Gesicht der Mutter

„Das Gesicht der Mutter“
„In der ersten Klasse einer Schwarzwälder Volksschule fing eines Morgens bald nach dem Unterrichtsbeginn ein kleiner Junge an zu weinen. Seine Banknachbarin verständigte den eifrig unterrichtenden Lehrer und der fragte auch gleich den Kleinen, warum er denn weine. Der wollte zunächst nicht heraus mit der Sprache, rieb sich mit beiden Händen die Augen und schluchzte nur. Nach einiger Zeit aber, als der Lehrer ihn gütig und geduldig weiter bat, doch zu sagen, was ihm denn weh tue oder bedrücke, da sah der kleine Junge vertrauensvoll zu ihm auf und sprach: „Ich habe vergessen, wie meine Mutter ausschaut.“ Da lachten die Kinder, die um ihn saßen, alle laut. “Der Lehrer aber verstand den kleinen Jungen sofort und sagte voller Verständnis zu ihm: „Aha, das Gesicht Deiner Mutter hast Du vergessen! Das ist freilich schlimm. Geh nur gleich heim und schau, wie Deine Mutter aussieht!“ Da ging der kleine Junge nach Hause und schaute seine Mutter an. Zufrieden kam er danach zurück, griff nach seinem Stift und fuhr fort, voller Hingabe und Freude Buchstaben zu malen.“


Räume des Lebens

Wenn Gott schenkt, schenkt er nicht nur dies oder das.
Er schenkt uns Leben, er schafft Räume des Lebens und Leben-Lassens.

(Joachim Wanke)

„Schmunzeliges“
„Herr Müller“, nimmt der Staatsanwalt den Angeklagten in die Zange, „was verstehen Sie eigentlich unter Ratenzahlung?“ – „Darunter verstehe ich, dass meine Gläubiger raten müssen, wann ich zahle!“

Ich wünsche Dir
Eine Sonnenblume für die Freude, das Leben zu erkunden.
Ein Herz für Menschen, die Dir offen begegnen und achten.
Ein Puzzle für das, was Geduld braucht, bis es zum ganzen Bild wird.
Ein Fragezeichen: möge die Neugier Dir bleiben.
Ein Engel zum Zeichen, dass Gott Dich begleitet.

In jedem Winter liegt ein Frühlingsahnen,
und hinter jedem Schleier der Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen.

(Kilian Gibran)

„Schmunzeliges“
Berni geht mit seiner Franzi durch den Park. „Weißt du noch“, seufzt sie, „hier auf dieser Bank haben wir gesessen, als du mir das Jawort gegeben hast. Die Sterne funkelten, und der Mond war ganz voll“ – „Ja, ja, murmelt Berni, „und ich war sternhagelvoll!“

Ein neues Buch, ein neues Jahr.
Was werden die Tage bringen?
Wird´s werden, wie´s immer war.
Halb scheitern, halb gelingen?


Das Leben ist schön, wenn Eintracht herrscht
zwischen unserer Arbeit, unserem Gewissen, unserer Seele und Gott.
(Adèle Kamm)