Auf bewährten Wegen Neues wagen

Der Morgen erfrische dich, der Mittag erquicke dich, der Abend segne dich.

Handeln, wie der Geist es eingibt.
Weitergeben was Jesus lehrt.
Auf bewährten Wegen Neues wagen.

(Angela Merici)

Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Menschen.
(Victor Borge)

Gott
hat sein letztes, sein tiefstes, sein schönstes Wort
in die Welt hinein gesagt, ein Wort,
das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Und dieses Wort heißt: Ich liebe dich, du Welt und du Mensch.

(Karl Rahner)

An bösen Worten, die man ungesagt hinunterschluckt,
hat sich noch niemand den Magen verdorben.

(Winston Churchill)

Einfach nur da zu sein,
den Atem spüren, die Luft riechen,
die Stille hören, die Zeit vergessen,
in mir sein – und bei dir, mein Gott.

Gott, ich will offen bleiben für das Wunder,
voller Vertrauen in das, was du mir gibst.


Der Engel
Manchmal steht ein Engel da
Manchmal ist ein Engel nah
Manchmal schenkt ein Engel Zeit
Manchmal denkt ein Engel weit
Manchmal lädt ein Engel ein
Manchmal teilt er Brot und Wein
Manchmal gibt ein Engel Mut
Manchmal tut ein Engel gut
Manchmal hört ein Engel zu
Manchmal bist der Engel – du
(Thomas Knodel)

Wir stehen im Lichtkegel der Liebe Gottes.
(Peter Hahne)

Dein Wort, o Gott, ergeht an mich.
Jeden Tag auf’s Neue versuche ich zu verstehen
und für mein Leben anzunehmen, was du mir sagst.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Die Mutter ermahnt Susi: „Wenn du jetzt nicht betest, bist du kein Gotteskind. Darauf antwortet Susi trotzig: „Und du bist ja auch keine Gottesmutter!“
2. Der Feldwebel donnert auf dem Kasernenhof: „Warum grüßen Sie mich nicht?“ Erstaunt sieht der neue Rekrut ihn an: „ „Ich wüsste nicht von wem!“
3. Eine nicht mehr ganz junge Dame klagt: „Liebling, jetzt sind wir schon 20 Jahre verlobt. Meinst du nicht, wir sollten endlich heiraten?“ Ihr Verlobter überlegt kurz und sagt dann: „“Ja, glaubst du denn, uns nimmt noch jemand?“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Herzlichkeit Frieden

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Auf die Gelegenheit Gutes zu tun,
braucht niemand zu warten.
Man hat sie in jeder Minute.

(Jakob Terny)

Eine Welt, ein Land –
wo niemand Not leidet, wo Menschen täglich Liebe und Leid teilen.
Wo Menschen wie Töne eines einzigen Liedes sind:
jeder Ton mit seinem eigenen Klang, in der unerschöpflichen Melodie
des Friedens unter den Menschen.
Eine Welt, ein Land –
wo alles auf das Maß des Menschen zurückgeführt wird,
wo Herzlichkeit das Haus erfüllt und Menschen menschliche Wärme finden.
Wo Gesunde und Kranke, Kräftige und Gebrechliche,
Jüngere und Ältere einander Heimat und Geborgenheit geben.
Eine Welt, ein Land –
wo das menschliche Interesse den Vorrang hat vor politischen,
wirtschaftlichen und finanziellen Interessen, wo Raum ist für die Wunder der Natur,
für Musik und Tanz, für Kinder und Clowns.
Wo Menschen glücklich sein können über ein Glück, das gratis ist.
Eine Welt, ein Land –
mit einem menschlichen Gesicht, mit dem Gesicht der Liebe.
(Phil Bosmans)

Bewahre du zuerst den Frieden in die selbst,
dann kannst du auch anderen Frieden bringen.

(Thomas von Kempten)

Zufriedenheit und Dankbarkeit
Zufriedenheit und Dankbarkeit gehören zusammen.
Ihre gemeinsame Wurzel ist das Vertrauen.
Zufriedenheit und Dankbarkeit sind Quellen der Freude.
Sie strahlen Hoffnung aus.
Zufriedenheit und Dankbarkeit wachsen aus der Tiefe des Herzens.
Sie sind ein gutes Morgen- und Abendgebet.
Durch Zufriedenheit und Dankbarkeit wächst der Mensch über sich selbst hinaus.
Sie bringen das Miteinander zum Blühen.
Zufriedenheit und Dankbarkeit bereiten Gott
und deiner Umgebung Freude.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Psalm 29

Der Psalm 29
Der Psalm 29 ist ein eindrucksvoller Lobpsalm, der Gottes Macht und Herrlichkeit über die Natur betont. Gottes Stimme ist stark und mächtig. Er herrscht über Sturm, Donner und Gewitter; seine Stimme richtet Bäume und zerschlägt Donnerwinde. Gott wird als Schöpfer und Mächtigster dargestellt, der über dem Wasser thront und die Ordnung der Die Majestät Gottes wird durch Naturgewalten sichtbar. Stürme, Blitze und Wellen stehen sinnbildlich für Gottes Macht und seine Fähigkeit, Ordnung in Chaos zu bringen. Der Psalm schließt oft mit der Bitte um Segen, Frieden und Schutz für das Volk. Die Gläubigen vertrauen darauf, dass der Herr zu Israel redet und ihm Kraft verleiht.

Psalm 29,1 Gottes Herrlichkeit im Gewitter
[Ein Psalm Davids.] Bringt dar dem Herrn, ihr Himmlischen, /
bringt dar dem Herrn Lob und Ehre!
2 Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens, /
werft euch nieder vor dem Herrn in heiligem Schmuck!
3 Die Stimme des Herrn erschallt über den Wassern. /
Der Gott der Herrlichkeit donnert, /
der Herr über gewaltigen Wassern.
4 Die Stimme des Herrn ertönt mit Macht, /
die Stimme des Herrn voll Majestät.
5 Die Stimme des Herrn zerbricht die Zedern, /
der Herr zerschmettert die Zedern des Libanon.
6 Er lässt den Libanon hüpfen wie ein Kalb, /
wie einen Wildstier den Sirjon.
7 Die Stimme des Herrn sprüht flammendes Feuer, /
8 die Stimme des Herrn lässt die Wüste beben, /
beben lässt der Herr die Wüste von Kadesch.
9 Die Stimme des Herrn wirbelt Eichen empor, /
sie reißt ganze Wälder kahl. /
In seinem Palast rufen alle: O herrlicher Gott!
10 Der Herr thront über der Flut, /
der Herr thront als König in Ewigkeit.
11 Der Herr gebe Kraft seinem Volk. /
Der Herr segne sein Volk mit Frieden.

In den Psalmen
drücken sich die Höhen und Tiefen
eines Lebens mit Gott aus.
Am wichtigsten ist die Unterscheidung
zwischen Klageliedern und Lobliedern.
In den Klageliedern wird Gott angerufen,
seinem Volk oder dem einzelnen Psalmbeter
in einer Notsituation zu helfen.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.