in der Hast des Alltags

Gott, du suchst unsere Nähe in stürmischen Zeiten, 
aber auch in der Windstille.
Gott, du bleibst bei uns im Lärm und in der Hast des Alltags,
aber auch in Momenten der Einkehr.
Gott, du gehst mit uns in Mitten der Rat- und Rastlosigkeit,
aber auch, wenn wir uns ganz bewusst mir dir auf den Weg machen.

„Schmunzeliges“
„Jetzt haben Sie mich schon wieder geschnitten. Wenn Sie immer so rasieren, werden die Kunden bald wegbleiben.“ Darauf der Lehrling: „Stammkunden darf ich ja ohnehin nicht rasieren, nur die Fremden!“

Beten macht das Herz weit, bis es so groß ist,
dass es Gottes Geschenk, nämlich ihn selbst,
in sich aufnehmen kann.

(Mutter Teresa)

Wer teilt, dessen Herz fängt zu singen an.
(Schwester Emanuelle)

„Schmunzeliges“
Bei Meyers hat es einen mächtigen Streit in der Ehe gegeben. Als sich die Wogen wieder geglättet habe, fragt der kleine Raphael: „Du Mami, nennt man das eine wilde Ehe?“

Genieße den Tag.
Lass dich von den Lasten des Alltags nicht niederdrücken.
Sieh auf das, was dir geschenkt ist
und freue dich an den schönen Dingen des Lebens.

Das Gewicht des Schenkens

Das Gewicht des Schenkens
„Es war an meinem ersten Morgen in Senegal, im Marktviertel von Dakar. Mit einem Freund verließ ich das Haus, in dem ich die Nacht verbracht hatte, und wir gingen an der Mauer einer Sufi-Moschee entlang. Dort standen Bettler mit ausgestreckter Hand. Mit christlicher Selbstverständlichkeit stöberte ich nach einem Zehnfrankenstück in meiner Tasche und legte es so beiläufig wie möglich in eine dieser Hände. Ich hatte den Mann nicht einmal angesehen. Mein Freund blieb stehen und forderte mich auf, dem Bettler in die Augen zu sehen und mich vor ihm zu verbeugen. Ich hatte ihm eine Spende gereicht und jetzt war es an ihm, mich mit einem Koranspruch zu segnen. Was da vor sich ging, war genau das Gegenteil eines Gabentausches. Es war eine Feier der Unvergleichbarkeit von zehn Franken und Allahs Segen. Und gerade deshalb konnten wir einander in die Augen sehen als Du und Du. Die Unvergleichbarkeit der Spende hatte unsere Ebenbürtigkeit bezeugt.