erkannte seinen Meister

Wunder
Es war an einem Tag im vorigen Jahrhundert, als an der Theologischen Fakultät der berühmten Universität von Oxford die Examensarbeiten geschrieben wurden. Den Studenten war die Aufgabe vorgelegt worden, die religiöse und spirituelle Bedeutung des Wunders bei der Hochzeit von Kanaa darzulegen, als Jesus Wasser in Wein verwandelte. Vier Stunden sollte die Klausur dauern, und die Studenten waren eifrig bemüht, die leeren Seiten mit tiefschürfenden Gedanken zu füllen, mit denen sie ihr Wissen und ihre Erkenntnisse belegen wollten. Nur ein Student saß sinnend da und hatte die ganze Zeit nicht ein Wort zu Papier gebracht. Der Assistent, der die Aufsicht führte, kam kurz vor dem Schlusstermin zu ihm und bestand flüsternd darauf, dass er etwas zu Papier bringe, bevor er es abgebe. Der junge Lord Byron beugte sich über das Blatt und schrieb die eine Zeile: "Das Wasser erkannte seinen Meister - und errötete."


dir und mir

Dass in Dunkel und Kälte die Blume der Hoffnung erblühe,
dass Licht und Wärme in unsere gepanzerten und sehnenden Herzen strahle –
das wünsche ich dir und mir.

(Christa Peikert-Flaspöhler)

Jedes Jahr, jeder Tag ist ein neues geschenktes Leben,
damit der Mensch besser mache,
was in seinem bisherigen Leben nicht getaugt hat.

(Alban Stolz)

„Schmunzeliges“
Geht Herr Franz zur Arbeit, kommt aber zu spät. „Warum sind sie denn jetzt wieder zu spät?“, so der Boss. „Im Aufzug stand ein Schild: NUR ACHT PERSONEN! Was glauben sie, wie lange es gedauert hat, bis sieben andere Personen dazugekommen sind.“

Am Baum der guten Vorsätze,
gibt es viele Blüten, aber wenig Früchte.

(Konfuzius)

Chancen sind wie Sonnenaufgänge – Wer zu lange wartet, verpasst sie.
(Joan Lunden)

„Schmunzeliges“
„Chef, ich konnte gestern leider nicht zum Dienst kommen, mein Hexenschuss plagte mich wieder!“ – „Kann es sein, dass dies die Hexe war, mit der ich Sie gestern im Café sitzen sah?“

Glückliche Menschen brauchen nicht viel.

Das Herz voller Dank und Hoffen – was will der Mensch mehr?

(Jeremias Gotthelf)


mit den Herzen im Himmel

Wandelt mit den Füßen auf der Erde;
mit den Herzen aber seid im Himmel.

(Don Bosco)

HERR, lass mein Herz brennen, ...
HERR, las mein Herz brennen,
wenn ich deinen Worten lausche.
HERR, lass mein Herz brennen,
wenn ich im Gebet mit dir spreche.
HERR, lass mein Herz brennen,
wenn ich an deine Liebe und Güte denke.
HERR, lass mein Herz brennen,
wenn ich dir im Nächsten begegnen kann.
HERR, lass mein Herz brennen,
wenn ein anderer nach meiner Hoffnung fragt.
HERR, lass mein Herz brennen,
damit die Welt davon entzündet wird.
HERR, lass mein Herz brennen,
an jedem Tag meines Lebens.
HERR, lass mein Herz brennen, für DICH!
(Ute Weiner)

Glauben bedeutet, sich bereits in Voraus auf etwas zu verlassen,
was erst im Nachhinein einen Sinn ergibt.

(Philip Yancey)

Gott, der du die Liebe bist, gib meiner Liebe deinen Segen:
Dass sie nicht bedrängt, denn sie braucht Freiheit.
Dass sie nicht antreibt, denn sie braucht Zeit.
Dass sie nicht warten lässt, denn sie braucht Verlässlichkeit.
Dass sie nicht überfordert, denn sie braucht Geduld.
Dass sie nicht ablehnt, denn sie braucht Hoffnung.
Dass sie nicht abwendet, denn sie braucht Klarheit.
Dass sie nicht eigennützig ist, denn sie braucht Ehrfurcht.
Dass sie nicht überheblich ist, denn sie braucht Demut.
Gott, deine Liebe ist Segen. Lass auch meine Liebe Segen sein.
Segne uns an diesem Tag, in jeder Stunde, jeder Minute, jeder Sekunde.
Dein Segen soll uns begleiten in allem, das wir heute erleben.

Lebe, weiß nicht wie lang, und sterb, weiß nicht wann,
muss fahren, weiß nicht wohin, mich wundert, dass ich so fröhlich bin.

(Maximilian I.)

Psalm 62,9
Vertrau ihm, zu jeder Zeit! Schüttet euer Herz vor ihm aus!
Denn Gott ist unsere Zuflucht.


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Zwei Männer arbeiten mit Holz. Plötzlich schreit der eine: “Au – jetzt habe ich mir weh getan” “Was hast Du gemacht”, fragt der andere. “Ein Holzspan hab’ ich mir in den Zeigfinger eingezogen.” “Ah – hast’ wieder am Kopf gekratzt…”
2. Haarscharf zischt eine Fliege am Spinnennetz vorbei. “Warte nur, morgen erwische ich dich”, höhnt die Spinne. “Denkste!”, grinst die Fliege. “Ich bin eine Eintagsfliege.“
3. Beate liest das Horoskop und sagt zu Hans: „Wärst du zwei Tage ehe auf die Welt gekommen, wärst du freundlich, geistreich und großzügig!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.