,
dass der andere sein Herz für Gott öffnet.

(Anselm Grün)

"Zucker in der Milch"
In Persien waren Flüchtlinge angekommen, um den König um Asyl zu bitten. Der König bat sie zu sich. "Wir haben keinen Platz für Flüchtlinge", sagte er den Angekommenen. Und um ihnen seine Worte bildlich zu demonstrieren, ging er zu einem Behälter, der bis zum Rand mit Milch gefüllt war. "Jeder Einzelne von Euch wird das Fass zum Überlaufen bringen", fügte er hinzu. Da trat eine kluge Flüchtlingsfrau zu dem Fass Milch und warf ein Stück Zucker hinein. "Wir sind nicht gekommen, um das Fass Milch zum Überlaufen zu bringen", sagte sie, "sondern um die Milch zu versüßen." Darauf wusste der König keine Antwort. Er ließ die Flüchtlinge in sein Land, bot ihnen eine menschenwürdige Unterkunft und erlaubte ihnen, ihre Religion und ihre Traditionen friedlich auszuleben.“

„Schmunzeliges“
„Papa, gib mir bitte zwei Euro für die arme Frau unten im Park“ bettelt Rudi. Sein Vater ist beeindruckt von der Hilfsbereitschaft seines Sohnes und gibt ihm das Geld. „weißt du denn“, fragt er ihn, „warum sie ihr Geld nicht selbst verdienen kann?“ – „Aber das tut sie doch“ antwortet Rudi, „sie verkauft Süßigkeiten.“