Ein Wald ist mehr als eine Ansammlung von Bäumen.
Er ist ein Ort des Lebens, der Ruhe und des Wandels.
Wer zwischen seinen Bäumen steht und den Geräuschen der Natur lauscht,
spürt, dass die Welt größer ist als der kleine Ausschnitt, den wir im Alltag sehen.
Aus einer Raupe wird kein anderer Mensch
sie wird das, was schon immer in ihr verborgen war.
Hingabe heißt, nicht nur mit den Händen zu geben, sondern mit der Seele.
Zeit zu schenken, Aufmerksamkeit, Vertrauen und Liebe –
ohne ständig mitzuzählen, wie viel man selbst zurückbekommt.
Denn manche Dinge verlieren ihren Wert, sobald wir beginnen, sie gegeneinander aufzurechnen.
Güte ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde sehen können.
(Mark Twain)
Gütiger Gott,
tröste die, die traurig sind,
schenke ihnen stärkende Hoffnung,
Momente des Friedens und Mut für den nächsten Schritt.
Mögen sie Menschen begegnen, die zuhören,
und lass sie deine Gegenwart spüren.
Amen.
Gütiger Gott,
du bist Quelle der Stärke in Zeiten der Gefahr und des Schmerzes.
Wir bitten dich für alle Rettungskräfte, die in akuten Einsätzen mutig handeln:
Schütze sie auf ihren Wegen, bewahre sie vor Gefahr und Trauma,
schenke ihnen klare Stimmen, ruhige Herzen und sichere Entscheidungen.
Gib ihnen Kraft, Ausdauer und Zuversicht, auch wenn die Belastung groß ist.
Stärke die Notfallseelsorger, die sich den Bildern des Leids stellen:
Segne ihre Sinne, damit sie Trost spenden können, ohne zu erdrücken.
Gib ihnen Weisheit im Gespräch, Geduld in der Begleitung
und Grenzen, um sich selbst zu schützen.
Stärke ihr Mitgefühl, damit sie den Verzweifelten Hoffnung bringen
und den Trauernden Nähe schenken.
Hilf ihnen, deine Gegenwart zu erfahren –
dort, wo Hilfe gebraucht wird, sei du mitten unter ihnen.
Möge ihr Einsatz ein Segen sein, Heilung fördern und Vertrauen stärken.
Amen.
„Schmunzeliges“
Frage im Religionsunterricht: „Was war Jesus von Beruf?“ Ute: „Er war Student. Er wohnte mit 30 Jahren noch bei den Eltern, hatte lange Haare und wenn er etwas tat, dann war es ein Wunder!“
Der Psalm 46 – für Kinder erklärt
Der Psalm 46 – für Kinder erklärt
Gott ist bei uns. Auch wenn wir Angst haben oder etwas Schlimmes passiert, müssen wir nicht allein sein. Gott gibt uns Kraft und beschützt uns. Deshalb können wir ihm vertrauen und ruhig werden. Gott ist für uns da – auch wenn es stürmisch wird.
Der Psalm 46
1 Gott, unsre Burg
[Für den Chormeister. Von den Korachitern. Nach der Weise «Mädchen». Ein Lied.]
2 Gott ist uns Zuflucht und Stärke, /
ein bewährter Helfer in allen Nöten.
3 Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt, /
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres,
4 wenn seine Wasserwogen tosen und schäumen /
und vor seinem Ungestüm die Berge erzittern. Der Herr der Heerscharen ist mit uns, /
der Gott Jakobs ist unsre Burg. [Sela]
5 Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt, /
des Höchsten heilige Wohnung.
6 Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken; /
Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.
7 Völker toben, Reiche wanken, /
es dröhnt sein Donner, da zerschmilzt die Erde.
8 Der Herr der Heerscharen ist mit uns, /
der Gott Jakobs ist unsre Burg. [Sela]
9 Kommt und schaut die Taten des Herrn, /
der Furchtbares vollbringt auf der Erde.
10 Er setzt den Kriegen ein Ende /
bis an die Grenzen der Erde; er zerbricht die Bogen, zerschlägt die Lanzen, /
im Feuer verbrennt er die Schilde.
11 «Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin, /
erhaben über die Völker, erhaben auf Erden.»
12 Der Herr der Heerscharen ist mit uns, /
der Gott Jakobs ist unsre Burg. [Sela]
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.
Hochachtung und Liebe
Ich habe Hochachtung und Liebe,
um eine ganze Welt zu beschenken.
(Vinzenz von Paul)
Das Glück ist in Gott
Die einen sagen: „Haltet Einkehr, dort werdet ihr eure Ruhe finden.“ Und das ist nicht wahr. Die anderen sagen: „Wendet euch nach außen, suchet das Glück.“ Und das ist nicht wahr. Das Glück ist weder außer uns, noch in uns, es ist in Gott.
Wer nicht zufrieden ist mit dem was er hat,
der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte.
(Berthold Auerbach)
Das Kreuz durchkreuzt
Was keiner wagt, das sollt ihr wagen,
was keiner sagt, das sagt heraus,
was keiner denkt, das wagt zu denken,
was keiner anfängt, das führt aus.
Wenn keiner ja sagt, sollt ihr´s sagen,
wenn keiner nein sagt, sagt doch nein,
wenn alle zweifeln, dann wagt zu glauben,
wenn alle mittun, steht allein.
Wo alle loben, habt Bedenken,
wo alle spotten, spottet nicht,
wo alle geizen, wagt zu schenken,
wo alles dunkel ist, macht Licht.
Das Kreuz Jesu durchkreuzt was ist und macht alles neu.
Freude ist das Leben durch einen Sonnenstrahl gesehen.
(Carmen Sylva)
Freude
Du hast eine glückliche Anlage in dir: Du kannst dich freuen.
Freue dich soviel du kannst; Freude macht stark.
Sich recht freuen heißt, in allem Gott sehen und seine Liebe,
dort, wo es heiter und freundlich aussieht,
aber auch dort, wo es einmal nicht so geht,
wie du es wohl wünschtest. Das ist nicht ganz leicht.
Es ist das Unbegreifliche und doch Wahre, Wirkliche, Lebendige,
an dem Freude sich entzündet.
Darum ist rechte Freude selbst immer etwas Unbegreifliches,
sowohl für die anderen als auch für den, der sie empfindet.
Freude ist einfach da.
(Dietrich Bonhoeffer)
Am Segen ist alles gelegen.
Ich vertraue darauf, dass mit Gottes Segen das Leben glückt.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x SCHMUNZELIGES“
1. „Sind Ihre Nichtraucher-Kurse wirklich erfolgreich?“, fragt ein Kettenraucher den Wunderheiler? – „Oh ja! Ich habe viele zufriedene Kunden, die schon seit Jahren wiederkommen!“
2. Nach einer längeren Behandlung fragt der Psychiater seine Patientin: „Glauben Sie immer noch Kaiserin Sissi zu sein?“ – „Aber nein, Herr Doktor!“, versichert sie. – „Prima! Dann können wir die Therapie ja beenden.“ – „ „Herzlichen Dank! Und die Rechnung schicken Sie bitte an Kaiser Franz Joseph!“
3. Nach dem Gottesdienst geht eine Besucherin zum Pfarrer und sagt: „Ihre Predigt war einfach wundervoll. Alles, was Sie über Sünde und Laster gesagt haben, trifft genau auf meinen Mann zu.“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

