Bewundernd und anbetend

Bewundernd und anbetend
Der Mensch erforscht zwar in einer bis jetzt unerhörten Weise die Gesetze der Natur;
aber die Geheimnisse werden dadurch nicht kleiner, sondern größer.
Er kann vor all dem nur bewundernd und anbetend stehen.


„Schmunzeliges“
Was heißt Sonnenuntergang auf Finnisch? Helsinki.

Die Geschichte meines Lebens
wird der Welt sagen,
was sie mir sagt:
Es gibt einen liebevollen Gott,
der alles zum Besten führt.
(Hans Christian Andersen)

„Gott ist das Allerwichtigste.
Jeden Abend vorm Zubettgehen lese ich in der Bibel.
Ich finde viele wichtige und schöne Sätze in der Bibel,
und meine Maxime ist daraus: Mit Gott ist alles möglich."
Gerald Asamoah (Fußball-Star)

Nichts ist gewisser als der Tod,
nichts ungewisser als seine Stunde.

(Anselm von Canterbury)

Ich entschließe mich, meine Arbeit zu lieben,
so dass sie den Charakter der Sklaverei verliert
und zur Freude wird.

(Eva-Maria Admiral)

Wir sollten lernen, einander wertzuschätzen

… schaue Dir das Video gerne an:
www.youtube.com/watch?v=rRnGd15oyQA
Liebe Grüße, Aloys

Wir sollten lernen, einander wertzuschätzen, ….
Ein Mathematikprofessor schrieb diese Rechnungen an die Tafel:
9 × 1 = 9
9 × 2 = 18
9 × 3 = 27
9 × 4 = 36
9 × 5 = 45
9 × 6 = 54
9 × 7 = 63
9 × 8 = 72
9 × 9 = 81
9 × 10 = 91
Bei der letzten Rechnung hatte der Professor einen Fehler gemacht. Die richtige Antwort wäre 90 gewesen. Die Studenten begannen zu lachen und machten sich über den Professor lustig. Der Professor wartete, bis alle wieder ruhig waren. Dann sagte er: „Ich habe diesen Fehler absichtlich gemacht. Ich wollte euch zeigen, wie Menschen oft miteinander umgehen. Niemand hat etwas dazu gesagt, dass ich vorher neun Rechnungen richtig gelöst habe. Niemand hat mich dafür gelobt. Aber weil ich einen einzigen Fehler gemacht habe, haben alle gelacht und sich über mich lustig gemacht. So ist es leider auch im Leben. Menschen machen viele Dinge richtig. Sie helfen anderen, geben ihr Bestes und haben Erfolg. Aber oft wird nur der eine Fehler gesehen. Deshalb sollten wir lernen, die guten Dinge bei anderen zu sehen und sie dafür zu schätzen. Lasst uns mehr loben und weniger kritisieren. Lasst uns mehr Liebe und Verständnis zeigen und weniger Hass und Härte. Wir sollten lernen, einander wertzuschätzen, statt uns gegenseitig wegen eines einzigen Fehlers fertigzumachen.

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 13. September 2026

Evangelium Matthäus 18, 21–35
In jener Zeit trat Petrus zu Jesus
und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben,
wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal?
Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König,
der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen.
Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm,
der ihm zehntausend Talente schuldig war.
Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr,
ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß,
zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir!
Ich werde dir alles zurückzahlen.
Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
Als nun der Knecht hinausging, traf er einen Mitknecht, der ihm hundert Denáre schuldig war.
Er packte ihn, würgte ihn und sagte: Bezahl, was du schuldig bist!
Da fiel der Mitknecht vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir!
Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg
und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe.
Als die Mitknechte das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn
und berichteten ihm alles, was geschehen war.
Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Knecht!
Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast.
Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
nd in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
35Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus verlangt, man solle dem Bruder, das heißt jedem Menschen, aufrichtig verzeihen: „von ganzem Herzen“. Petrus fragt nach einer Grenze; es gibt aber keine Grenze. Wir leben jeden Tag davon, dass Gott uns verzeiht. Die empfangene Vergebung bedeutet dann Verpflichtung und Verantwortung, so sehr, dass der barmherzige Gott den zurückweist, der nicht barmherzig sein will und seinem Bruder nicht verzeiht.

Wahre Gemeinschaft lebt von der Bereitschaft zur Versöhnung. Wie oft stehen Neid und Eifersucht, unsere verhärteten Herzen einer wirklichen Begegnung, einem echten Miteinander im Weg? „Groll und Zorn sind abscheulich, nur der Sünder hält daran fest.“ (Sir 27, 30)

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)