Jesus vor dem Hohen Rat Kinderbibel

Indessen suchte der jüdische Rat nach Beweisen, um Jesus zum Tode zu verurteilen. Viele falsche Zeugen erschienen und trugen erlogene Geschichten vor. Als dies nicht genug war, verhörte der Hohepriester schließlich Jesus selbst. „Willst du auf diese Anschuldigungen nicht antworten?“, fragte er. Jesus aber schwieg. „Ich stelle dich unter Eid“, sagte der Hohepriester. „Bist du Gottes Sohn?“ „Du sagst, dass ich es bin“, sagte Jesus. „Von nun ab wirst du des Menschen Sohn an Gottes Seite sitzen sehen.“ Wütend richtete sich der Hohepriester an den Rat. „Der Gefangene behauptet, Gott gleich zu sein“, sagte er. „Nach dieser Gotteslästerung brauchen wir keine weiteren Zeugen. Was meint ihr?“ „Schuldig!“, rief der Rat. „Er muss sterben!“

Ich kenne ihn nicht
(Matthäus 26)

„SCHMUNZELIGES“
Der Religionslehrer fragt: "Wo ist das Himmelreich, Kinder?" "In Erlangen", antwortet einer. "Wie kommst du den darauf?" "In der Bibel steht doch: Suchet das Reich Gotte zu erlangen..."

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Petrus verleugnet Jesus Kinderbibel

Die Wachen führten Jesus zum Palast des Hohepriesters Kajaphas. Petrus folgte ihnen und schlich sich in den Hof. Dort gesellte er sich zu einer Gruppe, die um ein Feuer versammelt war. Eine Magd erblickte Petrus und sprach ihn an. „Gehörst du nicht zu Jesus?“, fragte sie. „Nein, den kenne ich nicht einmal“, antwortete Petrus. Nach kurzer Zeit fragte ein anderer: „Bist du nicht einer von Jesus Jüngern?“ Wieder verneinte er. Nach einer Stunde wollte ein Dritter wissen: „Du kommst doch aus Galiläa. Dann musst du Jesus kennen.“ „Nein, ich kenne ihn nicht!“, rief Petrus laut. In diesem Augenblick begann ein Hahn zu krähen und Petrus erinnerte sich an Jesus` Worte. Da verließ er den Hof und fing bitterlich an zu weinen.

Ich kenne ihn nicht
(Matthäus 26)

Die Bibel erzählt von Menschen,
die zweifeln (wie Thomas),
die Angst haben (im Seesturm),
die den Aufbruch wagen (wie Abraham),
(ohne zu wissen, wo´s langgeht),
die sich auf den Weg machen (nach Emmaus),
die sich auf ganz Neues einlassen (nach Pfingsten).
Menschen auf dem Weg.
Menschen auf der Suche.
Menschen mit Visionen.
Das ist beruhigend zu wissen.
Für meinen Lebensweg.
Weil ich manchmal nicht mehr weiß, wo´s langgeht. 

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