für Kinder – aus der Bibel liebevoll erzählt

..... für Kinder - aus der Bibel liebevoll erzählt
Gott hat die Erde wunderbar geschaffen!


Vor sehr, sehr langer Zeit gab es noch keine Welt, wie wir sie heute kennen. Es gab keine Berge und keine Flüsse. Keine Wälder und keine Wiesen. Überall war es dunkel und still. Aber Gott war da. Er sagte: „Es werde Licht!“ Und plötzlich wurde es hell. So begann der erste Tag. Dann schuf Gott die Meere. Zwischen den Meeren entstand festes Land. Dort ließ Gott viele Bäume, Blumen und Pflanzen wachsen. Die Welt wurde immer bunter und schöner. Am Tag ließ Gott die Sonne scheinen. In der Nacht leuchtete der Mond. Am Himmel funkelten unzählige Sterne. So entstand nach und nach unsere wunderschöne Welt. Dann füllte Gott die Meere mit vielen Tieren: mit bunten Fischen, kleinen Krebsen, schnellen Haien und riesigen Walen. Am Himmel ließ er Vögel fliegen. Schmetterlinge flatterten von Blume zu Blume. Bienen summten fleißig umher und auch Fledermäuse flogen durch die Nacht. Auf dem Land schuf Gott viele verschiedene Tiere. Manche galoppierten und trabten, andere sprangen und hüpften. Jedes Tier war auf seine eigene Weise besonders. Dann schuf Gott den ersten Menschen: einen Mann namens Adam. Danach schuf er die erste Frau, Eva. Gott gab Adam und Eva eine wichtige Aufgabe: Sie sollten gut auf die Tiere, die Pflanzen und die ganze Erde aufpassen. Alle waren glücklich und zufrieden. Sechs Tage lang hatte Gott die Welt erschaffen. Am siebten Tag ruhte er sich aus. Deshalb machte er den siebten Tag zu einem besonderen Ruhetag. So begann die Welt.

Lieber Gott,
danke für unsere schöne Welt,
für die Sonne, die Sterne, die Tiere und Pflanzen.
Hilf uns, gut auf deine Schöpfung aufzupassen.
Amen.

Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 09. September 2026

Evangelium Lukas 6, 20–26

In jener Zeit richtete Jesus seine Augen auf seine Jünger und sagte:
Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.
Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden.
Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen
und schmähen und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.
Freut euch und jauchzt an jenem Tag; denn siehe, euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.
Doch weh euch, ihr Reichen; denn ihr habt euren Trost schon empfangen.
Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern.
Weh, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.
Weh, wenn euch alle Menschen loben.
Denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Die „Bergpredigt“ lebt im christlichen Bewusstsein vor allem in der Form des Matthäusevangeliums. Bei Lukas ist es eine „Feldrede“: Jesus ist vom Berg herabgestiegen, in der Ebene strömt die Menschenmenge herbei (V. 17). Drei Gruppen von Zuhörern werden genannt: die Zwölf, die große Schar der Jünger und viele Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung. Im ersten Teil der Rede (V. 20–23) wendet sich Jesus zunächst an die Jünger (V. 20; vgl. 12, 1), dann aber an das ganze Volk (vgl. 6, 27; 7, 1). Er preist die Armen und Hungernden, die Weinenden und Verfolgten selig: „Selig seid ihr!“ Jesus spricht den ganzen Menschen an: Der ganze Mensch soll sich freuen, und zwar jetzt, nicht weil er arm ist, sondern weil seine Armut ihn fähig macht, die Gabe Gottes zu empfangen. Die anschließenden Wehrufe sind Sonderüberlieferung des Lukas (nicht bei Matthäus); sie erinnern an die Schelt- und Drohreden der alten Propheten. Matthäus hat in der Bergpredigt statt dieser Drohrede entsprechende Mahnungen; dem Wehe über die Reichen entspricht bei Matthäus das Wort vom Almosen, dem über die Satten das Wort vom Fasten, dem über die Lachenden und solche, die das Lob der Menschen suchen, das Wort vom Beten im Verborgenen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


Morgengebet

Morgengebet

Guter Gott,
schenke mir heute ein Herz, das sich der Liebe öffnet.
Lass mich erkennen, dass Liebe der Generalschlüssel ist,
der die Tore zum Glück öffnet.
Öffne mit Deiner Liebe die Türen,
die in mir verschlossen sind –
Türen zu Frieden, Vertrauen, Dankbarkeit und Freude.
Lass mich heute mit liebevollen Augen sehen,
mit verständnisvollen Worten sprechen
und mit einem offenen Herzen begegnen,
wem immer ich begegne.
Wenn mir Sorgen, Zweifel oder Ärger den Weg versperren,
erinnere mich daran, dass Liebe stärker ist als Angst
und dass ein liebevoller Gedanke oft genügt,
um eine verschlossene Tür wieder zu öffnen.
Gott, lass mich heute selbst zum Schlüssel werden:
für ein gutes Wort,
für ein versöhnliches Lächeln,
für Hoffnung und ein wenig Glück.
Begleite mich durch diesen Tag
und lass Deine Liebe durch mich hindurch wirken.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Alles Gute, Aloys