ist ein kleiner Sonnenstrahl

Ein Kompliment ist ein kleiner Sonnenstrahl, 
der durch die Wolken eines gewöhnlichen Tages bricht.


SPUREN
Sobald du dich mit Jesus auf den Weg machst,
wird er Spuren hinterlassen
in deinem Leben, in Deiner Seele.
Du wirst nie wieder so sein wie vorher.
Du wirst immer mehr lernen
den Spuren seiner Liebe zu folgen.
Mit ihm zusammen wirst du dir
selber auf die Spur kommen
und dein Menschsein entfalten,
wie du es nie zu träumen gewagt hast.
Einfach wird der Weg nicht immer sein,
auch das wirst du schnell feststellen.
Aber du wirst erfahren:
in seine Fußstapfen lohnt sich das Leben.
(Petra Würth).

Beten heißt Gott nahekommen und nahe bleiben wollen,
weil er uns nahegekommen ist.

(Dietrich Bonhoeffer)

Der Garten
Am frühen Morgen ging ein kleiner Junge mit seinem Großvater spazieren. Die Sonne war gerade aufgegangen und tauchte die Wiesen in goldenes Licht. Der Junge blieb stehen und sagte: „Opa, schau mal! Die Blumen sind wunderschön.“ Der Großvater lächelte. „Ja. Und hast du sie gemacht?“ „Nein.“ „Hast du die Sonne gemacht?“ „Nein.“ „Den Wind? Die Bäume? Die Vögel?“ Der Junge schüttelte den Kopf. Eine Weile gingen sie schweigend weiter. Dann fragte der Junge: „Wenn wir Menschen das alles nicht gemacht haben – wem gehört es dann?“ Der Großvater zeigte auf einen kleinen Bach, der neben ihnen plätscherte. „Vielleicht ist die Schöpfung gar nicht etwas, das uns gehört. Vielleicht ist sie etwas, das uns anvertraut wurde.“ Der Junge dachte darüber nach. Als sie später an einer achtlos weggeworfenen Plastikflasche vorbeikamen, hob er sie auf und steckte sie in seinen Rucksack. Der Großvater fragte: „Warum machst du das?“ Der Junge antwortete: „Wenn uns die Welt anvertraut ist, sollten wir gut auf sie aufpassen.“ Der Großvater lächelte. Und während sie weitergingen, hörten sie die Vögel singen. Es klang fast so, als würde die ganze Schöpfung sagen: „Danke.“

„Schmunzeliges“
Bei Meyers hat es einen mächtigen Streit in der Ehe gegeben. Als sich die Wogen wieder geglättet habe, fragt der kleine Raphael: „Du Mami, nennt man das eine wilde Ehe?“

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