aus dem Wasser gezogen

aus der Kinderbibel:

In der biblischen Überlieferung ist die Tochter des Pharao diejenige, die den Säugling Mose aus dem Nil rettete und ihn als ihren eigenen Sohn adoptierte. In der Bibel (Exodus 2) bleibt sie zunächst namenlos. In der jüdischen Tradition (Midrasch) und im 1. Buch der Chronik (4,18) wird sie jedoch Bitja genannt, was „Tochter Gottes“ bedeutet. Sie entdeckte Mose in einem Binsenkörbchen, während sie im Nil badete. Obwohl sie erkannte, dass er ein hebräisches Kind war, hatte sie Mitleid und rettete ihn vor dem Tötungsbefehl ihres Vaters. Sie gab ihm den Namen Mose, mit der Begründung: „Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen“.

Du wurdest auserwählt

(Exodus 1-4)

Zu Josefs Lebzeiten hatte sein Volk ein glückliches Leben in Ägypten, aber nach seinem Tod wurde alles anders. Ein neuer Pharao, der nicht wusste, wie Josef Ägypten durch die Hungersnot geholfen hatte, kam an die Macht. Der neue Pharao sah, wie die Zahl der Israeliten anwuchs. Er befürchtete, dass sie immer zahlreicher und schließlich machtvoller als die Ägypter werden könnten. So ließ er sie für sich arbeiten, Ziegel brennen und neue Städte bauen. Sie wurden zu Sklaven grausamer ägyptischer Herren. Das Leben war sehr schwer, aber die Zahl der Israeliten wuchs weiter. Schließlich gab der Pharao den Befehl, jeden Jungen, der in einer Israelitenfamilie geboren wurde, zu töten. Zu dieser Zeit bekam eine israelitische Frau ein Baby. Als ihr Sohn klein war und viel schlief, konnte sie ihn gut verstecken. Aber nach drei Monaten wurde das schwer. Er machte viel Geschrei! Die Frau flocht einen Korb aus Schilfrohr, den sie mit Teer abdichtete. Dann legte sie ihr Kind in den Korb und versteckte ihn sorgsam im hohen Gras am Ufer eines Flusses. Ihre Tochter Miriam blieb in der Nähe, um aufzupassen. Bald kam die Tochter des Pharaos zum Fluss, um zu baden. Sie entdeckte den Korb, und als sie hineinsah, fing das Baby an zu weinen. Sie erkannte, dass dies ein israelitischer Junge war und er tat ihr Leid.

Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.

(Johannes Rau)

Tag Jahrhundert

Ein Tag kann eine Perle sein,
und ein Jahrhundert nichts.

(Gottfried Keller)

Heiter machen heißt:
von Natur aus ist Arzt,
wer andere erheitern kann.“

(Demokrit)

Nur indem man das Unerreichbare anstrebt, gelingt das Erreichbare.
Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen.
(Miguel de Unamuno)


„Schmunzeliges“
Drei Leute unterhalten sich, wer wohl dem ältesten Beruf nachgeht. Der Chirurg ist überzeugt: "Na, ist doch klar. Eva wurde aus einer Rippe von Adam geschaffen. Somit haben wir Chirurgen den ältesten Beruf." Der Ingenieur schmunzelt und meint: "Es gab zunächst nur das Chaos. Erst der Ingenieur hat in dieses Chaos Ordnung gebracht und die Erde geschaffen." Nun ist es der Politiker der schmunzelnd: "Aber was glauben sie denn, wer das Chaos geschaffen hat?"

Ohne Liebe kann die Seele nicht leben.
Sie muss etwas lieben,
sie ist aus Liebe geschaffen.

(Katharina von Siena)

„Schmunzeliges“
Bariton sagt: "Und nun singe ich `Am Brunnen vor dem Tore`." Ein genervter Zuhörer daraufhin: "Das ist auch gut so, hier drinnen hört Ihnen ja sowieso keiner mehr zu!"

Ich habe nie geheiratet, weil drei Haustiere zu Hause habe,
die den gleichen Zweck erfüllen wie ein Ehemann.
Ich habe einen Hund, der knurrt, einen Papagei, der flucht,
eine Katze, die spät in der Nacht nach Hause kommt.
(Marie Corelli)

Ich anerkenne kein anderes Zeichen der Überlegenheit als die Güte.
(Leo Tolstoi)

der Sonne zu

Wende dein Gesicht der Sonne zu, 
dann fallen die Schatten hinter dich.

(Chinesisches Sprichwort)

Der Weg zu Gott
Führt nie am Nächsten vorbei.

(Johannes Neuhäusler)

„Schmunzeliges“
Zwei Nachbarn unterhalten sich. Fragt der eine: "Weißt du eigentlich wo meine Frau ist?" Sagt der andere: "Deine Hexe ist mit meinem Besen unterwegs."

"Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen,
und ganz gewiss an jedem neuen Tag."

(Dietrich Bonhoeffer)

Was ich mir wünsche:
dass ich in dem neuen Lebensjahr nicht ganz allein gelassen werde,
sondern dass es immer Menschen gibt,
die da sind, wenn ich ihrer bedarf,
die mir Wegbegleitung geben,
deren Hand ich fassen darf, wenn ich sie brauche.

BEGEGNUNG

Nicht immer, wenn Menschenwege sich kreuzen,
kommt es zu einer Begegnung.
Oft bleibt es ein bloßes Zusammentreffen.
Man spricht wohl miteinander,
aber man weiß: Man hat einander nichts gegeben.
Begegnung ist anders!
Begegnung - das heißt: Miteinander teilen:
Freude und Kummer,
schöne Gedanken und gute Wünsche,
Wärme und Herzlichkeit,
Augenblicke und Stunden.
Teilen, so dass man schenkt und annimmt.