„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Erkennen
Ein afrikanischer Stamm nimmt ein Stammesmitglied, das etwas verletzendes oder falsches getan hat, in die Mitte und erzählt ihm zwei Tage lang alles Gute, was er je getan hat. Sie glauben, dass jeder Mensch ist im Grunde gut ist und sich Sicherheit, Liebe, Frieden und Glück wünscht. Seine Missetat ist nur ein Hilferuf. Auf diese Weise verbinden sie ihn wieder mit seiner wahren Natur. Er kann erkennen, wie er sich von der Wahrheit vorübergehend getrennt hatte und sich wieder erinnern, wer er wirklich ist.
Manchmal ist mein Gebet so wie ein Herz, das schlägt,
weil ohne seinen Schlag das Leben nicht mehr weitergeht.
(Paul Roth)
Von der Freundschaft leben die Menschen.
Wovon aber lebt die Freundschaft?
Von der Gemeinsamkeit der Wege.
Von der Offenheit des Erzählens.
Von der Aufmerksamkeit des Hörens.
Von der Behutsamkeit der Sorge.
Von der Freude des Teilens.
Von der Sanftmut des Trostes.
Von der Beharrlichkeit des Verzeihens.
Von der Unerschöpflichkeit des Vertrauens.
(Joop Roeland)
Wir brauchen uns nicht immer wieder zu ändern,
es genügt vollkommen, wenn wir uns entfalten.
(Ernst Ferstl)
Jeder Tag beginnt mit einem neuen Morgen.
Es liegt an uns, ob wir morgens lustlos aufstehen
oder uns auf den neuen Tag freuen
und ihm die Chance geben,
einer der schönsten in unserem Leben zu werden.
Egal, ob wir lachen oder weinen,
unsere Lebensspanne ist die gleiche.
Die Freude in unser Leben eintreten zu lassen –
das ist die beste Entscheidung.
(Renate Schuh)
Ich bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn!
(Psalm 27,13)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.