….. Tagesevangelium vom 01. September 2026
Evangelium Lukas 4, 31–37
In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafárnaum, einer Stadt in Galiläa,
und lehrte die Menschen am Sabbat.
Sie waren außer sich vor Staunen über seine Lehre, denn er redete mit Vollmacht.
In der Synagoge war ein Mensch, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war.
Der schrie mit lauter Stimme: He, du, was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?
Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!
Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!
Der Dämon warf den Mann in ihre Mitte
und verließ ihn, ohne ihm zu schaden.
Da waren alle erschrocken und einer fragte den andern:
Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern und sie fliehen.
Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Nicht Nazaret, sondern Kafarnaum wird zum Mittelpunkt der Tätigkeit Jesu in Galiläa. Nicht seine Verwandten sammelt Jesus um sich, sondern die Jünger, die er in freier Wahl beruft. Von Anfang an tritt Jesus „mit Vollmacht und Kraft“ auf (V. 36). Er redet „mit göttlicher Vollmacht“ (V. 32), er lehrt nicht wie die Rabbiner, indem er sich auf fremde Autoritäten beruft. Aus eigenem Wissen und eigener Gewissheit sagt er: So ist es. Die Zuhörer sind bestürzt, ohne recht zu wissen, was sie denken sollen. Die Dämonen aber erkennen mit Entsetzen, dass hier der Mächtigere gekommen ist, der „Heilige Gottes“. Auch „Sohn Gottes“ nennen ihn die Dämonen, z. B. Lk 4, 41. Die beiden Bezeichnungen gehören eng zusammen; sie bezeichnen den, „den der Vater in die Welt gesandt hat“ (Joh 10, 36), den Messias (Lk 4, 41).
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
das wahre Glück ..
Das wahre Glück liegt in der Genügsamkeit
Und die Genügsamkeit hat überall genug.
(Johann W. Goethe)
(W)Eile
Was ist passiert, wo willst du hin,
halt inne, werd ruhig, bleib stehn,
sieh dich um, schöpf Atem, nimm dir Zeit,
kannst die Zeiger der Uhr nicht schneller drehn.
Das Rad der Welt dreht sich nur einmal für dich,
genieße bewusst deines Lebens Lauf,
alsbald die Erde sich über dir neigt,
hört dein Herz zu pochen auf.
Du wurdest geboren um glücklich zu sein,
diese Zeit dir zum Leben gestellt,
öffne deine Augen - fühle - jeden Moment,
und du erfährst die wahren Wunder der Welt!
(Alice Großgarten)
Das Tiefste zwischen Gott und den Menschen
geschieht im Schweigen.
„Schmunzeliges“
Warum gehen Ameisen nicht in die Kirche? Weil sie Insekten sind!“
Herr, gib mir die Freude des Evangeliums,
denn kein Schatz ist kostbarer als sie,
nichts lässt sich mit ihr vergleichen,
und es ist der Mühe wert,
alles hinzugeben, um sie zu finden.
(Carlo M. Martini)
Bitten
Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)
Gottes Liebe ist stärker als alle Macht des Bösen. Darum bitten wir ihn voll Vertrauen:
1. Erfülle alle, die im Dienst der Verkündigung stehen, mit der Kraft deines Geistes.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
2. Schenke Schutz, Hoffnung und eine neue Heimat. Öffne auch unsere Herzen für Menschen, die Hilfe brauchen.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
3. Berühre die Herzen der Menschen, dass sie dein Wort annehmen und ihm folgen.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
4. Gib ihnen Weisheit, Mut und Verantwortungsbewusstsein, damit sie Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
5. Hilf uns, unsere Erde achtsam zu bewahren und Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
6. Schenke ihnen Zuversicht, gute Freundschaften und Menschen, die an sie glauben.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
7. Hilf allen, die ein schweres Leid zu tragen haben und auf fremde Hilfe angewiesen sind.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
8. Lass die Menschen, die ihren Lebensmut verloren haben, neuen Sinn für ihr Leben finden.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
9. Lass sie Menschen finden, die ihnen zuhören, sie begleiten und ihnen Nähe schenken.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
10. Führe unsere Verstorbenen in dein Licht und deinen Frieden.
Gott, du unser Vater, wir bitten dich, erhöre uns.
Barmherziger Gott, wo du bist, ist Licht und Leben. Dir sei Ehre und Dank in Ewigkeit.
Amen.
Beten wir wie Jesus:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen
Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

