du sorgst für alles, was lebt

Lieber Gott,
du sorgst für alles, was lebt.

Jedes Tierlein findet sein Essen,
jedes Blümlein trinkt vom Regen,
und die ganze Schöpfung lebt aus deiner Liebe.
Auch uns hast du nicht vergessen.
Du schenkst uns, was wir zum Leben brauchen:
Menschen, die uns begleiten,
ein Zuhause, Nahrung und Wärme,
Freude und Hoffnung,
und jeden neuen Tag.
Lass uns innehalten
und dankbar werden für all das,
was uns geschenkt ist.
Öffne unsere Augen für die kleinen Wunder,
für eine Blume am Weg,
für das Zwitschern der Vögel,
für einen freundlichen Blick,
für das Licht, das uns jeden Morgen begrüßt.
Segne uns und alle Menschen,
segne die Tiere und die Pflanzen,
segne unsere Erde und alles, was auf ihr lebt.
Lass uns deine Liebe spüren
und selbst zum Segen werden
für andere und für deine Schöpfung.
Lieber Gott, wir danken dir.
Heute und alle Tage. Amen.

„Schmunzeliges“
Ein Mann sieht seiner Frau beim Nähen zu. "Also weißt du", sagt er nach einer Weile, "Ich verstehe das nicht. Wieso bekommst du den Faden durch das winzige Nadelöhr, unser Auto aber nicht in die größte Parklücke?"

Jedes Tierlein hat sein Essen,
jedes Blümlein trinkt von dir,
hast auch uns hier nicht vergessen,
lieber Gott, wir danken dir. Amen.



dass wir spüren, du liebst uns

Herr, 
schenke uns genügend Augenblicke des Glücks,
dass wir spüren, du liebst uns.

(Paul Roth)

„Schmunzeliges“
Der Kunstlehrer zeigt ein Bild und fragt die Schüler: "Was seht ihr hier? Den Sonnenaufgang oder den Untergang?" Darauf Fritzchen: "Ein Sonnenuntergang! Kein Künstler steht so früh auf!"

Güte ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.
(Mark Twain)

ur wer nimmt, vermag zu geben.
Aber umgekehrt sollten wir
im Nehmen nicht stecken bleiben.
Nur wenn wir Liebe geben,
werden wir sie immer wieder
auch nehmen können.
In deinen Händen steht die Zeit,
bei dir bin ich geborgen.
Du bist mein Gott von Ewigkeit,
schenkst mir den neuen Morgen.
Dein Atem küsst die Sonne wach,
dein Geist hilft auf, wo ich zu schwach,
den nächsten Schritt zu wagen.
Aus deinen Händen schöpfe ich,
Kraft, Mut und Lebensfreude.
Mit leeren Händen steh ich da.
Bleib mir in allen Zeiten nah,
du Quelle meiner Hoffnung.

Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt –
und nicht, was wir ersehnt haben.

(Arthur Schnitzler)

Geld ist ein guter Diener,
aber ein schlechter Herr.

(Francis Bacon)

Wir können Gott mit dem Verstand suchen,
aber finden können wir ihn nur mit dem Herzen.

(Joszef von Eötvös)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 02. September 2026

Evangelium Lukas 4, 38–44
In jener Zeit verließ Jesus die Synagoge von Kafárnaum und ging in das Haus des Simon.
Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber und sie baten ihn für sie.
Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber.
Da wich es von ihr und sie stand sofort auf und diente ihnen.
Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken,
die alle möglichen Gebrechen hatten, zu Jesus.
Er legte jedem von ihnen die Hände auf und heilte sie.
Von vielen fuhren auch Dämonen aus und schrien: Du bist der Sohn Gottes!
Da drohte er ihnen und ließ sie nicht reden; denn sie wussten, dass er der Christus war.
Bei Tagesanbruch verließ er die Stadt und ging an einen einsamen Ort.
Aber die Menschen suchten ihn; und sie kamen zu ihm hin
und wollten ihn festhalten, damit er nicht von ihnen wegginge. 43Er sagte zu ihnen:
Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkünden;
denn dazu bin ich gesandt worden. Und er verkündete in den Synagogen Judäas.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus hat Vollmacht, zu lehren, Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben. Krankenheilungen und Dämonenaustreibungen stehen für uns heute nicht mehr auf einer Stufe; im Altertum sah man aber vielfach auch in Krankheiten oder Naturkatastrophen Dämonen am Werk. Jesus befiehlt dem Fieber ebenso, wie er den Dämonen „befiehlt“ (Lk 4, 35.39.41). Für „befehlen“ in Vers 39 steht im Griechischen dasselbe Wort, das in Vers 41 mit „drohen“ übersetzt ist. Ob die Dämonen Jesus in seinem wahren Wesen tatsächlich erkannt haben, bleibt eine offene Frage (vgl. 1 Kor 2, 8). – Die Wunder Jesu sind nicht Selbstzweck, sie stehen ebenso wie seine Worte im Dienst seiner Sendung, „das Evangelium vom Reich Gottes zu verkünden“ (V. 43). Die Verse 42–43 zeigen, wie sehr Jesus vom Vater her und zum Vater hin lebt.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)