Der Psalm 41 – für Kinder erklärt
Gott sieht, wenn es Menschen schlecht geht. Er freut sich, wenn wir anderen helfen und freundlich zu ihnen sind. Wenn wir selbst krank, traurig oder allein sind, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott bei uns ist und uns nicht vergisst.
Hilf anderen, vertraue auf Gott – und denk daran: Gott ist auch bei dir, wenn es dir schlecht geht.
Der Psalm 41
1 Das Gebet eines Kranken und Verfolgten
[Für den Chormeister. Ein Psalm Davids.]
2 Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt; /
zur Zeit des Unheils wird der Herr ihn retten.
3 Ihn wird der Herr behüten /
und am Leben erhalten. Man preist ihn glücklich im Land. /
Gib ihn nicht seinen gierigen Feinden preis!
4 Auf dem Krankenbett wird der Herr ihn stärken; /
seine Krankheit verwandelst du in Kraft.
5 Ich sagte: Herr, sei mir gnädig, /
heile mich; denn ich habe gegen dich gesündigt.
6 Meine Feinde reden böse über mich: /
«Wann stirbt er endlich und wann vergeht sein Name?»
7 Besucht mich jemand, /
so kommen seine Worte aus falschem Herzen. Er häuft in sich Bosheit an, /
dann geht er hinaus und redet.
8 Im Hass gegen mich sind sich alle einig; /
sie tuscheln über mich und sinnen auf Unheil:
9 «Verderben hat sich über ihn ergossen; /
wer einmal daliegt, steht nicht mehr auf.»
10 Auch mein Freund, dem ich vertraute, /
der mein Brot aß, hat gegen mich geprahlt.
11 Du aber, Herr, sei mir gnädig; /
richte mich auf, damit ich ihnen vergelten kann.
12 Daran erkenne ich, dass du an mir Gefallen hast: /
wenn mein Feind nicht über mich triumphieren darf.
13 Weil ich aufrichtig bin, hältst du mich fest /
und stellst mich vor dein Antlitz für immer.
14 Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, /
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen, ja amen.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.