Paulinus von Trier

Der heilige Paulinus von Trier
Der heilige Paulinus lebte im 4. Jahrhundert. Er stammte aus einer vornehmen Familie in Gallien. Schon als junger Mann entschied er sich für ein Leben mit Gott. Paulinus kam nach Trier. Dort lernte er den heiligen Maximin kennen, der Bischof von Trier war. Maximin wurde sein Lehrer und sein Vorbild. Paulinus wollte den Menschen von Jesus erzählen und ihnen im Glauben helfen. Im Jahr 347 wurde Paulinus Bischof von Trier. Das war eine schwierige Zeit für die Christen. Der römische Kaiser Konstantin II. unterstützte damals den Arianismus. Diese Lehre verstand Jesus anders als die Kirche. Paulinus aber hielt an dem Glauben fest, dass Jesus Christus wirklich Gottes Sohn ist. Paulinus hatte deshalb den Mut, für seinen Glauben einzustehen. Er ließ sich nicht einschüchtern und blieb bei seiner Überzeugung. Darum wurde er von seinen Gegnern aus Trier verbannt. Paulinus musste weit weg von seiner Heimat leben. Er kam nach Phrygien in Kleinasien. Dort lebte er unter schwierigen Bedingungen. Trotzdem gab er seinen Glauben nicht auf. Er blieb seinem Gewissen und seiner Überzeugung treu.
Im Jahr 358 starb Paulinus in der Verbannung. Er konnte nicht mehr nach Trier zurückkehren. Später wurden seine Gebeine nach Trier gebracht. Heute erinnert die Basilia St. Paulin an ihn. Die Kirche trägt seinen Namen und ist ein wichtiger Ort des Gedenkens.

Allmächtiger Gott,
du hast dem heiligen Paulinus von Trier im Kampf
gegen die arianische Irrlehre unerschrockenen Mut gegeben,
so dass er auch die Verbannung nicht scheute.
Lehre uns, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden,
und hilf uns, ohne Furcht für die Wahrheit einzutreten.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen



Lebe Liebe

Morgengebet

Guter Gott,

an diesem neuen Morgen bitte ich dich:
Gib mir ein offenes Herz für die Menschen,
die arm sind und meine Hilfe brauchen.
Lass mich ihnen nicht gleichgültig begegnen,
sondern ihnen von dem geben, was mir möglich ist.
Gib mir ein einfühlsames Herz und die richtigen Worte für die Traurigen.
Lass mich zuhören, trösten und ein Zeichen deiner Nähe sein,
wenn jemand Mut und Hoffnung braucht.
Und schenke mir einen aufmerksamen Blick für das Gute in anderen Menschen.
Lass mich nicht mit Lob sparen, wenn jemand es verdient hat,
und gib mir den Mut, Anerkennung und Dankbarkeit auszusprechen.
Drei Dinge möchte ich heute schenken:
mein Möglichstes für die Armen,
ein tröstendes Wort für die Traurigen,
und ein Wort des Lobes für die, die es verdient haben.
Begleite mich durch diesen Tag
und lass mich zum Segen für andere werden.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Alles Gute, Aloys


an den schönen Dingen

Genieße den Tag.
Lass dich von den Lasten des Alltags nicht niederdrücken.
Sieh auf das, was dir geschenkt ist
und freue dich an den schönen Dingen des Lebens.

Möge dein Weg voller guter Begegnungen sein,
deine Tage voller Freude und deine Nächte voller Frieden.
Mögest du immer wieder spüren, wie reich das Leben dich beschenkt,
und möge Gottes Segen dich heute, morgen und alle Tage deines Lebens begleiten.

„Schmunzeliges“
„Jetzt haben Sie mich schon wieder geschnitten. Wenn Sie immer so rasieren, werden die Kunden bald wegbleiben.“ Darauf der Lehrling: „Stammkunden darf ich ja ohnehin nicht rasieren, nur die Fremden!“

Beten macht das Herz weit, bis es so groß ist,
dass es Gottes Geschenk, nämlich ihn selbst,
in sich aufnehmen kann.

(Mutter Teresa)

Wer teilt, dessen Herz fängt zu singen an.
(Schwester Emanuelle)

Gott, du suchst unsere Nähe in stürmischen Zeiten,
aber auch in der Windstille.
Gott, du bleibst bei uns im Lärm und in der Hast des Alltags,
aber auch in Momenten der Einkehr.
Gott, du gehst mit uns in Mitten der Rat- und Rastlosigkeit,
aber auch, wenn wir uns ganz bewusst mir dir auf den Weg machen.