Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 14. September 2026

Evangelium Johannes 3, 13–17


In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodémus:
Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen
außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist:
der Menschensohn.
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat,
so muss der Menschensohn erhöht werden,
damit jeder, der glaubt,
in ihm ewiges Leben hat.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht,
sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt,
damit er die Welt richtet,
sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Unmenschlich wäre das Kreuz, wäre es nicht das Kreuz des Gottmenschen. So aber ist es die Wende der Zeit, der Altar der Welt. Gottes Heiligkeit und seine unfassbare Freiheit leuchten im Kreuz. Im Kreuz Jesu und im Kreuz, das dem Jünger zu tragen gegeben wird.

Die Offenbarungsrede in Joh 3, 13–21 ist weniger an Nikodemus als den Vertreter der frühjüdischen Synagoge gerichtet; die Rede richtet sich an die Leser. – Der „Menschensohn“ in 3, 13–14 ist Jesus, der aus der Höhe herabgestiegene, menschgewordene und dann in die Herrlichkeit erhöhte Sohn Gottes. Weil er herabgestiegen ist und am Kreuz erhöht wurde, gibt es für die Menschen Wiedergeburt (3, 5–6), Rettung im Gericht, Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Die Wiedergeburt ist nicht das Werk menschlicher Weisheit und Anstrengung, sondern Gabe des Geistes und Geheimnis des Glaubens. Die Erhöhung Jesu am Kreuz wird dem „Lehrer Israels“ (3, 10) am Bild der kupfernen Schlange erklärt. Die an einer Stange befestigte Schlange war für die Israeliten in der Wüste ein Zeichen der Rettung gewesen. Gerettet hat sie freilich nicht die Schlange, sondern die Barmherzigkeit Gottes.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)



bewirkt das Gute im Menschen

Wer an das Gute im Menschen glaubt,
bewirkt das Gute im Menschen.

(Jean Paul)

Halte den Augenblick fest
Heute sollst du einen richtig glücklichen Tag haben,
Heute soll dein Inneres erstrahlen.
Heute sollen deine Sorgen dich nicht drücken.
Heute sollst du das Leben genießen.
Heute halte diesen Augenblick fest.

Wo Licht im Menschen ist,
da scheint es aus ihm heraus.

(Albert Schweitzer)

Gönne dich dir selbst!
Ich sage nicht: Tu das immer.
Ich sage nicht: Tu das oft.
Aber ich sage: Tu es immer wieder einmal.
Sei wie für alle anderen Menschen
auch für dich selbst einmal da.
(Bernhard von Clairvaux)

Was ist schwächer als ein Faden?
Aber wenn man mehrere Fäden zusammendreht,
kann man das Seil nicht zerreißen.
(Don Bosco)

Jesus Christus, einst sind deine Jünger zu dir gekommen und haben verlangt: "Herr, lehre uns beten." So sprechen denn auch wir: "Herr, lehre uns beten. Lehre mich einsehen, dass ohne Gebet mein Inneres verkümmert und mein Leben Halt und Kraft verliert. Bei dir steht es, mir die innere Fülle des Gebetes zu gewähren, und ich bitte dich, gib sie mir zur rechten Zeit. Zuerst aber ist das Gebet Gehorsam und Dienst: erleuchte mich, dass ich den Dienst in Treue tue.
(Romano Guardini)

Liebe und Einheit
Liebe und Einheit sind untrennbar
miteinander verbundene Elemente,
und unser Beruf als Christen ist es,
diese Einheit durch die Liebe
und in der Liebe herzustellen.

(Jacques Loew)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Fragt der Richter den Angeklagten: „Was wird Ihnen vorgeworfen?“ – „Dass ich meine Weihnachtseinkäufe zu früh erledigt habe!“, antwortet der Angeklagte. – „das ist ja an sich nicht strafbar. Wie früh war es denn?“ – „Vor der Ladenöffnung!“
2. Er: „Nennst du das einen Hut, was du da auf dem Kopf hast?“ Darauf sie: „Nennst du das einen Kopf, was du da unter dem Hut hast?“
3. Drei Bauern sitzen zusammen auf einer Parkbank. Da sagt der eine: "Meine Frau hat das doppelte Lottchen gelesen und Zwillinge bekommen!" Sagt der Zweite: "Ach, das ist doch noch gar nichts! Meine Frau hat Schneewittchen und die 7 Zwerge gelesen und Siebenlinge bekommen!" Plötzlich springt der Dritte auf! Fragen die andern beiden: "Was hast du denn so plötzlich?" Er: "Ich muss schnell nach Hause! Meine Frau liest gerade Ali Baba und die 40 Räuber!"

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Frieden Brücke

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Ein gutes Wort ist wie eine Brücke – Es trägt und verbindet.
Ein gutes Wort ist wie ein Haus – Es schützt und beherbergt.
Ein gutes Wort ist wie ein Feuer – Es wärmt und leuchtet.
Ein gutes Wort ist wie eine Türe – Es fördert die Begegnung mit dir und anderen.
Ein gutes Wort trägt bei zum Frieden.

"Jeder braucht einen besten Freund, der einem hilft zu lächeln,
wenn man denkt, man könnte es nie wieder."


Lebensübungen
Auf der Waagschale des Lebens auch
die kleinen Freuden sammeln und anhäufen,
ihre Fülle bestaunen, anstatt Mängel zu beklagen.
Dem Alltäglichen Wunderbares abgewinnen,
mit neuem Blick wertschätzen,
was ganz selbstverständlich immer schon da war
und es als besonderes Geschenk betrachten.
Den Pulsschlag der Zeit wahrnehmen,
schönen Dingen nachspüren,
die Seele pflegen, den Geist und den Körper.
Dankbar all die Kleinigkeiten genießen,
die zur Summe deines Lebens beitragen
und ohne die du so viel ärmer wärst.
(Angelika Wolff)

Als ich geboren wurde, haben alle gelacht und ich habe geweint.
Als ich gestorben bin, haben alle geweint und ich habe gelacht.

Der Mensch weiß nicht wie lange ein Leben währt
und wie lange Gott ihn das Leben genießen lässt.
Daher koste den Augenblick aus, den Gott dir geschenkt.


Ich gehe meinen Weg vertrauend darauf,
dass er mich nicht an ein Ende, sondern an das Ziel führt.
(Elmar Simma)

Es gehört zu deiner Berufung,
das Evangelium von den Dächern zu rufen,
nicht durch dein Wort, sondern durch dein Leben.
(Charles de Foucould)

Das Leben ist Veränderung,
und ohne Erneuerung ist es unbegreiflich.

(Nikolai Berdjajew)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.