die wahren Freunde

Trier ist sehr schön!

Die wahren Freunde

Am Morgen seines Geburtstages war der Sohn voller Vorfreude. Er ging zu seinem Vater und sagte: „Papa, ich möchte heute meine Freunde einladen. Bitte ruf sie alle an und sage ihnen, dass sie zu meiner Geburtstagsfeier kommen sollen.“ Der Vater lächelte und versprach, sich darum zu kümmern. Doch als er zum Telefon griff, hatte er eine andere Idee. Er wollte herausfinden, wer wirklich zu seinem Sohn hielt. Deshalb rief er die Freunde an und sagte nicht: „Heute hat mein Sohn Geburtstag, komm zu seiner Feier.“ Stattdessen sagte er: „Mein Sohn ist krank und braucht heute seine Freunde.“ Der Tag verging, und der Sohn wartete gespannt auf seine Gäste. Doch die Tür blieb lange geschlossen. Viele Freunde kamen nicht. Sie hatten nur mit einer Einladung zu einer Feier gerechnet, aber nicht daran gedacht, dass ihr Freund sie in einer schwierigen Situation brauchen könnte. Am Ende klingelte es nur dreimal an der Tür. Drei Freunde standen davor. Sie hatten gehört, dass es dem Sohn nicht gut ging, und waren gekommen, um bei ihm zu sein. Sie brachten keine großen Geschenke mit, sondern ihre Zeit, ihre Hilfe und ihre Freundschaft. Der Sohn war zuerst traurig, dass so wenige gekommen waren. Doch sein Vater sagte zu ihm: „Heute hast du etwas Wichtiges gelernt. Viele Menschen sind gerne bei dir, wenn es etwas zu feiern gibt. Aber wahre Freunde erkennt man daran, dass sie auch bleiben, wenn es schwierig wird.“ Der Sohn schaute seine drei Freunde an und lächelte. Er wusste nun: Freundschaft zeigt sich nicht nur in fröhlichen Momenten, sondern besonders dann, wenn jemand Hilfe und Nähe braucht. Denn wahre Freunde stehen in schweren Zeiten bei.

„Schmunzeliges“
Zwei Fliegen sitzen auf einem Misthaufen. Sagt die eine: „Darf ich dir einen Witz erzählen?“
Sagt die andere: „Lieber nicht – ich esse gerade.“

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