Psalm 17 Gerechtigkeit und Rettung

Der Psalm 17

Der Psalm 17 beschreibt den Ruf des Beters nach Gottes Schutz, Gerechtigkeit und Rettung vor Feinden. Der Beter bittet um Gottes Ohren und Aufmerksamkeit – er klagt seine Unschuld, bittet um Recht und Rettung. Er bittet um göttliche Bewahrung vor Feinden, die ihn bedrängen, und um Treue Gottes, die ihn wie einen schützenden Schild umgibt. Der Psalm betont Gottes Gerechte, die Wahrheit durchdringt, während die Feinde Lügen verbreiten. Der Beter vertraut darauf, dass Gott die Mächtigen prüft und die Herzensruhe belohnt. Obwohl Feinde drohen und Gewalt einsetzen, hält der Beter an Gottes Gnade fest und bittet um Halt in der Not. Schließlich drückt der Psalm Zuversicht aus, dass Gott den Gerechten nicht verlässt und dass die Freude am Guten überwiegt; der Beter kündigt an, Gottes Lob zu singen, weil Gott ihn erhört hat und ihn beschützt.

Psalm 17
Das Gebet eines Verfolgten
Höre, Herr, die gerechte Sache, /
achte auf mein Flehen, /
vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
2 Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil; /
denn deine Augen sehen, was recht ist.
3 Prüfst du mein Herz, /
suchst du mich heim in der Nacht und erprobst mich, /
dann findest du an mir kein Unrecht. Mein Mund verging sich nicht, /
4 trotz allem, was die Menschen auch treiben; /
ich halte mich an das Wort deiner Lippen.
5 Auf dem Weg deiner Gebote gehn meine Schritte, /
meine Füße wanken nicht auf deinen Pfaden.
6 Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich. /
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
7 Wunderbar erweise deine Huld! /
Du rettest alle, die sich an deiner Rechten vor den Feinden bergen.
8 Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges, /
birg mich im Schatten deiner Flügel
9 vor den Frevlern, die mich hart bedrängen, /
vor den Feinden, die mich wütend umringen.
10 Sie haben ihr hartes Herz verschlossen, /
sie führen stolze Worte im Mund,
11 sie lauern mir auf, jetzt kreisen sie mich ein; /
sie trachten danach, mich zu Boden zu strecken,
12 so wie der Löwe voll Gier ist zu zerreißen, /
wie der junge Löwe, der im Hinterhalt lauert.
13 Erheb dich, Herr, tritt dem Frevler entgegen! /
Wirf ihn zu Boden, mit deinem Schwert entreiß mich ihm!
14 Rette mich, Herr, mit deiner Hand vor diesen Leuten, /
vor denen, die im Leben schon alles haben. Du füllst ihren Leib mit Gütern, /
auch ihre Söhne werden noch satt /
und hinterlassen den Enkeln, was übrig bleibt.
15 Ich aber will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen, /
mich satt sehen an deiner Gestalt, wenn ich erwache.

Ein Psalm ist im Judentum und Christentum ein poetischer religiöser Text, oft mit liturgischer Funktion. Die Bezeichnung wird vor allem verwendet für die 150 Gedichte, Lieder und Gebete des Buches der Psalmen der hebräischen Bibel bzw. des Alten Testaments
(auch Psalter genannt).

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.


Bitten

Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)


Lasst uns zu Christus rufen, dem Sohn des lebendigen Gottes, der einer von uns geworden ist.
1. Für alle jungen Eltern. Schenke ihnen viel Freude bei der Begleitung ihrer Kinder.
2. Für alle, die uns Gutes tun: vergilt ihnen ihr Wohlwollen.
3. Öffne unsere Herzen für dein Wort, damit wir deinem Wirken in uns Raum geben.
4. Stärke alle Kranken und Notleidenden, die auf den Beistand Mariens vertrauen.
5. Gib, dass alle Christen das Geburtsfest der Jungfrau Maria mit dankbarer Freude feiern.
6. Segne die Arbeit der Menschen, die sich für das Wohl der Kinder in aller Welt einsetzen.
7. Erfülle alle Frauen, die sich auf die Geburt ihres Kindes vorbereiten, mit freudiger Erwartung.
8. Für alle Traurigen: gibt viel Trost und liebvolle Begleitung.
9. Möge Frieden unter allen Menschen und Völkern werden.
10. Für alle Verstorbenen: mögen sie Anteil an deiner Auferstehung haben.
Barmherziger Gott, du hast Maria auserwählt, die Mutter des Erlösers zu werden. Auf ihre Fürbitte schenke uns deine Gnade durch Christus, unseren Herrn.
Amen

Beten wir wie Jesus:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen

Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.


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vielleicht ist es nur

Trier ist sehr schön!

Vielleicht
Vielleicht: nur ein Augenaufschlag, ein Blick oder Lächeln.
Vielleicht: nur ein Wort, eine Frage oder ein Gespräch.
Vielleicht: nur eine Kleinigkeit, eine Entdeckung oder was Gemeinsames.
Vielleicht: nur ein Antippen, eine Berührung oder ein Streicheln.
Vielleicht: nur eine Geste, ein Verstehen oder sonst was, irgendwas.
Vielleicht: es ist nur ganz wenig, was einen Menschen glücklich macht.

Der Erwachsene achtet auf Taten,
das Kind auf Liebe.

(aus Indien)

Freude soll in Dir singen, die herrliche Gabe der Schöpfung.
In ihr erkennen Deine Augen einen Widerschein der Ewigkeit.
(Roger Schütz)