mit Liebe begegnen

Es gibt keine dringendere Aufgabe im Leben als diese:
allen und allem mit Liebe begegnen.
(Reinhold Schneider)

Gesucht
Menschen, die gerade sind.
Krumme gibt es schon.
Menschen, die sich erbarmen.
Die wegschauen gibt es schon.
Menschen, die ums tägliche Brot bitten.
Die es sich täglich nehmen gibt es schon.
Menschen, die ihr Leben ins Spiel bringen.
Die mit dem Leben anderer spielen gibt es schon.
Menschen, die aufstehen gegen Gewalt.
Die auf Gewalt stehen gibt es schon.
Menschen, die einander aufrichten.
Die einander richten gibt es schon.
Menschen, die den Mut haben zu dienen.
Herren gibt es schon.
Menschen, die für den Frieden leben.
Die für Kriege sterben  gibt es schon.
Menschen, die neu anfangen.
Die fertig sind gibt es schon.
Gesucht Menschen,
die Mensch werden wollen.


Man soll sich nicht über Dinge ärgern,
denn das ist ihnen völlig egal.
(Euripides)

FÜR DEN TAG
Gottes Wort ist wirklich mächtig. Wenn ich die Worte, die mich im Gottesdienst ansprechen, mit in den Tag hineinnehme und sie langsam beim Lesen oder Arbeiten wiederhole, indem ich sie sozusagen ständig wiederkäue, schaffen sie neues Leben in mir. Manchmal, wenn ich nachts aufwache, sage ich sie immer noch vor mich hin, und sie werden wie Flügel, die mich über die Stimmungen und Stürme der Tage und Wochen hinwegtragen. 
(Henri J. M. Nouwen)

Es gibt nichts Kostbares als die Zeit;
und es gibt nichts, was der Mensch geringer schätzt als die Zeit.
(Sprüche der Weisen)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Pfarrer diktiert im Religionsunterricht: „Als rechtmäßige Nachfolger der Apostel gelten die Bischöfe.“ Bei der Korrektur von Fritzchens Heft muss der Pfarrer dann lesen: „Die Bischöfe gelten als recht mäßige Nachfolger der Apostel!“
2. Gebet zum Neuen Jahr: "Lieber Gott! Bitte mach meine Taille schlanker und mein Bankkonto fetter." "Und bitte, bitte, verwechsle es nicht wieder wie letztes Jahr!"
3. Ein Ostfriese auf dem Markt: "Bitte zehn Kilo Kartoffeln." "Große, kleine oder mittlere?" "Geben sie mir die kleinen Kartoffeln. Ich soll nämlich wegen meines Rückens nichts Schweres tragen!"

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Frieden Bemühung

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Du Gott des Lebens, segne uns und unser Bemühen,
unser Suchen nach Wegen, unseren Nächsten und deiner Schöpfung
demütig, wertschätzend und achtsam zu begegnen.

Gott kennt dein Gestern,
gib ihm dein Heute,
er sorgt für dein Morgen.
(Ernst Modersohn)

Bevor du geboren wurdest,
habe ich von dir geträumt, sagt Gott.
(Roger Schutz)

Überlass dem Herrn nicht nur deine augenblicklichen Sorgen,
sondern deine gesamten Kümmernisse.
Übergib ihm den ganzen Verlauf deines Lebens.
(Charles Haddon Spugeon)

Wichtige Dinge nur halb zu tun, ist nahezu wertlos;
denn meistens ist es die andere Hälfte, die zählt.
(Emil Oesch)

Gott fehlt nie, um uns zu helfen,
wenn die Zeit da ist und wenn wir von unserer Seite,
alles getan haben, was wir konnten.
(Vinzenz von Paul)

Wohin die Seele mit all ihren Sinnen
und Kräften nicht zu reichen vermag,
dorthin trägt sie der Glaube.
(Meister Eckhart)

Wer Gott dient, ist glücklich, wo immer er ist.
(Damian Deveuster)

Der Herr schaue auf uns.
Er begleite uns auf unserem Weg zu Menschen, die Hilfe brauchen.
Er gebe uns die Kraft, den Mut und die Zeit zum Helfen.
Er gebe uns die Weisheit, unsere Grenzen zu erkennen.
Er sei unsere Stärke und Ruhe, Trost und Halt in unserem Tun.
So segne uns der liebende Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Engel legen uns Schlüssel für die Herzen 
von anderen in die Hand.
(Odilo Lechner)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen. 

Kettenreaktion

Wer denkt und anderen zu denken gibt,
löst eine Kettenreaktion aus.
(Kurt Martens)

Unser Glück und Seelenfrieden beruhen darauf,
dass wir tun, was wir für richtig und angemessen halten,
und nicht, was andere sagen oder tun.
(Mahatma Gandhi)

Erkenne, wo du stehst, wo du hin willst.
Mach deinen Plan. Und dann geh!
(Ken Cadigan)

Schweige und höre
Vielleicht geht dir in der Mitte der Nacht ein Licht auf.
Vielleicht hörst du unverhofft eine neue Botschaft.
Vielleicht ahnst Du plötzlich, dass Friede auf Erden denkbar ist.
Vielleicht erfährst du schmerzhaft, dass du Altes zurücklassen musst.
Vielleicht spürst du, dass sich etwas verändern wird.
Vielleicht wirst du aufgefordert aufzustehen und aufzubrechen.
Schweige und höre, sammle Kräfte und brich auf,
damit du den Ort findest, wo neues Leben möglich ist.

2 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Polizist steht in der Küche und versucht, eine Fischbüchse zu öffnen. Erst reißt er die Lasche ab. Dann verbeult er mit dem Büchsenöffner die Seitenwinde. Dann verbeult er en Deckel. Schließlich nimmt der Polizist seinen Gummiknüppel, haut mehrfach auf die Büchse und schreit: "Aufmachen, Polizei!"
2. Der berühmte Komponist wird interviewt. "An meinem Wiegenlied habe ich fast drei Jahre gearbeitet", sagt er ins Mikrofon. "Warum so lange?" wundert sich der Reporter. "Weil ich dabei immer eingeschlafen bin."

In der Heiligen Schrift lesen heißt 
von Christus Rat holen.
(Franz von Assisi)

2 x „SCHMUNZELIGES“
1. Sagt der Gefängnispfarrer bei der Entlassung seines langjährigen Schützlings: "Ich würde ihnen ja gern draußen helfen!" - "Sie stellen sich das zu einfach vor, Hochwürden, Taschendiebstahl will gelernt sein!"
2. „Angeklagter, sind Sie verheiratet? – „Ja,“ – „Mit wem?“ – „Mit einer Frau!“ –Der Richter stöhnt: „Das ist ja wohl klar!“ Der Angeklagte: „ So klar ist das nicht. Meine Schwester ist mit einem Mann verheiratet!“

Gott ist nicht unsichtbar
Er ist durchaus sichtbar, du musst nur offen sein
und IHN entdecken wollen. Jede Geste, die dir weiterhilft,
jedes Lächeln, das dir erwidert wird,
jedes Blatt, das frisch keimt,
jede Ruhe in deiner Unruhe,
jedes Wort, das dich tröstet,
jede Antwort auf eine Frage,
jede Stille im Lärm,
jeder Schatten an heißen Sonnentagen,
jede Blüte, die wächst,
jeder Sonnenaufgang nach dunkler Nacht,
jeder Stern, der am Himmel leuchtet,
jedes Kind, das deine Hand sucht, sind Zeichen Gottes.
In diesen Zeichen zeigt sich uns Gott und wie sichtbar
mit IHM gelebt werden kann.
(Sylke-Maria Pohl)

Nicht da ist 	man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern wo man verstanden wird.
(Christian Morgenstern)

Lasst ja kein schlechtes Wort über eure Lippen kommen!
Seht lieber zu, dass ihr für die anderen,
wo es nötig ist, ein gutes Wort habt,
das weiterhilft und denen wohl tut, die es hören.
(vgl. Eph 4,29)