Pilzmahl

„Schmunzeliges“
Nach einem üppigen Pilzmahl setzt sich der Pilzkenner satt und zufrieden in den Sessel und blättert im Pilzhandbuch. Plötzlich wird er blass und lässt das Buch auf den Boden sinken. Daraufhin fragt ihn einer seiner Gäste, was los wäre. Darauf antwortet er: "Jetzt kann uns nur noch ein Druckfehler retten ..."

Möge die Freude aneinander niemals selbstverständlich werden.
Bewahrt euch den Blick für das Gute, ein offenes Ohr füreinander
und ein Herz, das bereit ist zu teilen.
So möge eure Gemeinschaft wachsen und lebendig bleiben.


Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

(Seneca)

Ein Nachmittag im Park
„Es war einmal ein kleiner Junge, der Gott kennen lernen wollte. Er wusste, dass es ein weiter Weg sein würde, und so packte er Schokoriegel und Limonade in einen Rucksack und brach auf. Als er drei Häuserblöcke weit gegangen war, traf er auf eine alte Frau. Sie saß auf einer Parkbank und sah den Tauben zu. Der Junge setzte sich neben sie und öffnete seinen Rucksack. Gerade wollte er einen Schluck Limonade trinken, als ihm auffiel, wie hungrig die alte Frau aussah, und so bot er ihr einen Schokoriegel an. Sie nahm ihn dankbar entgegen und lächelte den Jungen an. Ihr Lächeln war so entzückend, dass der Junge es noch einmal sehen wollte, und so bot er ihr auch eine Limonade an. Wieder lächelte die alte Frau dem Jungen zu. Wie sehr er sich freute! Sie saßen den ganzen Nachmittag nebeneinander und aßen und lächelten, aber keiner von beiden sprach auch nur ein Wort. Als es dunkel wurde, merkte der Junge, wie müde er war, er stand auf, um zu gehen, doch schon nach ein paar Schritten, kehrte er um, rannte zu der alten Frau zurück und umarmte sie. Da schenkte sie dem Jungen ihr allerschönstes Lächeln! Als der Junge wenig später nach Hause kam, wunderte sich die Mutter, warum er so glücklich aussah. Sie fragte ihn: „Was hast Du heute gemacht, dass Du so strahlst?“ Er antwortete: „Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen.“ Und noch bevor die Mutter etwas erwidern konnte, fuhr er fort: „Weißt Du was? Sie hat das schönste Lächeln, das ich je gesehen habe.“ Mittlerweile war auch die alte Frau zu Hause angelangt. Auch sie war überglücklich. Ihr Sohn wunderte sich über ihren zufriedenen Gesichtsausdruck und wollte wissen: „Mutter, was hast Du heute gemacht, dass Du Dich so freust?“ Sie antwortete: „Ich habe im Park gesessen und mit Gott Schokoriegel gegessen.“ Und noch bevor ihr Sohn etwas erwidern konnte, fuhr sie fort: „Weißt Du was? Er ist viel jünger als ich dachte!“

Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens.
(Friedrich Nietzsche)



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