in seinem Schatten

Eine revidierte Meinung.
Ein Wanderer machte zur Mittagszeit Rast unter einem mächtigen Baum. Als er nach oben blickte, entdeckte er, dass die Äste sehr knorrig waren. Als Bauholz wäre der Baum wohl völlig ungeeignet und es ließe sich kaum genügend glatte Bretter für einen Tischler gewinnen. Doch als er weiterwanderte, da überlegte er, ob nicht gerade seine Untauglichkeit den Baum so groß gemacht hat. Denn die nützlichen Bäume in der Umgebung waren längst gefällt. Und vollkommen unnütz ist dieser Baum ja auch nicht, dachte er, denn in seinem Schatten habe ich gut geruht.

„Schmunzeliges“
Eine nette Dame holt in der Apotheke eine Medizin für ihre Tante. „Vor Gebrauch schütteln!“, erklärt ihr der Apotheker. „Das wird kaum möglich sein, meine Tante ist nämlich eine sehr selbstbewusste Frau, und ich glaube nicht, dass sie sich das gefallen lässt!“


Die Blumen auf der Wiese,
ein üppig blühender Baum,
das Konzert der Vögel am Morgen,
ein Sonnenaufgang.
Es gilt offen zu sein, um die Schönheit
und den Glanz der Natur wahrzunehmen.
Sie wächst und gedeiht wie von selbst.
Bei allem machen und tun, schaffen und sorgen
können wir Menschen doch nicht aus eigener Kraft
eine einzige Blume hervorbringen.
Gott muss seine Schöpfergnade dazugeben,
damit alles wächst und gedeiht.
Danken wir Gott für alles,
was er uns täglich schenkt,
hier und heute.
(Petra Focke)

Leben und Ruhe schließen einander aus.

(Reinhold Schneider)

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