Lob und Vertrauen Psalm 115

Der Psalm 115

Der Psalm 115 ist ein biblischer Lob- und Vertrauenspsalm, der die Einzigartigkeit des Gottes Israels der Nutzlosigkeit von Götzenbildern gegenüberstellt. Er betont, dass allein Gott Ehre gebührt und er der wahre Helfer ist.


1 Der Gott Israels und die Götter der anderen Völker
Nicht uns, o Herr, bring zu Ehren, /
nicht uns, sondern deinen Namen, /
in deiner Huld und Treue!
2 Warum sollen die Völker sagen: /
«Wo ist denn ihr Gott?»
3 Unser Gott ist im Himmel; /
alles, was ihm gefällt, das vollbringt er.
4 Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold, /
ein Machwerk von Menschenhand.
5 Sie haben einen Mund und reden nicht, /
Augen und sehen nicht;
6 sie haben Ohren und hören nicht, /
eine Nase und riechen nicht;
7 mit ihren Händen können sie nicht greifen, /
mit den Füßen nicht gehen, /
sie bringen keinen Laut hervor aus ihrer Kehle.
8 Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen, /
alle, die den Götzen vertrauen.
9 Israel, vertrau auf den Herrn! /
Er ist für euch Helfer und Schild.
10 Haus Aaron, vertrau auf den Herrn! /
Er ist für euch Helfer und Schild.
11 Alle, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf den Herrn! /
Er ist für euch Helfer und Schild.
12 Der Herr denkt an uns, er wird uns segnen, /
er wird das Haus Israel segnen, /
er wird das Haus Aaron segnen.
13 Der Herr wird alle segnen, die ihn fürchten, /
segnen Kleine und Große.
14 Es mehre euch der Herr, /
euch und eure Kinder.
15 Seid gesegnet vom Herrn, /
der Himmel und Erde gemacht hat.
16 Der Himmel ist der Himmel des Herrn, /
die Erde aber gab er den Menschen.
17 Tote können den Herrn nicht mehr loben, /
keiner, der ins Schweigen hinabfuhr.
18 Wir aber preisen den Herrn /
von nun an bis in Ewigkeit. /
Halleluja!

Es gibt Menschen,
die haben noch nie gebetet und wollen es lernen.
Es gibt auch Gläubige,
die vergessen haben,
wie das funktioniert, und die sich erinnern wollen.
Die Psalmen des Alten Testaments
können eine Schule des Betens sein.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.



Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 29. März 2026

Evangelium Matthäus 21, 1–11


Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte
und nach Bétfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger aus
und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt;
dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr.
Bindet sie los und bringt sie zu mir!
Und wenn euch jemand zur Rede stellt,
dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen.
Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist:
Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir.
Er ist sanftmütig und er reitet auf einer Eselin
und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.
Die Jünger gingen und taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte.
Sie brachten die Eselin und das Fohlen,
legten ihre Kleider auf sie und er setzte sich darauf.
Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus,
andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen:
Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn.
Hosanna in der Höhe! Als er in Jerusalem einzog,
erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser?
Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Der Einzug Jesu in Jerusalem wird von allen vier Evangelisten berichtet. Markus ist der Nüchternste, bei ihm bleibt alles in bescheidenem Rahmen. Matthäus berichtet größer und feierlicher. Das Prophetenwort Sacharja 9, 9 erfüllt sich: Jesus kommt als König nach Jerusalem, bescheiden und als Friedenskönig. Das Volk aber jubelt ihm zu als dem Sohn Davids, als dem, der „im Namen des Herrn“ kommt.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)