in und mit Gottes Liebe

Liebe Leserin, lieber Leser!
Die Rose ist ein sehr wertvolles und schönes Symbol der Liebe. „Gott ist die Liebe.“ – so steht es im 1. Johannesbrief. Jesus sagt “Liebt einander!“ Möge überall auf der Erde Lieblosigkeit in Liebe verwandelt werden. Der Geist der Liebe ist uns geschenkt. In und mit Gottes Liebe dürfen wir allezeit leben. Herzliche Grüße, Aloys

Man soll dort bleiben, wo man sich glücklich fühlt.
Glück ist ein transportempfindliches Möbelstück.

(William Somerset Maugham)

Die Rose
Rainer Maria Rilke ging in der Zeit seines Pariser Aufenthaltes regelmäßig über einen Platz, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne je aufzublicken, ohne ein Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern, saß die Frau immer am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine französische Begleiterin warf ihr häufig ein Geldstück hin. Eines Tages fragte die Französin verwundert, warum er ihr nichts gebe. Rilke antwortete: „Wir müssten ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.“ Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen. Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon. Eine Woche lang war die Alte verschwunden; der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Nach acht Tagen saß sie plötzlich wieder an der gewohnten Stelle. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. „Aber wovon hat sie denn in all den Tagen gelebt?“, fragte die Französin. Rilke antwortete: „Von der Rose …“

Begegne dem, was auf dich zukommt,
nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.

(Franz von Sales)

Gebet für den Tagesbeginn
Noch kann ich nicht sehen, was dieser Tag bringt.
Gewohntes und Verlässliches? Neues und Unerwartetes?
Es gibt Tage, da möchte ich, dass alles so bleibt, wie es ist.
Es gibt Tage, da warte ich auf den Sturm, der mich dreht und wandelt und mich mitnimmt.
Der Tag ist neu, und ich bitte um Deinen Segen.
Dann will ich losgehen und das Gewohnte so tun, als wäre es neu.
Dann will ich losgehen und mich dem Neuen anvertrauen, als kennte ich es schon.
Weil Du mitgehst, in allem was bleibt und in allem, das sich wandelt. Amen

Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen,
so gesellt sich das Glück hinzu.

(Johannes Trojan)

„Die Familie – dieser liebe Oktopus,
aus dessen Tentakeln wir nie ganz entkommen,
und in unserem tiefsten Herzen auch nicht wirklich wollen.“

(Dodie Smith)

Unser Schicksal lebt in uns.
Man muss nur mutig genug sein, es zu erkennen.

Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.

(Ludwig Börne)

3. x „SCHMUNZELIGES“
1. Wie viele Lehrer braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln? Zwei. Einen der sie wechselt und einen, der es besser kann.
2. Stellt euch mal vor, an der Uni würde es Elternabende geben. Eltern: "Und, wie schlägt sich unser Kind denn bis jetzt so?" Professor: "Ich habe diese Person in meinem ganzen Leben noch nie gesehen."
3. „Herr Doktor, die Medizin, die Sie für unseren Kleinsten verschrieben habe, ist schon leer.“ Arzt: „das ist doch unmöglich. Ich habe doch nur dreimal am Tag einen Teelöffel verordnet.“ Darauf die Mutter: „Ja, aber ich, mein Mann, der Opa und die Oma mussten vorher einen Löffel vom Saft nehmen, sonst hätte ihn der Junge nicht genommen!“

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