Der Mensch von heute hört lieber auf Zeugen als auf Gelehrte,
und wenn er auf Gelehrte hört, dann deshalb, weil sie Zeugen sind.
(Papst Paul VI.)
Die Welt von heute braucht nicht so sehr Lehrer als vielmehr Zeugen.
(Papst Paul VI.)
Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg; Friede ist ein Werk der Gerechtigkeit.
(Papst Paul VI.)
Papst Paul VI. – Wer war er?
Papst Paul VI. hieß mit bürgerlichem Namen Giovanni Battista Montini. Er war von 1963 bis 1978 Papst und führte das Zweite Vatikanische Konzil nach dem Tod von Johannes XXIII. weiter.
Reformen: Unter Paul VI. wurde die katholische Kirche modernisiert. Die Gottesdienste wurden zunehmend in den Landessprachen gefeiert. Außerdem setzte er sich für die Beteiligung der Gläubigen und für Reformen innerhalb der Kirche ein.
Ökumene und Dialog: Paul VI. förderte den Dialog mit anderen christlichen Kirchen und Religionen. 1964 traf er den Ökumenischen Patriarchen Athenagoras I.
Wichtige Schriften: Seine bekannteste Enzyklika ist Humanae Vitae (1968), die sich unter anderem mit künstlicher Empfängnisverhütung beschäftigte und kontrovers diskutiert wurde. 1975 veröffentlichte er Evangelii Nuntiandi über die Aufgabe der Kirche, den christlichen Glauben zu verkünden.
Tod und Heiligsprechung: Paul VI. starb am 6. August 1978. Er wurde 2014 selig- und 2018 heiliggesprochen. Er gilt als wichtiger Papst der kirchlichen Erneuerung im 20. Jahrhundert.
„Schmunzeliges“
Was essen die Kardinäle, wenn sie einen neuen Papst wählen? Chili con Klave.