früher war alles

Frage
Eine bekannte Floskel lautet: „Früher war alles ...!“


A natürlicher
B schlechter
C besser
D gut

..... und noch ein Impuls:
Es gibt menschliche Grundwahrheiten,
zu denen das Leben früher oder später immer wieder zurückkehrt.
Darum dürfen wir keine Eile haben, wir müssen warten können.
„Gott sucht wieder auf, was vergangen ist“, heißt es in der Bibel
(Dietrich Bonhoeffer)

..... und noch ein Witz:
Opa muss Tropfen einnehmen und verzieht das Gesicht. Anna, die interessiert zusieht, fragt: „Warum musst du denn so schlechte Tropfen einnehmen, Opa?“ – „Weil ich früher zu viele gute Tropfen zu mir genommen habe!“


114 Jahre

Frage
Wie alt war der älteste Mensch in Deutschland?

A 112 Jahre
B 113Jahre
C 114 Jahre
D 115 Jahre

Antwort C 114 Jahre

Der älteste deutsche Mensch war Charlotte Kretschmann, die am 27. August 2024 im Alter von 114 Jahren starb. Sie galt als die Altersrekordlerin des deutschsprachigen Raumes und wurde am 3. Dezember 1909 in Breslau geboren

..... und noch ein Impuls:
„Die Eintagsfliege“

„An manch einem warmen Sommertag hatte die Eintagsfliege um die Krone eines alten Baumes getanzt, gelebt, geschwebt und sich glücklich gefühlt und wenn das kleine Geschöpf einen Augenblick in stiller Glückseligkeit auf den großen, frischen Blättern ausruhte, so sagte der Baum immer: „Arme Kleine! Nur ein Tag währt Dein ganzes Leben! Wie kurz das ist! Wie traurig!“ – „Traurig?“ erwiderte dann stets die Eintagsfliege, „was meinst Du damit? Alles ist so herrlich licht, so warm und schön, und ich selbst bin glücklich!“ – „Aber nur einen Tag, und dann ist alles vorbei!“ –„Vorbei?“ sagte die Eintagsfliege, „Was ist vorbei? Bist Du auch vorbei?“ – „Nein, ich lebe vielleicht Tausende von Deinen Tagen, und meine Tage sind ganze Jahreszeiten! Das ist etwas so Langes, dass Du es gar nicht ausrechnen kannst!“ – „Nein, denn ich verstehe Dich nicht! Du bist Tausende von meinen Tagen, aber ich habe Tausende von Augenblicken, in denen ich froh und glücklich sein kann! Hört denn alle Herrlichkeit dieser Welt auf, wenn Du einmal stirbst?“ – „Nein“, sagte der Baum, “die währt gewiss länger, unendlich viel länger, als ich denken kann!“ – „Aber dann haben wir ja gleich viel, nur dass wir verschieden rechnen!“

..... und noch ein Witz:
Ein Paar feiert goldene Hochzeit in der Kirche. Da erscheint ihnen ein Engel und sagt: „Ihr habt so gut zusammengelebt. Ihr könnt euch jetzt etwas wünschen. „Ich möchte gerne ein neues Kleid.“ Der Engel nickt, und schon trägt die Frau ein herrliches Kleid. „Und du?“ fragt er den Mann. „Ich möchte gerne, dass meine Frau 20 Jahre jünger ist als ich.“ Der Engel nickt und schon ist der Mann 95.


Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 08. September 2025

Evangelium Matthäus 1, 18–23


Mit der Geburt Jesu Christi war es so:
Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt;
noch bevor sie zusammengekommen waren,
zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete –
durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte,
beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte,
siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum
und sagte: Josef, Sohn Davids,
fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen;
denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben;
denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte,
was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären
und sie werden ihm den Namen Immánuel geben,
das heißt übersetzt: Gott mit uns.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Der Stammbaum am Anfang des Matthäusevangeliums ist nicht als Beitrag zur Ahnenforschung gemeint, sondern als theologische Aussage über Jesus und über den Sinn der Geschichte Israels. Jesus ist der Christus, der Messias, und seine Geschichte ist es, die durch alle Geschlechterfolgen hindurch das eigentlich Bewegende war. Er ist der Verheißene, seit David und seit Abraham. In ihm hat die Geschichte Israels ihr Ziel erreicht, an ihm wird sich der weitere Weg Israels und aller Völker entscheiden. – Der Abschnitt Mt 1, 18–23 steht unter der zentralen Aussage: „Gott ist mit uns“ (1, 23; vgl. dazu Mt 28, 20). Der Evangelist zitiert die Weissagung Jes 7, 14, um das Geheimnis der Menschwerdung als schöpferisches, rettendes Eingreifen Gottes zu kennzeichnen. – Josef war „gerecht“, das heißt in der Sprache der Bibel auch: Er war gütig. Deshalb wollte er Maria, deren Geheimnis er nicht verstand, im Frieden entlassen. Aber nun wird er selbst zum Mitwisser und Gehilfen des göttlichen Werkes. Im Gegensatz zu Ahas (Jes 7, 12) nimmt Josef das Zeichen und den Auftrag Gottes an; er wird der gesetzliche Vater Jesu und gibt ihm als solcher auch den Namen Jesus, der bedeutet: Jahwe rettet.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)