Herr, öffne meine Lippen!
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Damit ich belastbare Worte spreche.
Damit ich gut rede und nicht verletze.
Herr, öffne meine Augen!
Damit ich deine Herrlichkeit schaue.
Damit ich die Not der anderen nicht übersehe.
Damit sich andere wohlfühlen unter meinem Blick.
Herr, öffne meine Ohren!
Damit ich deine Worte vernehme.
Damit ich hellhörig werde für meine Freunde.
Damit ich in die Stille lausche.
Herr, öffne meine Hände!
Damit du mich ergreifen kannst.
Damit ich empfange und gebe.
Damit wir einander Halt schenken.
Herr, öffne mein Herz!
Damit deine Liebe mich füllt.
Damit ich berührbar bin in der Begegnung.
Damit ich nicht verhärte.
Der Herr, der Gott Israels,
zu dem du gekommen bist,
um dich unter seinen Flügeln zu bergen,
möge dir dein Tun vergelten
und dich segnen.
„Schmunzeliges“
Auf einem Bahnsteig steht ein Ostfriese an einem Getränkeautomaten. Er wirft eine Münze hinein und greift einige Sekunden später eine Cola heraus. Kurz darauf wirft er wieder eine Münze hinein und fischt eine Cola aus dem Automaten. Nach dem dreißigsten Mal geht ein Reisender zu ihm und fragt: „Warum machen Sie denn das?“ Antwortet der Ostfriese: „Na, solange ich gewinne, spiele ich weiter!“
Ein Stück des Weges liegt hinter dir,
ein anderes hast du noch vor dir.
Wenn du verweilst, dann nur um dich zu stärken,
nicht um aufzugeben.
(Augustinus)