Gebete ändern nicht die Welt,
aber Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.
(Albert Schweitzer)
In seinem Namen
Der Herr sei in deinem Herzen und auf deinen Lippen,
dass du sein Wort bist unter den Menschen
und in seinem Namen sprichst.
Der Herr sei in deinem Herzen und in deinen Händen,
dass dich das Leben der Menschen berührt
und du die Menschen berührst in seinem Namen
Der Herr sei in deinem Herzen und in deinen Ohren,
dass du die Fragen und Sorgen der Menschen hörst
und deine Ohren offen hältst in seinem Namen.
Der Herr sei in deinem Herzen und deinen Augen,
dass du die Not und das Suchen der Menschen siehst
und sie den Menschen leuchten in seinem Namen.
(Uwe Wulsche)
Wir haben ein Dach
Und Brot im Fach
Und Wasser im Haus
Da hält man´s aus.
Und wir haben es warm
Und wir haben ein Bett.
Oh Gott, dass doch jeder
Das alles hätt´!
(Rainer Kunze)
„Schmunzeliges“
Der Polizist zur Autofahrerin: "Wissen Sie denn nicht, dass ein Kind erst ab zwölf auf dem Beifahrersitz mitfahren darf?" - "Ach seien Sie doch nicht so pingelig", sagt die Frau und guckt auf die Uhr, "wegen der paar Minuten!"
Beim ersten Licht der Sonne heute sei gesegnet!
Wenn der lange Tag gegangen ist – sei gesegnet!
In deinem Lächeln und in deinen Tränen – sei gesegnet!
An jedem Tag deines Lebens – sei gesegnet!
(altirischer Segenspruch)
das wir es bemerken
Wo das Glück wohnt
Das Glück wohnt da
wo man es herein lässt
wo man Zeit hat dafür
wo man noch staunen kann
wo Menschen gut zueinander sind
wo Liebe die Alltagssprache ist
wo Kinderlachen ansteckend ist
wo Zufriedenheit und Dankbarkeit sich die Hände reichen
wo der Himmel die Erde berührt
Das Glück wohnt im Hier und Jetzt
und wartet, dass wir es bemerken.
(Gerhard Heilmann)
Gott, lass uns heute deine Güte erfahren
Und hilf uns, den Menschen Gutes zu tun.
(Stundengebet)
Gott finden
Pausen der Stille in meinem Leben, ich brauche sie.
Sie helfen mir, Kräfte zu sammeln,
mich auf das Wesentliche zu besinnen, zu mir selbst,
zu anderen und – Gott zu finden.
(Anselm von Canterbury)
In jeder hohen Freude mischt sich
eine Empfindung der Dankbarkeit.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Immer wird uns das Vertrauen eines der schönsten,
größten und beglückendsten Geschenke
menschlichen Zusammenlebens bleiben.
(Dietrich Bonhoeffer)
Dein Leben sei unendlich gesegnet soweit dein Atem reicht.
(Cornelia Elke Schray)
Wunsch
Dass Du das einmalige Bild,
das Gott sich von Dir gemacht hat, in Dir entdeckst,
und dass Du es immer klarer in dieser Welt aufstrahlen lassen kannst.
In dieser wandelbaren Welt ist es etwas Großes,
unwandelbare Freunde zu haben.
(John Henry Human)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. In der Kindermesse wurde das Evangelium vom Guten Hirten verkündet. Bei der anschließenden Predigt will der Pfarrer den Kindern ein Beispiel von der Herde und dem Hirten erklären. „Nun stellt euch einmal vor“, beginnt er, „ihr alle wäret Schäfchen. Was würde ich dann sein?“ Eine Weile antwortet niemand. Dann hebt ein Junge die Hand und meint: „Sie wären dann unser Leithammel!“
2. Richter: „Wie kamen Sie auf die eigenartige Idee, für ein Altersheim zu sammeln?“ – „Ich dachte, auf meine alten Tage wäre es gut, ein eigens Haus zu haben!“
3. „Ach Herr Doktor“, seufzt der Patient, „so eine englische Entfettungskur müsste man machen!“ – „Wie kommen Sie denn darauf?“ – „Meine Tante in England hat vor Jahren nach einem Besuch beim Arzt 20 Pfund verloren!“
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Verstehen Frieden
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Das beste Mittel sich selbst kennen zu lernen,
ist der Versuch andere zu verstehen.
(André Gide)
Üben, üben, üben
Ein großer Klavierspieler sagte:
„Wenn ich einen Tag nicht übe, merke ich es.
Wenn ich zwei Tage nicht übe, merken es meine Kritiker.
Wenn ich eine Woche nicht übe, merkt es das Publikum.“
Und mit dem Beten? Dazu sagte einer:
„Wenn ich einen Tag nicht bete, merkt es Gott.
Wenn ich zwei Tage nicht bete, spüre ich es selber.
Wenn ich eine Woche nicht bete, spürt es meine Umgebung.
(Lebensweisheit)
Ich hoffe und hoffe, dass nicht hoffnungslos hofft,
wer auf allen Wegen sich ganz auf Gott verlässt.
(P. Dosenberger)
Wähle den Weg über die Bäche
und stürze dich nicht gleich ins Meer!
Man muss durch das Leichtere zum Schwierigen gelangen.
(Thomas von Aquin)
Es gibt Augenblicke, in denen man nicht nur sehen,
sondern ein Auge zudrücken muss.
(Benjamin Franklin)
Zur Liebe kann man niemand zwingen.
Nur Liebe selbst weckt Gegenliebe.
Auf solche Weise wollte Gott den Menschen erobern.
Daran denken, wie Gott uns liebte,
ist der beste Weg, um Gott zu lieben.
(Maximilian Kolbe)
Christus – gestern – heute – in Ewigkeit
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

