„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Feier der Versöhnung
Eins werden mit Gott.
Eins werden mit dem Nächsten.
Eins werden mit sich selbst.
Heil werden in den Beziehungen, die unser Leben prägen.
Gestärkt werden für Wege, die vor uns liegen.
Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl,
als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann
(Dietrich Bonhoeffer)
Die Spur deiner Worte,
die Spur deiner Umarmung,
die Spur deines Lachens.
Niemand kann sie auslöschen in mir.
(Antje Sabine Naegeli)
Menschen können die Gedanken Gottes nicht ergründen,
IHN höchstens durch ihr Denken ehren.
(Paul Schupp)
ZEIT für Gott
1. Ich mache mir bewusst: Gott ist da; er sieht mich,
er weiß von mir; er mag mich so wie ich bin.
2. Ich lasse die vergangene Zeit an mir vorüberziehen,
die einzelnen Stunden, meine Beschäftigungen,
die Menschen, denen ich begegnet bin.
3. Ich lasse die Empfindungen und Gedanken, die ich hatte,
noch einmal an mich heran. Vielleicht bemerke ich erst jetzt
meine Freude, meine Unruhe, meine Angst.
4. Ich bringe vor Gott, was ich an mir wahrgenommen habe:
- was mir gut erscheint, um dafür zu danken
- was unfertig geblieben ist, wo ich Fehler gefunden habe,
um ihn um Hilfe und Verzeihung zu bitten.
5. Ich blicke auf die kommende Zeit:
Was will ich mir vornehmen?
Was will ich anders, besser machen?
6. Ich bitte Gott im Gebet, um Kraft und Hilfe für meine nächsten Schritte.
Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen,
den wir hinter den Worten fühlen.
(Samuel Butler)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.