Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 12. September 2025

Evangelium Lk 6, 39–42


In jener Zeit
sprach Jesus in Gleichnissen zu seinen Jüngern: Kann etwa ein Blinder einen Blinden führen?
Werden nicht beide in eine Grube fallen? Ein Jünger steht nicht über dem Meister;
jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein.
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?
Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!,
während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler!
Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du zusehen,
den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Drei Jesusworte sind hier zusammengestellt: das Gleichnis vom blinden Blindenführer, der Spruch vom Schüler und Lehrer und das Gleichnis vom Splitter und vom Balken im Auge. – Blinde Führer von Blinden sind nach Mt 15, 14 die Pharisäer. Blind ist, wer die Wege Gottes nicht kennt; wenn er andere führen will, wird er sie mit sich selbst in das Gericht hineinreißen. Lukas hat das Wort nicht auf die Pharisäer eingeengt, er hat es in seiner allgemeinen Gültigkeit stehen lassen. Der Jünger ist nicht mehr als sein Meister; das kann im Zusammenhang hier heißen: Wenn der Meister barmherzig ist, soll der Jünger weder klüger noch strenger sein wollen als er.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

bei Bussang

Frage
Wo entspringt die Mosel?

A in Frankreich bei Nancy
B in Frankreich bei Paris
C in Frankreich bei Bussang
D in Frankreich bei Metz

Antwort C in Frankreich bei Bussang


Die Mosel entspringt am Col de Bussang in den Vogesen in Frankreich. Ihr Verlauf führt sie durch Luxemburg bis nach Deutschland, wo sie in Koblenz in den Rhein mündet. Die Mosel schlängelt sich durch malerische Täler, Weinberge und historische Städte.

..... und noch zwei Impulse:
Immer, wenn ich mitten im Alltag
innehalte und gewahr werde,
wie viel mir geschenkt ist,
werden zahlreiche Selbstverständlichkeiten
zu einer Quelle des Glücks.
(Gustav Flaubert)

Selbstvertrauen ist die Quelle des Vertrauens zu anderen.
(Francois de la Rochefoucauld)

..... und noch ein Witz:
Ein Geschäftsmann seufzt: „Ich sitze völlig auf dem Trockenen.“ Erwidert der andere: „ Sie haben es gut. Mir steht das Wasser bis zum Hals!“

Bitten

Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)


Christus ist nicht nur gerecht. Er ist auch barmherzig. Ihn bitten wir:
1. Für alle, die immer nur das Schlechte im anderen sehen: Weite ihr Herz und lass sie in jedem Menschen das Gute erkennen.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
2. Für alle, deren Sicht getrübt ist durch Schicksalsschläge und Enttäuschungen: Befreie sie von Hass und Angst.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
3. Schenke Offenheit und Herzlichkeit.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
4. Schenke Freude und wertvolle Gemeinschaft
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
5. Dass in uns die Bereitschaft wächst, uns für unsere Mitmenschen einzusetzen.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
6. Schenke Bereitschaft und Engagement fürs Gute
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
7. Dass Arbeits- und Heimatlose, Kranke und Einsame an Menschen geraten, die nicht berechnend, sondern ehrlich sind.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
8. Schenke Vertrauen und Wertschätzung
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
9. Dass du dort hilfst, wo wir nicht helfen können, und dass dort der Himmel beginnt, wo das Irdische Grenzen hat.
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
10. Möge es ein schönes, erholsames Wochenende werden:
Jesus, du Freund der Menschen, bitte für uns.
Was wir ausgesprochen haben und was wir im Herzen tragen, bringen wir vor dich. Dir vertrauen wir uns an für Zeit und Ewigkeit.
Amen.

Beten wir wie Jesus:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen

Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.