Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 17. September 2025

Evangelium Matthäus 25, 1–13


In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen,
die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug.
Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
die klugen aber nahmen mit ihren Lampen noch Öl in Krügen mit.
Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
Mitten in der Nacht aber erscholl der Ruf: Siehe, der Bräutigam! Geht ihm entgegen!
Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus!
Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es nicht für uns und für euch;
geht lieber zu den Händlern und kauft es euch!
Während sie noch unterwegs waren, um es zu kaufen, kam der Bräutigam.
Die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen.
Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
Er aber antwortete ihnen und sprach: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Nicht von Jungfrauen oder Mädchen ist in diesem Evangelium die Rede, sondern vom Kommen des Menschensohnes und von der Wachsamkeit. Die wachenden Menschen werden klug, die schlafenden töricht oder einfältig genannt. Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen schlafen allerdings auch die klugen ein; für die einen wie für die anderen kommt der Herr plötzlich und unerwartet. Aber während die Einfältigen mit leeren Lampen und leeren Händen dastehen, haben die Klugen ihre Lampen voll Öl: Sie haben das Evangelium gehört und verstanden, sie haben danach gelebt, ihr Herz ist wach. Den Einfältigen nützt es nichts, mit leeren Herzen Kyrie („Herr, Herr“) zu rufen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

das Band der Liebe bleibt

... ein guter Tag geht zu Ende.
Vorhin war ich bei einer lieben Familie.
Die vergangenen Tage waren bei ihnen voller Trauer, Schmerz, Tränen, .....
Wir gehen gemeinsam – das Band der Liebe bleibt, hält, gibt Kraft.
Dankbar, Aloys


Segen der Trauernden
Gesegnet seien alle,
die mir jetzt nicht ausweichen.
Dankbar bin ich für jeden, der mir einmal zulächelt
und mir seine Hand reicht, wenn ich mich verlassen fühle.
Gesegnet seien die, die mich immer noch besuchen,
obwohl sie Angst haben, etwas Falsches zu sagen.
Gesegnet seien alle, die mir erlauben,
von dem Verstorbenen zu sprechen.
Ich möchte meine Erinnerungen nicht totschweigen.
Ich suche Menschen, denen ich mitteilen kann,
was mich bewegt.
Gesegnet seien alle, die mir zuhören,
auch wenn das, was ich zu sagen habe,
sehr schwer zu ertragen ist.
Gesegnet seien alle, die mich nicht ändern wollen,
sondern geduldig so annehmen, wie ich jetzt bin.
Gesegnet seien alle, die mich trösten und mir zusichern,
dass Gott mich nicht verlassen hat ....

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual
der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne,
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich
(Dietrich Bonhoeffer)

Hier ist es ein Abschied, dort ein Wiedersehen.
Hier ist es ein Fortgehen, dort ein Heimkehren.
Hier ist es ein Ende, dort ein Neubeginn.
Hier ist es ein Erlöschen, dort ein Wiederaufstrahlen.
Hier ist es ein Sterben, dort ein Erwachen zum Ewigen Leben.

(Irmgard Erath)

Lappen putzen Rätsel

... ein Rätsel:
Welcher Lappen taugt nicht zum Putzen? Die Lösung steht am Ende.


Ein freundliches Wort findet immer guten Boden.
(Jeremias Gotthelf)

„SCHMUNZELIGES“
Sagt der Pfarrer bei der Taufe: „Und Sie sind absolut sicher, dass Sie Ihren Sohn Axel nennen wollen, Herr Schweiß?

Gott hat nichts dagegen, dass du dir etwas gönnst.
Er hat etwas dagegen, dass du anderen nichts gönnst.

(Petrus Ceelen)

„SCHMUNZELIGES“
Der Musiklehrer fragt Gabriele: „Kannst du mir ein bekanntes Streichinstrument nennen?“ Gabriele: „Ja, den Pinsel!“

Das sind die drei seligen Tugenden,
die in der wahren Liebe gründen: Geduld, Stärke, Beharrlichkeit.

(Katharina von Siena)

Lieben wie dich selbst
Da kam ein Gesetzeslehrer und wollte Jesus auf die Probe stellen; er fragte ihn: »Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?« Jesus antwortete: »Was steht denn im Gesetz? Was liest du dort?« Der Gesetzeslehrer antwortete: »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!« »Du hast richtig geantwortet«, sagte Jesus. »Handle so, dann wirst du leben.«

Heiterkeit und Freudigkeit ist der Himmel unter dem alles gedeiht.
(Jean Paul)

„SCHMUNZELIGES“
Ein Mann überlegt, wie er ein paar Tage Sonderurlaub bekommen kann. Am besten scheint es ihm, verrückt zu spielen, damit sein Chef ihn zur Erholung nach Hause schickt. Er hängt sich also im Büro an die Zimmerdecke. Da fragt ihn seine Kollegin, warum er das denn tut, und er erklärt es ihr. Wenige Minuten später kommt der Chef, sieht seinen Angestellten an der Decke hängen. "Warum hängen Sie an der Decke?" "Ich bin eine Glühbirne!" "Sie müssen verrückt sein, gehen Sie mal für den Rest der Woche nach Hause und ruhen sich aus. Montag sehen wir dann mal weiter." Der Mann geht, die blonde Kollegin aber auch. Auf des Chefs Frage, warum sie denn auch gehe, sagt sie: "Im Dunkeln kann ich nicht arbeiten."

Wer die Menschen liebt, liebt auch ihre Freuden.
(F. M. Dostojewski)

Gott weiß, dass ich da bin. Und das genügt mir.
(Papst Johannes XXXIII.)

„SCHMUNZELIGES“
Die kleine Paula betrachtet ihren Vater. In seinen Schläfen entdeckt sie die ersten grauen Haare. Erschrocken sagt sie: „Papi, Du fängst ja an zu schimmeln!“

„Gott ist das Allerwichtigste.
Jeden Abend vorm Zubettgehen lese ich in der Bibel.
Ich finde viele wichtige und schöne Sätze in der Bibel,
und meine Maxime ist daraus:
Mit Gott ist alles möglich."

Gerald Asamoah (Fußball-Star)

„SCHMUNZELIGES“
Rät der Arzt dem stark übergewichtigen Patienten: „Sie sollten öfters Golf spielen.“ – „Das habe ich schon probiert, Herr Doktor. Es klappt einfach nicht. Wenn ich den Ball so lege, dass ich ihn schlagen kann, kann ich ihn nicht sehen. Und wenn ich ihn so lege, dass ich ihn sehen kann, kann ich ihn nicht schlagen.

Antwort. der Jammerlappen